Bentwisch (und ganz Mecklenburg-Vorpommern)

im Jahre 1953 von oben!

Faszinierend! Mit etwas Geduld und Zeit können Sie sich hier ein Bild davon machen, wie es bei uns kurz nach dem Krieg aussah - vor fünfundsechzig Jahren. Einfach Ortsnamen eingeben. Außerdem kann man dort die Liegenschaftsgrenzen abrufen.

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Freitag, 22. März 2019

Nachlese der Sitzung der GV vom 21. März


Unter TOP 2 der Tagesordnung – der Einwohnerfragestunde - bat ich um Auskunft über den Termin der Aufstellung der lang ersehnten Grünschnittcontainer: 28./29. März.
- Herr Krenciessa fragte nach der fehlenden Schaufel am Spielplatz in Groß Kussewitz - das liegt noch beim Amt. Weiterhin erkundigte er sich nach dem Stand der Arbeiten am dortigen Dorfteich. Herr Fuchß vom Amt: Das ist beim Wasser- und Bodenverband. Der Teich soll ausgebaggert werden. Wenn in den Proben keine Schadstoffe gefunden werden kann das Baggergut auf den Feldern eines daran interessierten Landwirtes ausgebracht werden.
- Herr Litke lässt mit dem Feuerlöschteich in Goorstorf nicht locker – es gibt noch keine Antwort vom Amt.
TOP 5: Das Straßenverkehrsamt des Kreises hat die derzeitigen Abmaße des Parkplatzes bei „Abschlepp-Harry“ abgefordert. Mal schauen. Vielleicht kommt da ja endlich mal Fahrt in die Sache.
Fahrbahnschwellen in Klein Bartelsdorf hat der Kreis wegen der Gefährdung von Motorradfahren abgelehnt. Aufpflasterungen seien aber möglich.
TOP 6: Am 11. März fand eine Bauberatung zur Straße Am Sportplatz statt. Der Bau des Staukanals verursacht Mehrkosten. Ursache: „Kollision“ mit einer Schmutzwasserleitung.
Mehrkosten: gut 31 000 Euro. Letztere wurden in einer Tischvorlage durch die GV gebilligt.
In der Schule hängt jetzt über einen Defibrillator.
 Die TOP 7 und 8 – die Höhe der Beiträge für die Kita Bentwisch und die Übertragung der Durchführung des Ortsfestes an den FSV Bentwisch - wurden wie vom Sozialausschuss empfohlen beschlossen.
Unter TOP 9 – die Ortsteildorffeste in Volkenshagen, Klein- und Groß Kussewitz - hatte Herr Strübing wieder seinen Auftritt. Diesmal schlug er vor, ab dem nächsten Jahr Busse zu chartern und mit ihnen die Feierwütigen aus den Ortsteilen Volkenshagen, Klein- und Groß Kussewitz zum gemeinsamen Dorffest nach Bentwisch zu karren. Die Gemeindevertreter waren nicht zu bekehren und genehmigten die jeweils 600 Euro wie vom Sozialausschuss empfohlen (für Herrn Strübing als Leseempfehlung: § 3 (1) Gebietsänderungsvertrag).
(Termine der Ortsteilfeste: Klein Kussewitz wahrscheinlich 1. Juni, Groß Kussewitz 8. Juni, Volkenshagen 31. August)
TOP 10: Nachdem der Planer Reinhard Böhm das Projekt eingehend erläuterte und Herr Achtenhagen weitere Fragen beantwortete, wurde der Abwägungs- und Satzungsbeschluss Nr. 21 für das Wohngebiet an der L182 mehrheitlich beschlossen (Die 200 000 Euro an die HRO sind dann ja wohl weg).
TOP 11 beinhaltete die Bauleitplanung für das Wohngebiet „Am Silo“ in Groß Kussewitz und die Bestätigung des Entwurfs der Architektin.
Ein altes unscharfes Luftbild von 1953 zeigt noch die alte Anlage mit Gutshaus, einem Nebengebäude sowie zwei weiteren großen Gebäuden rechts und links der Zufahrtsstraße – das auf der rechten Seite könnte die Stallungen beherbergen, das linke Speicher und Maschinenunterstände. 2002 steht nur noch das Herrenhaus und das Silo. Wer genau hinschaut wird auch die alte Eiche erkennen.
Nichts bleibt wie es war.


