Wozu das alles ?

Dieses Blog soll all denen ein Forum bieten, die sich zu kommunalpolitischen Themen, zu Kultur, Sport, Kirche, dem Vereinsleben und ähnlichem in und um Bentwisch öffentlich äußern und darüber diskutieren oder auch nur über interessante Begebenheiten berichten möchten. Wer derartiges auf Lager hat und es hier veröffentlichen will, sende es mir bitte mit seinem Namen per Email (cjzielke@googlemail.com) zu – gern auch mit Fotos. Erklärt sich der jeweilige Verfasser damit einverstanden wird dem veröffentlichten Beitrag dessen Name beigefügt. Wünscht er das nicht bleibt er mein Geheimnis.

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Streit ist per se nichts schlechtes und deshalb akzeptabel. Beleidigungen und extremistische Inhalte haben in diesem Blog jedoch nichts zu suchen.

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Freitag, 23. Februar 2018

Mittagstisch Schlemmer Eck 26.2 - 2.3.2018


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Nachlese der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses vom 22. Februar


Unter TOP 3 skizzierte Herr Kurzmann von der Montra GmbH die Möglichkeiten der Erweiterung unserer Grundschule. Es ist daran gedacht, mindestens drei weitere Räume zu schaffen. Zu meiner Erleichterung tendierten die Mitglieder des Ausschusses dazu, den Bereich vor der Kirche zu verschonen und in Fortsetzung des linken Gebäudeflügels zu bauen. Architektonisch schwierig zu lösen aber platzsparend: vielleicht mehrstöckig?
Wegen der angespannten Parkplatzsituation brachte Herr Peithmann die Idee einer Haltespur an der Stralsunder Straße ins Spiel, wo die Eltern ihre Kinder ausladen und diese dann die letzten Meter zur Schule selbst gehen können.
Eine Kooperation mit den anderen amtangehörigen Schulen kam gestern nicht zur Sprache. Sollten deren Kapazitäten ausreichen könnte das uns viel Geld sparen.
TOP 6 und 7: Gegen die Annahme von Spenden des Agrarbetriebes Klein Kussewitz von jeweils 500 Euro an die dortige Ortsfeuerwehr, die Altenhilfe sowie die Kinder- und Jugendarbeit gab es verständlicherweise keine Bedenken.
TOP 8: Das Fahrzeug unseres Gemeindearbeiters ist bereits vierzehn Jahre alt und davon zehn Jahren im Dienst auf unseren Gemeindestraßen. Es ist „fertig“ und ein neues muss her. Kostenpunkt: ca. 30 000 Euro.
Top 10: Die Bentwisch GmbH soll für jährlich 2856 Euro die Pflege des Bürgergartens übernehmen.
TOP 11: Die Entscheidung über den Beschluss zur Weiterführung des Freizeittreffs im Dorfgemeinschaftshaus in Klein Kussewitz wurde zurückgestellt. Sie kommt erneut auf die Tagesordnung, wenn unsere GV mit den Vertretern von Klein Kussewitz komplett ist.  
TOP 12 Schöffenwahl: Die Liste ist noch lange nicht voll. Bis zum 
8. März können Sie sich noch melden.
TOP 13: Die Aufstellung eines Pavillons als Jugendtreff neben dem Toillettenhäuschen am Rondell beim Sportforum. Ein sechseckiger Pavillon wird es wohl nicht, eher eine Art dreiseitig geschlossener Doppel-Carport. Dabei setzt sich wohl die Erkenntnis durch, dass das nur eine Zwischenlösung sein kann.  
Weiterhin wurde der Beschlussvorschlag von Harry Kleist zu einem Fußgängerüberweg an der Goorstorfer Straße über die Stralsunder Straße diskutiert. Die Gemeinde hatte vor nicht allzu langer Zeit mal den Bau eines Fußweges auf der Seite der FFW auf dem Schirm. Warum den Fußgängerüberweg nicht auf dieser Seite?

Jan Zielke

Donnerstag, 15. Februar 2018

Nachlese der Bauausschusssitzung vom 14. Februar


Unter TOP 5 klärte Herr Polzin vom Landkreis über die Prinzipien des Umganges mit Ökokonten auf. Ein Thema, über das es lohnt, sich mal im Internet zu informieren.

Zu zwei Tischvorlagen war Herr Winter vom TÜV Nord geladen:
- Bei der Erarbeitung der Innenbereichssatzung für Albertsdorf wurde festgestellt, dass die Baumreihe links der Straße, die als Feldweg weiter nach Fienstorf führt, ein schützenswertes Biotop ist.
- Die Freifläche im NTK-Gebiet am Kastanienweg sollte eigentlich Wohnbaufläche werden. Aufgrund der schwierigen Verhältnisse mit dem Oberflächenwasser schlagen die Ausschussmitglieder vor, sie als Retentionsfläche zu nutzen.

