Bentwisch (und ganz Mecklenburg-Vorpommern) im Jahre 1953 von oben!
Faszinierend! Mit etwas Geduld und Zeit können Sie sich hier ein Bild davon machen, wie es bei uns kurz nach dem Krieg aussah - vor fünfundsechzig Jahren. Einfach Ortsnamen eingeben.
Außerdem kann man dort die Liegenschaftsgrenzen abrufen.

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Am 26. Mai des nächsten Jahres finden in Bentwisch wieder Wahlen für die Gemeindevertretung statt.


Die Wählervereinigung BÜRGER FÜR BENTWISCH gibt es seit Anfang 2003. Seit dieser Zeit haben wir Sitz und Stimme in unserem Gemeindeparlament und seitdem trägt Bentwisch auch unsere Handschrift. Wir waren und sind nicht nur Initiatoren, sondern oft genug dringend notwendiges Korrektiv. Und Mitglied in der Gemeindevertretung zu sein bedeutet Wissen – Wissen für Sie! Wir sind nur ein kleines Häuflein und das droht wegen des Alters und der Gesundheit einiger treuer Mitglieder abzuschmelzen. Will sagen: Wir brauchen frisches Blut. Was nicht heißen soll, dass nicht auch ältere Bürgerinnen und Bürger bei uns gern gesehen sind. Letztere verfügen neben ihrer Lebenserfahrung oft über mehr notwendige Zeit. Sehr schön wäre es, wenn auch Bürgerinnen und Bürger aus den neu hinzu gekommenen Ortsteilen bei uns mitmachen würden. Vielleicht denken Sie mal darüber nach. Gut und Geld gibt’s bei uns nicht zu holen. Dafür die Gewissheit, etwas Gutes für die Allgemeinheit tun zu können.

Wenn Sie Interesse haben, zu uns zu kommen: Sprechen Sie uns an. Oder schreiben Sie mir: cjzielke@googlemail.com.

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Dienstag, 11. Dezember 2018

Musik in unseren Kirchen


Am kommenden Samstag, dem 15. Dezember erklingt um 17 Uhr in unserer Bentwischer Kirche Adventsmusik für Chor und Orchester.
Es musizieren der Jugendchor am Greifswalder Dom mit dem UniversitätsSinfonieOrchester Greifswald."Es erklingen adventliche und weihnachtliche Kompositionen von Heinrich Schütz und Felix Mendelssohn Bartholdy, außerdem Instrumentalmusik aus Barock und Klassik - darunter das Violinkonzert E-Dur von Johann Sebastian Bach -, aber auch Adventslieder zum Zuhören und Mitsingen."

Freitag, 7. Dezember 2018

Gemeindevertretersitzung vom 6. Dezember


In der Einwohnerfragestunde bemängelte Harry Kleist den Zustand des Containerstellplatzes in der Goostorfer Straße.
Außerdem wies er darauf hin, dass der Gehweg zwischen Bentwisch und Harmstorf langsam zuwächst.
Volker Keller: Die Höffner-Werbung am Pylon blendet. Das sei nicht nur seine Meinung, sondern auch die vieler seiner Nachbarn. 
Frau Strübing: Dem Amt liegt ein Gutachten vor, nach dem die zulässigen Werte nicht überschritten werden. Zudem schaltet er nach 22 Uhr ab.
Herr Krüger sprach die Straßenausbaubeiträge an, deren möglicher Wegfall derzeit in aller Munde ist. Das Amt solle alle Möglichkeiten nutzen und bei laufenden Projekten ggf. rechtzeitig – wenn möglich – die „Stop-Taste drücken“.   
Frau Strübing sah hier kaum Möglichkeiten.
TOP 6:
- In Klein Bartelsdorf werden demnächst zwei Fahrbahnschwellen verlegt.
- In Klein Kussewitz wird an der Einmündung der Straße „Lange Wiese“ in den „Tannenweg“ ein Richtungsschild angebracht.
- Auf dem Kommunalen Friedhof in Bentwisch ist die vieldiskutierte Stele errichtet worden.
- u.v.a.m.
Drei der vielgeliebten Tischvorlagen betrafen die Vergabe der Arbeiten für den 3. Bauabschnitt der Schulhofgestaltung – konkret das Ballspielfeld. Die Arbeiten selbst sollen Mitte Juni 2019 beginnen und in den Sommerferien beendet werden.
Bei den TOP 7 bis 13 folgten die Gemeindevertreter den Empfehlungen der Ausschüsse.
TOP 15 und 17 waren wieder in den nichtöffentlichen Teil der Sitzung gerutscht, obwohl sie in den öffentlichen gehört hätten. 
Bitte mal § 4 (2) der Hauptsatzung bis zum Ende lesen!
Die TOP 18 bis 20 - die Anträge von Eltern, ihre Kinder an Schulen in Rostock und Rövershagen schicken zu dürfen - waren für mich wieder echte Aufreger.
Was da diskutiert wurde. Offenbar ist es vielen nicht möglich, gedanklich in die Rolle der Antragsteller zu schlüpfen. 
Da wäre es aber vorbei mit der Ruhe! Es ist ihr Kind! Und was für dieses Kind gut ist wüssten sie am besten!
Die Wahl einer Schule bestimmt den Lebensweg eines Menschen. Diese Entscheidung steht nur den Eltern zu und nicht irgendwelchen dafür völlig unqualifizierten Gemeindevertretern.
Die intellektuelle Krönung war ein Satz aus dem Beitrag eines öfter mal in dieser Richtung auffälligen Mitgliedes der Gemeindevertretung Bentwisch: „Man muss auch mal Kante zeigen und sagen, es geht nicht mehr so weiter.“
5 : 4 gegen alle drei Antragsteller.
Ein Mitglied des Sozialausschusses in der Sitzung am 30. Oktober: Eltern müssen nur Widerspruch einlegen. Wenn der abgelehnt wird klagen. Die Gerichte geben in aller Regel den Eltern recht.
Jan Zielke