Die Gemeindevertretung folgte mehrheitlich den Vorschlägen von Herrn Krenciessa und ergänzte den Architektenentwurf durch folgende Vorgaben: Die Bauflucht der Zufahrtstraße ist einzuhalten, Ersatz des alten Gutshauses durch ein großes zusammenhängendes Gebäude, die alte Eiche wird gefällt und für ihren Ersatz werden zwei neue Eichen mit einem Stammumfang von 100 cm (Höhe ca. 
10 Meter) rechts und links vor dem neuen Gebäude gepflanzt.
Im ersten Moment habe ich bei dem Vorschlag von Herrn Dreher, aus dem Holz des Stammes der alten Eiche eine lange Bank zu bauen und sie an einem passenden Ort aufzustellen, geschluckt. Mittlerweile finde ich die Idee gar nicht mehr so schlecht.
Herrn Strübings Vorschlag, das neue große Gebäude mit einer Folie zu überziehen, die das alte Gutshaus abbildet, fand keinen Zuspruch.
TOP 12: Die Gemeinde wird beim Wasser- und Abwasserverband den Antrag stellen, die Ortslage Albertsdorf in die Ausbauplanung aufzunehmen.
Die Bauvoranfrage des TOP 13 und die Bauanträge der TOP 14 
und 15 wurden, dem Bauausschuss folgend, beschlossen.
TOP 16 - die Windmühlen bei Albertsdorf: Wie im Bauausschuss – Ablehnung der Aufhebung des Windeignungsgebietes.
TOP 17: Ebenfalls wie schon im Bauausschuss – Bestätigung der Planungen zur Erweiterung der Kita Bentwisch.                 /Jan Zielke

Mittwoch, 20. März 2019

Wenn Sie wissen wollen, wer am 26. Mai in Bentwisch zur Kommunalwahl für die Gemeindevertretung kandidiert müssen Sie HIER draufklicken.

Dienstag, 12. März 2019

Nachlese der Sitzung des Ausschusses für Schule, Jugend, Kultur und Sport vom 12. März


Dem Beschlussvorschlag des Tagesordnungspunktes 5, das Dorf-
fest 2019 wieder vom FSV Bentwisch durchführen zu lassen, stimmten die Mitglieder des Ausschusses einstimmig zu. Die Frage von Herrn Neumann, ob externe Veranstalter Standgebühren zahlen müssen und wenn ja, wer die einstreicht – der FSV oder die Gemeinde - konnte nicht beantwortet werden.
TOP 6 – die Elternbeiträge und Gemeindeanteile für die Kita „Zwergenhaus“ in Bentwisch: Am 21. Februar fanden Entgeltver-
handlungen zwischen dem ASB als Betreiber der Kita und Vertretern des Landkreises, des Elternrates, der Gemeinde und des Amtes statt: Ergebnis: Die Platzkosten steigen rückwirkend zum 1. März sowohl für die Gemeinde als auch für die Eltern um 0,18 Euro für den Hort/TZ bis zu 11,49 Eure für die Ganztagskrippe.
Mit Beginn 2020 fallen die Kosten für die Eltern dann ganz weg.
Ne Tischvorlage gab´s auch: Unsere neu hinzugekommenen Ortsteile möchten die Tradition ihrer Ortsteilfeste auch in Zukunft nicht missen. Herr Strübing zählte die einzelnen Ortsteile unserer Gemeinde durch: „da kann ja jeder Ortsteil kommen. . . man soll das nicht ausufern lassen“. Der Ausschuss ließ sich nicht beirren und stimmte mit 6 : 1 Stimmen dafür, jeweils 600 Euro für die Durchführung der Feste in Klein Kussewitz, Groß Kussewitz und Volkenshagen zur Verfügung zu stellen.
Sonstiges
- Das Gemeindehaus in Klein Kussewitz wird voraussichtlich im April fertig. Es gibt aber noch keinen Vertrag zwischen der Gemeinde und dem ASB. Für die Zeit zwischen der Fertigstellung und dem Abschluss eines Vertrages braucht es eine Zwischenvereinbarung über die Nutzung des Gebäudes.
- Die Schule möchte auf der Fläche am Schulgelände, auf der sich derzeit eine Sandkiste befindet, etwas in Richtung Schulgarten/grünes Klassenzimmer machen.
Von der Schule war keiner da, die Leiterin des Kindergartens half aus.
Die Gemeinde kann erst tätig werden, wenn eine Konzeption vorliegt.
- Ich hatte Anlass, mir die Felder für die anonymen und halbanonymen Bestattungen auf dem Kommunalen Friedhof anzusehen. An der Stele und deren Gestaltung ist nichts auszusetzen. Das Gestrüpp der Einfassung der beiden Bestattungsfelder hingegen machte schon im Sommer einen beklagenswerten Eindruck und in dieser laublosen Jahreszeit noch viel mehr. Das kann man ganz sicher mit relativ wenig Aufwand ändern.
- Ein Gast aus Groß Kussewitz bemängelte, dass am dortigen Spielplatz eine Schaufel fehlt.
- Herr Neumann, ebenfalls aus Groß Kussewitz, fragte nach dem Ballfangnetz am Sportplatz. Herr Quaas: Das ist beauftragt.