Um die Leute vom TÜV Nord nicht weiter warten zu lassen wurde gleich noch TOP 11 vorgezogen - der Vorentwurf des Bebauungsplanes für das Wohngebiet „Am Silo“ in Groß Kussewitz: 
Ob Beherbergungsbetrieb mit Bungalows und Ferienwohnungen oder vielleicht doch Wohnungsbau scheint noch nicht recht klar. Das Silo könnte ausgebaut werden, unbedingt schutzwürdig als Baudenkmal ist es aber wohl nicht. Die Waldfläche könnte in ein Ökokonto eingehen, für Löschwasser ist eine Zisterne vorzusehen. 
Da ist noch vieles in der Schwebe.

Zu einer weiteren Tischvorlage war Herr Henschel geladen. Hier ging es um die weitere Gestaltung 1. des Schulhofes und 2. den Bolzplatz.
1. Der südwestliche Teil des Schulhofes soll einen Kunststoffplatz haben und zu den Nachbargrundstücken mit einem Ballfangzaun aus Edelstahl abgegrenzt werden. 
Wie all das einmal genau aussehen wird kann erst entschieden werden, wenn klar ist, ob die Schule anbauen muss oder nicht.
2. der Bolzplatz: Kunststoffplatz, Ballfangzaun an der Kopfseite, umlaufende Rinne als Wassersammler.

TOP 6: Der Keller der Kita ist soweit saniert, dass in Zukunft keine Gefahr mehr durch eventuelle Schimmelbildung besteht. Dennoch gibt es weiteren Sanierungsbedarf. Ein Sachverständiger wird ihn ermitteln und die erforderlichen Arbeiten ausschreiben.

TOP 7: „Zur Ortsentwässerung Goorstorf, BA2, Los2“ hatte Volker Keller Einwände. Die der Beschlussvorlage beiliegende Zeichnung wies Entwässerungsmaßnahmen aus, die nach seiner Meinung überflüssig sind.
Die Ausschussmitglieder schlossen sich ihr an. 
Da ist also nachzuarbeiten.

TOP 8 und 9 betreffen das neu entstehende kleinere Wohngebiet „An der Hasenheide/Am Sportplatz“.

TOP 12: Der Wunsch von Volkenshäger Bürgern auf „Befreiung von den Festsetzungen der Innenbereichssatzung . . . . hinsichtlich der Verschiebung der festgesetzten Feldgehölzhecke . . . „ wurde befürwortet.

Gegen die in einer weiteren Tischvorlage gestellte Bauvoranfrage nach dem „Neubau eines Einfamilienhauses . . . . auf dem Grundstück der Gemarkung Bentwisch, Flur 4, Flurstück 80/23 und 80/60“ hatte der Ausschuss ebenfalls keine Bedenken.

Und noch eine Tischvorlage: Eine Familie hat in Klein Kussewitz ein Grundstück gekauft, um ein Haus zu bauen. Der Bauantrag wurde genehmigt, obwohl die Trinkwasserbereitstellung fehlt. Das dortige Trinkwassernetz ist ungeordnet – es verläuft über verschiedene Privatgrundstücke.
Beschlussvorschlag des BA: Der Antragsteller übernimmt die Kosten für seinen Anschluss in Höhe von 8192,05 Euro und die Gemeinde trägt die Gesamtkosten für „Herstellung der Trinkwasserleitung und die damit verbundene Ordnung der Grundstücke in Höhe von 20219,65 Euro.“

Zu guter Letzt reichte Harry Kleist den Beschlussvorschlag ein, zum Schutz der Fußgänger der Gemeinde vom Fußweg an der Goorstorfer Straße über die Stralsunder Straße einen Fußgängerüberweg einzurichten.

Jan Zielke

Mittwoch, 14. Februar 2018

Mittwoch, 7. Februar 2018

Nachlese der Sitzung des Ausschusses für Schule, Jugend, Kultur und Sport vom 6. Februar


Die Punkte 5 und 5.1 zum Schullogo mussten aufgrund der krankheitsbedingten Abwesenheit der Schulleiterin von der Tagesordnung genommen werden.