Ergänzung 12. Dezember: Nach einigem Überlegen muss ich mein kategorisches Beharren auf dem Recht von Eltern, ihre Kinder auf eine Schule ihrer Wahl schicken zu dürfen, abschwächen.
Zum Erhalt eines gedeihlichen Gleichgewichtes zwischen den unterschiedlichen Schichten der Bevölkerung – arm / reich, einheimische Kinder / Kinder mit Migrationshintergrund – kann eine Lenkung mancherorts hilfreich sein.
Wenn ich es richtig sehe, ist dieses Gleichgewicht an unserer Schule aber wohl nicht gestört.  /Jan Zielke
Speiseplan Schlemmer Eck
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Freitag, 23. November 2018

Nachlese der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses vom 22. November


Offensichtlich hatte Frau Strübing in Erwartung eines langen Abends den Sitzungsbeginn von üblicherweise 19 Uhr auf 18 Uhr vorgezogen. Prompt kamen einige Ausschussmitglieder um eine Stunde zu spät.
Tagesordnungspunkt 5 – die Haushaltssatzung für 2019: 
Der Haushalt war für mich schon immer ein schwer verdaulicher Brocken. Dagegen ist das Telefonbuch der reinste Kriminalroman. Gibt es denn keinen Weg, dass sich unsere Bürgermeisterin und ehemalige Kämmerin und die jetzige Kämmerin im Vorfeld der jeweiligen Sitzung schon mal zusammensetzen, um gemeinsam Ungereimtheiten auszuräumen? Es bliebe sicher auch dann noch genug Diskussionsstoff übrig. Und wir hätten zuhause vielleicht noch was vom Abend.
Zu den Hauhaltspositionen der freiwilligen Feuerwehr waren einige Kameraden gekommen und sprachen ausstehende Investitionen für Klein Kussewitz an, von denen nichts in dem Konvolut steht.

Die meisten anderen Tagesordnungspunkte waren bereits Thema des Sozial- und des Bauausschusses und die Ausschussmitglieder schlossen sich deren Empfehlungen an. Sie sollen hier nicht erneut durchgekaut werden.
Für viele vielleicht nicht uninteressant - TOP 12 - die Änderung der Hundesteuersatzung: Die Empfehlung von Harry Kleist und Herrn Krenciessa, die Hundesteuersätze für Bentwisch durch Bildung des Mittelwertes der Sätze der Gemeinden des Amtes zu errechnen, fand die Zustimmung der Mehrheit.
Ab 2019 soll jeder erste Hund 24 Euro, ein zweiter 48, der dritte und jeder weitere 60 Euro im Jahr kosten. Jeder „gefährliche“ Hund schlägt mit 96 Euro zu Buche – immer unter dem Vorbehalt, die GV stimmt dem am 6. Dezember zu. Durch die Teilbarkeit durch 12 ergeben sich glatte Monatsbeträge.

Bei den TOP 16 bis 18 des nichtöffentlichen Teils ging es erneut um die Anträge von Eltern um Ausnahmegenehmigungen für die Einschulung ihrer Kinder an Schulen in Rostock und Rövershagen. Die Diskussion ermöglichte wieder seltene und interessante Einblicke in die Köpfe und Herzen einiger der Anwesenden. Für die habe ich dann doch gern die drei Stunden und 45 Minuten bis 21.45 Uhr ertragen.
Mal schauen, wie die GV am 6.12. entscheidet.

Jan Zielke

Ergänzung 24. November: In der Sitzung hatte ich bemängelt, dass TOP 14 – der Beschluss über den Erwerb des Grundstückes der alten Frohnerei in Klein Kussewitz - mit Verweis auf § 4 (2) Nr. 3 der Hauptsatzung in den nichtöffentlichen Teil der Sitzung gerutscht war. Dabei wurde der nachfolgende Satz übersehen, in dem steht, dass die Öffentlichkeit zugelassen ist, wenn „keine überwiegenden Belange des öffentlichen Wohls oder berechtigte Interessen Einzelner betroffen“ sind.
Das ist sicher keine Katastrofe. Aber der Nachsatz sollte in Zukunft beachtet werden.