Jan Zielke

Donnerstag, 7. März 2019

Nachlese der Bauausschusssitzung vom 6. März


Im Tagesordnungspunkt 5 – „Fortschreibung Kapitel 6.5. – Energie einschließlich Windenergie“ ging es um den Fortbestand der vier Windenergieanlagen nördlich von Albertsdorf.
Nachdem das Thema Anfang 2016 in der Gemeinde mehrfach diskutiert wurde, hat nun das Amt für Raumordnung beschlossen, dem Gebiet den Status als Windeignungsgebiet zu entziehen. Begründung in Kurzform: Die immer größer werdenden Windenergieanlagen gehen nicht mit der umliegenden Wohnbebauung zusammen.
Der Ausschuss lehnt die Aufhebung des Windeignungsgebietes ab.
Den Bauanträgen der TOP 6 und 7 sowie der Bauvoranfrage des 
TOP 8 stimmte der Ausschuss zu. Die Zustimmung zu TOP 8 erfolgte, weil der Bau, obwohl im Außenbereich liegend, eine Baulücke füllen würde.
TOP 9 betrifft das Wohngebiet „Am Silo“ mit dem Bereich des maroden Gutshauses und dem Silo. Die Sache wird dadurch kompliziert, weil hier zwei Investoren involviert sind, die sich miteinander absprechen und Kompromisse finden müssen.
Dem vorgelegten Beschlussvorschlag 1 mit dem Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 23 wurde zugestimmt.
TOP 10 - Abwägungs- und Satzungsbeschluss für das Wohngebiet westlich der L182:
Einleitend weist die Verwaltung auf das Urteil des Oberverwal-
tungsgerichtes M-V hin, nach dem der Hansestadt Rostock durch den Bau von Wohnungen in den Umlandgemeinden kein Schaden entsteht und sie deshalb auch nicht zur Zahlung an Rostock verpflichtet sind (in der Zeitung war`s zu lesen). Bentwisch hatte einen solchen Vertrag mit Rostock bereits unterzeichnet und war bereit, 
200 000 Euro zu berappen. Die sogenannten „Träger öffentlicher Belange“ haben zahlreiche (teure) Forderungen gestellt wie: Bau einer Linksabbiegerstraße aus Richtung Bentwisch, Lärmschutzwände mit lärmabsorbierenden Eigenschaften, weitere Maßnahmen für die Trinkwasserversorgung.
Einigen Ausschussmitgliedern kamen da schon Bedenken, ob das Geld, das die Gemeinde in das Projekt reinsteckt, am Ende wieder rauskommt.
Mehrheitlich Zustimmung.
Ein kleines Detail, das aber ein bezeichnendes Licht auf den Geist wirft, der im Amt für Straßenbau und Verkehr, SG Straßenverkehr herrscht: „Es wird bereits jetzt darauf hingewiesen, dass eine verkehrsrechtliche Anordnung zur Verschiebung der Ortstafel in den Außenortsbereich der L182 nicht in Aussicht gestellt wird.“
In einer Tischvorlage stellte Herr Krüger seinen Entwurf zur Planung der Kita „Zwergenhaus“  vor: Ohne auf Details einzugehen – es bleiben kaum Wünsche offen. Aber so was kostet auch: Planungskosten ca. 86 000 Euro, das Ganze um 3,6 Millionen. Aber es gibt auch Fördermittel.  
Jan Zielke, Infos von Manfred Malik