Der Ausschuss hatte in seiner Sitzung am 14. November vorigen Jahres über die unhaltbare Situation auf dem Mehrgenerationen-
spielplatz beraten. Um den Jugendlichen in unserem Dorf einen Ort für ihre Aktivitäten anzubieten, wurde damals die Errichtung eines Pavillons ins Spiel gebracht. Dafür lag nun ein Entwurf vor: aus Holz, sechseckig, nach einer Seite offen. Kostenpunkt: ca. 14 000 Euro.
Wie zu erwarten, lief die anschließende Diskussion wieder in die gleiche Richtung: Das Treiben in dem Pavillon ist eben sowenig beherrschbar wie das auf dem Mehrgenerationenspielplatz - wer soll da für Ordnung sorgen, wer hat Kontrolle über das, was da abläuft? 
Das bekommen wir nicht in den Griff.
Und man erinnerte sich der paradiesischen Zustände mit dem „Schuppenklub“.
Wir sollten durchdenken, was Frau Burmeister vorschlug: Die jungen Leute brauchen eigene Räume und die Verantwortlichkeiten müssen klar sein. Sie sprach das Beispiel Dummerstorf an. Vielleicht sollte man sich dort mal kundig machen.

Weiter ging es mit der Schule, und hierzu war auch die im Amt für dieses Sachgebiet zuständige Frau Kleemann gekommen.
Derzeit gilt die alte Schuleinzugsbereichssatzung weiter: Die Kinder aus Volkenshagen und Klein Kussewitz gehen in die Schule nach Rövershagen und die aus Groß Kussewitz nach Blankenhagen. Ob das so bleibt hängt nicht nur von der Eingemeindung von Klein Kussewitz nach Bentwisch ab, sondern auch von den konkreten Fahrzeiten der Kinder zu den jeweiligen Schulen. Und das ist richtig so, denn nicht die „Größe Bentwischs“ steht im Vordergrund sondern das Wohl der Kinder!
Zudem haben die Schulen in Blankenhagen und besonders die in Rövershagen die erforderliche Kapazität. 
Bevor wir den Spaten ansetzen und neu bauen, sollten wir rechnen und uns um Kooperation mit den anderen Schulen bemühen.
Zur Orientierung seien die Geburtenzahlen von (Alt-)Bentwisch und den hinzugekommenen Ortsteilen angefügt.

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Sie haben eine eindeutige Tendenz nach unten, wobei mit einer Steigerung zu rechnen sein wird, wenn die neuen Wohngebiete stehen.

TOP 6 bis 8: Die Höhe der Elternbeiträge und Gemeindeanteile für die Kindertagespflege und die Kindertagesstätten: Sie werden geringfügig sinken.
TOP  11 erinnerte mich an DDR-Zeiten. Da gab`s auch regelmäßig solche Schaufensterwettbewerbe. Jetzt werden wir zum 
10. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“ aufgerufen.
Müssen wir wirklich über jedes Stöckchen springen, das man uns hinhält?

Jan Zielke

Montag, 29. Januar 2018

Ergänzung zum Thema Schulerweiterung


Unter TOP 14 der letzten GV-Sitzung wurde für den Bau eines „Gebäudes am Standort des ehemaligen Spielplatzes (neben dem Friedhof)“ geworben. Eines der hierfür vorgebrachten Argumente war, dass sich so auch die Möglichkeit des Baues weiterer Parkplätze ergebe. Zu diesem Thema erschien heute auf SPIEGEL ONLINE ein aufschlussreicher Artikel.

Freitag, 26. Januar 2018

Nachlese der GV-Sitzung vom 25. Januar


Die erste GV-Sitzung nach der Fusion mit Klein Kussewitz. Der frühere Bürgermeister der hinzu gekommenen Gemeinde Jens Quaas nahm als deren Ortsvorsteher an der Sitzung teil.

