Wozu das alles ?

Dieses Blog soll all denen ein Forum bieten, die sich zu kommunalpolitischen Themen, zu Kultur, Sport, Kirche, dem Vereinsleben und ähnlichem in und um Bentwisch öffentlich äußern und darüber diskutieren oder auch nur über interessante Begebenheiten berichten möchten. Wer derartiges auf Lager hat und es hier veröffentlichen will, sende es mir bitte mit seinem Namen per Email (cjzielke@googlemail.com) zu – gern auch mit Fotos. Erklärt sich der jeweilige Verfasser damit einverstanden wird dem veröffentlichten Beitrag dessen Name beigefügt. Wünscht er das nicht bleibt er mein Geheimnis.

Meinungsäußerungen zu den Beiträgen sind erwünscht: Einfach „Kommentare“ unter dem jeweiligen Beitrag anklicken und los geht’s. Wer seine Identität nicht preisgeben möchte tippt „anonym“ an. Dann weiß nicht mal ich wer geschrieben hat.

Streit ist per se nichts schlechtes und deshalb akzeptabel. Beleidigungen und extremistische Inhalte haben in diesem Blog jedoch nichts zu suchen.

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Donnerstag, 5. Oktober 2017

Nachlese der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses vom 5. Oktober


Tagesordnungspunkt 6 – die geplante Urnengemeinschaftsanlage auf dem Kommunalen Friedhof – entwickelt sich auch langsam zum Dauerbrenner. Aber mittlerweile nimmt die Sache doch Gestalt an: eine Stele soll es sein, 1,80 Meter hoch, 80 cm breit und 25 cm dick. Sie soll beidseitig beschriftet werden (Vor- und Familienname, Geburts- und Sterbedatum, Gravur im Stein) und in der Mitte der Anlage stehen. Zugang über einen gepflasterten Weg, der um die Stele führt. Über die Farbe des Steins, des Pflasters und über die Schrift wird Frau Strübing mal mit Herrn Henschel sprechen. Der sollte was davon verstehen.
Bei dieser Gelegenheit brachte Frau Strübing die sehr schöne Idee auf, man sollte sich mal über die Umgestaltung des Friedhofs Gedanken machen – zu einem Ort des allgemeinen Verweilens, zu einem Park vielleicht.
TOP 7: Die Verbandsbeiträge des Wasser- und Bodenverbandes „Untere Warnow-Küste“ vermindern sich 2017 gegenüber 2016 
von 22,84 Euro auf 22,73 Euro pro Hektar. Das sind insgesamt 
144,83 Euro. Dafür muß die ganze Satzung geändert werden. Der bürokratische Aufwand und das Papier werden kaum weniger kosten. Wat mutt dat mutt!
Zu TOP 8 gibt es Klärungsbedarf. Er wurde in den Bauausschuss verwiesen: Der Graben nordöstlich der Hasenheide (der kaum noch zu sehen ist) muss umverlegt und geöffnet werden. Bislang waren dafür Kosten von gut 101 000 Euro eingeplant. Nun spricht der Wasser- und Bodenverband von einer Erhöhung auf knapp 
223 000 Euro.
Begründung: größere Leitungsdimensionen, zusätzliche Rohrleitungen und Schächte sowie ein starker Preisanstieg der letzten Jahre.
Damit war der Ausschuss nicht einverstanden, zumal „durch das Vorhandenseins eines Biotops und daraus resultierender  Forderungen der unteren Naturschutzbehörde … möglicherweise mit einer weitern Steigerung der Kosten zu rechnen“ ist.
TOP 9: Der in Gründung befindliche Kulturklub soll unterstützt werden und die Räumlichkeiten des Gemeindebereichs im Börgerhus nutzen dürfen.

Grünschnittcontainer: noch bis Anfang November, bis kein Laub mehr fällt. 

Jan Zielke

Montag, 2. Oktober 2017

Frisch gemacht!


                  Das wird nicht über den Winter halten.