Ergänzung: Das mit dem Straßenbauamt, Sachgebiet Verkehr und dem Ortseingangsschild muss ich vielleicht noch erklären:
Innerorts ist bei uns Tempo 50 die Regel.
Ich weiß im Moment nicht genau, wo derzeit das Ortseingangsschild steht - ich denke mal, ungefähr in Höhe des nördöstlichen Endes des Hotels zur Hasenheide. Von dort aus kommt die Zufahrt zu dem neuen Wohngebiet nach ca. 300 Metern. Weitere 400 Meter weiter haben wir auf derselben Seite die Zufahrt in Richtung Häschendorf. Dann sind es noch ca. 670 Meter bis zur Einmündung auf die B105.
Frage: Bräuchten wir diese teure Linksabbiegestraße auch innerorts, bei Tempo 50?
Muss man diese insgesamt 1400 Meter unbedingt mit 100 Sachen durchbrettern?

Freitag, 22. Februar 2019

Nachlese der GV-Sitzung vom 21. Februar


Tagesordnungspunkt 2 – die Einwohnerfragestunde:
Herr Krenciessa erinnert an die Aufstellung von Hundetoiletten in Klein Kussewitz, bemängelt, dass die öffentlichen Mülleimer nach ihrer Leerung nicht wieder richtig eingehängt werden, möchte, dass die Funktion der Lampen der Straßenbeleuchtung kontrolliert wird.
Harry Kleist weist erneut darauf hin, dass der Platz am Ende der Goorstorfer Straße mal ordentlich gesäubert werden muss.
TOP 6: - In der Feierhalle auf dem Kommunalen Friedhof bildet sich Feuchtigkeit.
- Am 12. Februar wurde der bisherige Wehrführer des Amtes Wolfgang Krotz vom Amtsausschuss verabschiedet und sein Nachfolger Ralf Kurths bestätigt und vereidigt.
- Am Bahnhof Bentwisch gab es Schmierereien, die umgehend beseitigt wurden.
- Im Rahmen der Umsetzung der Vorgaben des Straßenverkehrs-
konzeptes werden demnächst in Klein Bartelsdorf Bremsschwellen eingebaut.
Die Bürgermeisterin sagte, dort, wo schon mal welche waren. Hoffentlich nicht! Genau dort waren sie kontraproduktiv. Bitte etwas weiter vor und nach der Wohnbebauung!
Weiterhin soll das Problem mit der Fußgängerquerung der Straßen vor dem Börgerhus angegangen werden.
Unter 6.1 berichtete Herr Achtenhagen über die ITC GmbH und die Bentwisch GmbH:
Fazit: Wie man heute so sagt – „läuft“ beides.
Was wir täglich wahrnehmen ist das Börgerhus. Die Räumlichkeiten sind zu 100% vermietet. Die Arztpraxis wird voll angenommen. 
Die „Zielstellungen des Schlemmerecks haben sich insgesamt erfüllt“. Noch in diesem Frühjahr entstehen dort weitere 22 PKW-Parkplätze.
Im Anschluss kam noch mal die Verlegung eines Kabels von Purkshof nach Bentwisch zum Anschluss eines Solarparks auf den Tisch, die von der GV am 10. Januar überraschend abgelehnt wurde. 
Nachdem es dem Herrn von der antragstellenden Firma nicht gelang, die Alternativlosigkeit der Verlegung des Kabels entlang des Landweges aus Richtung Häschendorf über die Straße An der Hasenheide plausibel darzustellen, machte das Herr Achtenhagen. Nun können sie also doch bauen.
Die TOP 7 bis 14 gingen entsprechend der Empfehlung der Ausschüsse über die Bühne.
TOP 15 – die Vergabe der Grünpflegearbeiten in der Gemeinde – sorgte für Diskussionsstoff:
Bentwisch ist groß. Da gibt es viel zu tun. In der Ausschreibung wurden sieben Firmen aufgefordert, ein Angebot abzugeben, wobei sie Nachweise für die Zahlung von Mindestlohn und einen Auszug aus dem Handelsregister mit einreichen sollten (wozu sie nicht verpflichtet sind). Fünf Firmen machten Angebote um etwa 80 000 Euro, aber ohne die Nachweise. Eine Firma machte ein Angebot von 19 019,64 Euro und legte die Nachweise bei. Eine wollte indiskutable 220 000 Euro, ohne Nachweise.
Weil dem Amt diese Riesenunterschiede spanisch vorkamen, sprach man mit dem Anbieter mit den 19 019,64 Euro, fand aber nichts, was zu beanstanden wäre.
Letztere Firma bekam den Zuschlag. Ob zu Recht werden wir sehen.
TOP 16: 2019 soll die Straßenbeleuchtung in Albertsdorf, Harmstorf, Goorstorf, Klein Bentwisch, Klein- und Groß Kussewitz, Volkenshagen sowie in Bentwisch in der Stralsunder und der Hansestraße auf LED-Technik umgerüstet werden. Energieersparnis: bis 80%. Planungskosten: 17 068,10 Euro, Kosten der Umrüstung: 
ca. 207 000 Euro, die sich durch Förderung erheblich vermindern.
TOP 17: Die Aufgaben der FFW Bentwisch haben zugenommen. 
Die Gemeinde wird Fördermittel für die Beschaffung eines Tanklöschfahrzeuges TLF 4000 mit einem Fassungsvermögen von 
4 000 Litern beantragen.
Weiterhin soll im Bauausschuss über den Bau von Zisternen in den Ortsteilen gesprochen werden.
Unter TOP 21 beschloss die GV die Vergabe der Planungsleistungen für den Ausbau des Klein Bartelsdorfer Weges, Planungsphasen 1 bis 4 an das Ingenieurbüro Voss & Muderak. Der Beschlussvorschlag wurde durch den Satz "Die Vorgaben des Straßenverkehrskonzeptes (Gehweg, Fahrbahnverziehungen, Tonnagebegrenzung für den allgemeinen Verkehr) werden in der Planung berücksichtigt." ergänzt.