In TOP 2, der Einwohnerfragestunde, fragte ein Herr aus Klein Kussewitz nach den Sprechzeiten der Bürgermeisterin und den Zuständigkeiten der Schulen für die Kinder der hinzugekommenen Ortsteile. Zu Ersterem erhielt er Auskunft. Zu Letzterem berät die Bürgermeisterin am kommenden Montag beim Kreis (weiteres unter TOP 14).
Herr Will sprach einen gefährlichen Stein in einem Schlagloch in Klein Bartelsdorf an.
Beschlusskontrolle der letzten GV/ Bericht der Bürgermeisterin:
- Derjenige, der die Laterne Am Berg umgefahren hat, ist mittlerweile bekannt. Die Reparatur ist beauftragt, es gibt Lieferschwierigkeiten.
- Die Sanierung des Kellers der Kita ist fertig.
- Der Gemeindearbeiter für Klein Kussewitz wird durch die Bentwisch GmbH weiter beschäftigt (gering beschäftigtes Arbeitsverhältnis).
- Herr Quaas räumt sein Büro in Klein Kussewitz für die dortige Freiwillige Feuerwehr.
- Das Problem mit den Mülltonnen am Neubau in der Goorstorfer Straße ist noch nicht geregelt.
- Die Hortkinder möchten den Sandkasten weiter nutzen.
- Mit dem Bau des Radweges zwischen Bentwisch und Poppendorf geht es bald los (in Poppendorf beginnend). Der erste Spatenstich ist für Anfang der zweiten Jahreshälfte geplant.
TOP 7 war lediglich eine Formalie: Klein Kussewitz hatte am 27.3.2017 die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 5 für das Gebiet „Am Silo“ im Bereich des ehemaligen Gutshofes beschlossen. Weil es aber bei uns bereits einen Bebauungsplan Nr. 5 gibt, mußte der Plan der Kussewitzer in Nr. 23 geändert werden.
Vom Inhalt trotzdem interessant: Die gestern anwesenden Investoren planen auf dem Gebiet den Bau von max. zwanzig Einfamilienhäusern sowie eines kleineren „Beherbergungsbetriebes“. Das alte Gutshaus soll abgerissen werden und an seine Stelle ein größeres Gebäude treten. Die Struktur der Gutsanlage wolle man andeutungsweise erhalten. Das Silo bleibt. Es steht unter Denkmalsschutz.
TOP 8: Kurz zusammengefasst: Bentwisch GmbH und ITC GmbH geht es gut.
TOP 11: Der Voranfrage für den Bau eines Wohnhauses auf den Flurstücken 112/65 und 130/18 der Flur 1 stellt die Gemeinde die Zustimmung in Aussicht, wenn sich „das 2. Vollgeschoss im Dachgeschoss befindet und die umliegenden Firsthöhen nicht überschreitet“. Beantragt war eine zweigeschossige „Stadtvilla“ mit einem Walmdach mit 25 Grad Dachneigung.
TOP 12: Die Bauvoranfrage zum Bau eines Hauses im Bungalowstil ging ohne Beanstandungen durch.
TOP 14: Die Vereinigung mit Klein Kussewitz bringt unsere Schule in die Bredouille.
Da Klein Kussewitz selber über keine Schule verfügt, gingen die Grundschüler aus Klein Kussewitz und Volkenshagen nach Blankenhagen und die Groß Kussewitzer nach Rövershagen. Für die jetzt bereits dort eingeschulten Kinder ändert sich nichts. Neue Einschulungen sollen jedoch in unsere Grundschule erfolgen. Die könnte damit jedoch räumlich überfordert sein und das Problem könnte sich durch den Bau neuer Wohngebiete in unserer Gemeinde sowie Anforderungen durch die Inklusion verschärfen. 
Am 9. Januar einigte sich eine Gesprächsrunde, bestehend aus Vertretern der Gemeinde, des Amtes und einem Planer darauf, eine Entwurfsplanung für den Bau eines Gebäudes rechts des Weges am Standort des früheren Spielplatzes neben dem Friedhof anfertigen zu lassen.
Und darüber sollte nun beschlossen werden.
Wir hatten das Thema mit der „Umnutzung“ dieser grünen Fläche vor einigen Jahren in ähnlicher Form schon mal. Und ich bleibe dabei: Die Kirche mit dem Glockenturm und dem Gottesacker herum ist unser wichtigstes Baudenkmal! Davor gehört kein Haus und sei es noch so „hübsch“!
Wenn denn wirklich gebaut werden müsse schlug ich vor, das in Fortsetzung des linken Gebäudeflügels der neuen Schule zu tun und ggf. dabei das Grundstück einzubeziehen, auf dem derzeit das kleine Feuerwehrgebäude steht.
Ich hatte mich zuvor kundig gemacht. Die Schule in Rövershagen baut derzeit an. Die Schulen, in welche die Kinder aus Klein Kussewitz bisher gingen, haben die Kapazitäten, um unseren Mehrbedarf abzufangen. Man muss nur eben Kooperation wollen. Und vielleicht würde so manches Schulkind gern vom ersten bis zum letzten Schuljahr am selben Ort zur Schule gehen.
Die GV einigte sich darauf, das Planungsbüro Montra GmbH mit einem Variantenvergleich beider Vorschläge zu beauftragen.
Jan Zielke

2. Februar – Richtigstellung zu TOP 14: Eine freundliche Leserin machte mich auf meine falsche Darstellung der derzeitigen Zuständigkeiten der Grundschulen in Rövershagen und Blankenhagen aufmerksam.
Richtig ist: Derzeit gehen die Kinder aus Volkenshagen und Klein Kussewitz nach Rövershagen und die Kinder aus Groß Kussewitz nach Blankenhagen.  /Jan Zielke