Dienstag, 26. September 2017

Nachlese der außerordentlichen Sitzung der Gemeindevertretung vom 26. September


Tagesordnungspunkt 2 – Einwohnerfragestunde
Dagmar Laaser: Die Bebauung des Grundstückes zwischen der Straße An der Hasenheide und der Straße Am Sportplatz hat begonnen und die Baufahrzeuge befahren die Baustelle entgegen der Vorgabe über die Straße Am Sportplatz. - Der Investor wird angewiesen, bis spätestens Freitag die nordöstliche Zufahrt in die Straße Am Sportplatz so abzuriegeln, dass sie von den Fahrzeugen nicht mehr passiert werden kann.  
Nachdem Tagesordnungspunkt 4 gestrichen wurde blieb nur noch TOP 5: Die Stellungnahme der Gemeinde Bentwisch im Rahmen der Beteiligung zur zweiten Anhörung des Kapitels Wohnentwicklung im Stadt-Umland-Entwicklungsrahmen.
Die Stellungnahme der Gemeinde war bis zum 30. September befristet. Deshalb auch diese Sondersitzung.
Die Beschlussvorlage war ein dicker, ziemlich unverdaulicher Brocken, den ich beim ersten Lesen am liebsten in die Ecke geschmissen hätte.
Um was geht es: Rostock möchte wachsen, kommt andererseits aber mit dem Bau von Wohnungen nicht hinterher. Die Umlandgemeinden könnten diese Wohnungen bauen, aber Rostock gefällt das nicht.
Ursprünglich sollte den Rostocker Umlandgemeinden je 1000 Einwohnern und Jahr der Bau von 1,5 Wohnungen zugestanden werden. Weil das fast allen Gemeinden und auch uns zu wenig ist, ringen wir gemeinsam mit der (gegen) die Hansestadt Rostock um größere Kontingente. Bentwisch schlägt nun vor, dass Siedlungsschwerpunkten (Bentwisch, Brodersdorf, Dummerstorf, Kavelstorf, Kritzmow, Lambrechtshagen, Sievershagen, Roggentin und Rövershagen) für den Zeitraum 2018 bis 2022 zusätzlich 310 Wohneinheiten zugestanden werden sollen. Wenn Kommunen darüber hinaus gehende Planungsabsichten haben, sollen diese zusammen mit den betroffenen Kommunen, der Hansestadt Rostock und dem Landkreis abgestimmt werden.
Mal sehen, was am Ende dabei raus kommt.    /Jan Zielke

Donnerstag, 21. September 2017

Nachlese der Sitzung des Bauausschusses vom 20. September


Zu Tagesordnungspunkt 5 – der Regenwassersenke an der Straße zwischen Albertsdorf und Harmstorf – hat Herr Peithmann mit Herrn Muderak gesprochen. Man einigte sich darauf, vorerst nichts zu unternehmen. Sollte sich die Überschwemmung von Januar 2016 als Einzelereignis erweisen, könnte man auf Maßnahmen verzichten.
TOP 7. Die Sportanlage mit Feuerwehrkampfbahn:
Vorstellung des Abwägungs- und Satzungsbeschlusses durch Herrn Böhm. Zwei kleinere Müllkippen müssen entsorgt werden, eine davon ist asbestverseucht. Größere Probleme gibt es nicht. 
Herr Peithmann: Man wird das Gelände einzäunen müssen. Es wird von Hunden vollgeschissen. Wenn das Gelände gemulcht wird stinkt es bestialisch.
TOP 8: Die Masten des Mittelspannungskabels zwischen Harmstorf und Albertsdorf werden fallen. Das Kabel soll entlang der Straße in der Erde verlegt werden.
TOP 9 scheint eine etwas merkwürdige Angelegenheit zu sein. 
Dazu schreibe ich lieber nichts.     /Jan Zielke

Nachlese der Sitzung des Ausschusses für Schule Jugend, Kultur und Sport vom 19. September


Zu Tagesordnungspunkt 5 – der Freifläche für eine halbanonyme Urnengemeinschaftsanlage und der Gestaltung eines Gedenksteines, stellte ein Mitarbeiter der Firma Kolodzeiski zur Veranschaulichung einen roten Granitstein und zu dessen Beschriftung Bronzebuchstaben vor. Die Stele (Stärke des Materials 25 cm, Höhe
2 Meter, Breite 80 cm)  würde ca. 3300 Euro kosten. Ein Buchstabe schlüge mit 24 Euro zu Buche (inklusive Befestigung).
Herr Will befürchtete, diese lediglich mit dünnen Stiften in der Platte befestigten Namenszüge könnten schnell das Opfer von Vandalen werden. Wenn man hört, was derzeit auf dem neuen Mehrgenerationenspielplatz so los sein soll, könnte diese Sorge nicht unberechtigt sein.
Das Amt soll Angebote für eine Stele in der angegebenen Größe und in unterschiedlicher Gestaltung einholen.
TOP 6 – die Diskussion über die Anlegung eines Schulgartens - musste wegen Abwesenheit der Schulleiterin entfallen. 
TOP 7 - Bereitstellung eines Raumes für einen Kulturclub: 
Über die Absicht von Frauke Parr, in Bentwisch einen Kulturverein zu gründen, war schon im Amtsblatt Juni (auf Seite 7) zu lesen.
Um im Vorfeld zu klären, wo dessen Veranstaltungen stattfinden können und um Unterstützung zu werben, war sie gestern zusammen mit ihrer Mitstreiterin Kathrin Hoche im Bauausschuss (22.9.17: Entschuldigung! Es muss Sozialausschuss heissen).
Die Nutzung des Versammlungsraumes der Gemeindevertretung für diese Zwecke schien einigen Ausschussmitgliedern nicht sonderlich zuzusagen. Die Räume des ASB könnten vielleicht in Frage kommen, auch die der Schule. Beschlüsse waren nicht zu fassen.
Kultur tut Not! Wer da etwas anfangen will, muss unterstützt werden! Es kann ja nicht sein, dass die einzigen Kulturinteressierten in Bentwisch und Umgebung die zehn Leutchen sind, die sich zu Konzerten in der Kirche einfinden.         /Jan Zielke

Dienstag, 19. September 2017

Klein-Bartelsdorfer Weg heute 16.40 Uhr