Jan Zielke

Montag, 11. Februar 2019

Das ist doch mal ne gute Nachricht!


Beschluss der Gemeindevertretung Brodersdorf vom 5.12.2018
zur Vergößerung bitte anklicken

Freitag, 8. Februar 2019

Nachlese der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses vom 7. Februar


Tagesordnung
Rückgriff auf die Sitzung des Haupt- und Finanzausschuss am 22.11.2018: Damals bemängelten Harry Kleist und ich, dass ein Tagesordnungspunkt, den wir für „öffentlich“ behandelbar hielten, nichtöffentlich behandelt wurde. Die Niederschrift weist diesen Dissens aus.
Ich beharre auf meiner Meinung. Hier der Auszug aus unserer Hauptsatzung:
 „Grundsätzlich“ bedeutet im juristischen Sprachgebrauch „in der Regel“ = Ausnahmen sind möglich.
Informationen über Belange der Kommune sind keine obrigkeitlich verliehenen Privilegien, die dem Bürger nach Belieben gewährt oder versagt werden können! Es sind Rechte mit definierten Grenzen!
TOP 6: Der Bau einer „Stadtvilla“ wurde entsprechend der Empfehlung des Bauausschusses genehmigt.
Ebenso TOP 7 – die Vergabe der Elektroarbeiten im Gemeindehaus in Klein Kussewitz. Fertigstellung lt. Herrn Quaas Ende Februar.
TOP 8: Vorausblickend auf den beabsichtigten Ausbau der Straße Am Berg ist es notwendig, die fast 100jährigen Linden auf ihre Gesundheit und Standfestigkeit zu untersuchen. Für deren Begutachtung sind „Wurzelsuchschachtungen“ durchzuführen. Diese werden durch die Fa. TIAS Tiesler für 8.256,59 Euro erfolgen.
Die TOP 9 bis 11 haben alle mit den Kosten der Bürger für die Nutzung unseres Kommunalen Friedhofes zu tun. Das Sterben betrifft uns alle. Frau Ahnfeld regte an, diese Gebühren allgemein-
verständlich in tabellarischer Form in die Homepage des Amtes einzustellen.
TOP 12 und 13: Zwei Spenden von insgesamt 1500 Euro des Agrarbetriebes Klein Kussewitz für die Kinder- und Senioren-
betreuung und die FFW Klein Kussewitz. Keine Gegenstimme.
TOP 14 - Das Schullogo: Zustimmung für die zweifarbige Variante. Die Anfertigung des Entwurfes erfolgte durch Herrn Wiehler unentgeltlich. Dadurch wurden 700 Euro frei. Frau Strübing regte an, dafür Trikots für unsere Schüler anfertigen zu lassen. /Jan Zielke