Mittwoch, 21. November 2018

Nachlese der Anwohnerversammlung der Straße „Am Sportplatz“ vom 20. November


Reges Interesse der Betroffenen. Gut gefüllte Besucherreihen.
Herr Muderak: Derzeit sind weder die Teile für den Staukanal noch die Bohrtechnik für die neue Trinkwasserleitung verfügbar. Deshalb wird es in diesem Jahr nur vorbereitende Arbeiten geben und die großen Maschinen rollen erst im kommenden Frühjahr an.  Die Fertigstellung wird sich dementsprechend auch um Einiges in Richtung Sommer 2019 verschieben. Zum Nachweis von eventuellen Schäden durch die Tiefbauarbeiten wird vorher ein Beweissicherungsverfahren durchgeführt. Die Erneuerung der Abwasserleitungen entfällt aus Kostengründen.
Frau Patza vom Amt zu den Anliegerbeiträgen: Von den ca. 1,2 Millionen Gesamtkosten müssen etwa 143 000 Euro die Anlieger zahlen. Davon entfallen wiederum 92 000 Euro (= 2,3 Euro/Quadratmeter) auf die der Straße von der FFW zur Hasenheide und 51 000 Euro (= 5,10 Euro/Quadratmeter) auf die Anwohner der Stichstraßen.
Frau Patza wies darauf hin, dass diese Zahlen noch etwas variieren können.
Nach 40 informativen Minuten war Schluss.

Gestern Abend im „Nordmagazin“ (ab 7:09): Schwerin erwägt, die Anliegerbeiträge abzuschaffen und dafür als Ausgleich die Grunderwerbssteuer um 1% anzuheben. Wann würde eine solche Maßnahme wirksam? – Für die Anwohner „Am Sportplatz“?
Frau Patza heute am Telefon: Das kann man jetzt noch nicht sagen. Das hängt vom Gesetzgeber ab.

Jan Zielke

Dienstag, 20. November 2018

Verkehrsberuhigung - mal auf die andere Art


20. Nov. 2018, 08.48 Uhr /  zur Vergrößerung bitte auf das Bild klicken

Freitag, 16. November 2018

Einwohnerversammlung vom 15. November


Neben der Bürgermeisterin sowie Frau Schülke vom Amt, einigen Gemeindevertretern/Sachverständigen der Ausschüsse und dem Ortsvorsteher von Klein Kussewitz, einer Dame von der Presse und den jeweils zu ihren Themengebieten Vortragenden bevölkerten neun Zuhörer unserer ca. 3 300-Seelen-Gemeinde den Raum.
Kein Wunder: Die Ankündigung dieser Veranstaltung hatte es weder auf die Seiten des Amtsblattes noch ersatzweise die einer Lokalzeitung geschafft.

Das Muster entsprach dem der Einwohnerversammlung vom 3.September 2015.
19.00 Uhr Beginn:
Vortrag unserer Bürgermeisterin über 35 Minuten mit vielen Fakten und Zahlen.
Anschließend folgte Herr Achtenhagen zur IT-GmbH und Bentwisch-GmbH, Herr Böhm stellte detailreich den derzeitigen Planungsstand des Wohngebietes an der L182 vor, Herr Will sprach für den Ausschuss für Schule, Jugend, Kultur und Sport und Herr Kuhlmann für die Freiwillige Feuerwehr, Herr Muderak präsentierte die Projekte seines Planungsbüros in der Gemeinde. 
Es folgten die Leiterinnen der Kindergärten in Bentwisch und Klein Kussewitz, Herr Krüger stellte das „Kinderschloss für Bentwisch“ vor, Frau Wendt berichtete in Vertretung der Schulleiterin über die Grundschule, Frau Kemlein konnte  auf zahlreiche Aktivitäten im Rahmen des ASB verweisen, Herr Lau kam für den FSV und unsere Pastorin Astrid Gosch für unsere Kirchen zu Wort.
Fragen der Bürger 21.25 Uhr:
Herr Malik monierte, dass die Veranstaltung nicht im Amtsblatt angekündigt wurde und sprach sich gegen Anliegerbeiträge aus.
Eine Dame aus Albertsdorf bemängelte das Fehlen von Fahrradparkplätzen, dass die Carbäk zur Zeit mal wieder stinkt, in Bentwisch zu wenig Züge halten und es nichts für Teenager gibt.
21.40 Uhr: Ende Gelände
Die Kinder in der Schule haben alle 45 Minuten Pause.
Details? Mal schauen, was in der Zeitung steht. 

Jan Zielke