Wozu das alles ?

Dieses Blog soll all denen ein Forum bieten, die sich zu kommunalpolitischen Themen, zu Kultur, Sport, Kirche, dem Vereinsleben und ähnlichem in und um Bentwisch öffentlich äußern und darüber diskutieren oder auch nur über interessante Begebenheiten berichten möchten. Wer derartiges auf Lager hat und es hier veröffentlichen will, sende es mir bitte mit seinem Namen per Email (cjzielke@googlemail.com) zu – gern auch mit Fotos. Erklärt sich der jeweilige Verfasser damit einverstanden wird dem veröffentlichten Beitrag dessen Name beigefügt. Wünscht er das nicht bleibt er mein Geheimnis.

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Streit ist per se nichts schlechtes und deshalb akzeptabel. Beleidigungen und extremistische Inhalte haben in diesem Blog jedoch nichts zu suchen.


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Freitag, 11. August 2017

Nachlese der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses vom 10. August


In Bezug auf die unbefriedigende Parkplatz-/Gehwegsituation bei „Abschlepp-Harry“ informierte Frau Strübing, dass die Straßenverkehrsbehörde dem Amt noch keinen Termin für ein Gespräch mitgeteilt habe.

Tagesordnungspunkt 5 die 3. Änderung des Bebauungsplanes „Möbelmarkt Bentwisch“: 
Strittig war die Höhe des Werbeturms von 54 Metern. Die im letzten Bauausschuss versprochene „Visualisierung“ bestand aus einem Lageplan und fünf Fotos aus unterschiedlichen Richtungen, aufgenommen von der Autobahn und der B105 aus Entfernungen von ca. 800 bis 2000 Metern, mit eingezeichnetem Pylon. Ich weiß, dass Fotos trügen können: Bei Verwendung eines Weitwinkelob-
jektivs erscheinen Gegenstände im Hintergrund kleiner als real, Teleobjektive lassen sie größer erscheinen. Auf den Fotos hält sich der Eindruck des Turmes in Grenzen.
Die nächsten Häuser des NTK-Gebietes sind etwa 340 Meter vom geplanten Pylon entfernt.
Die Verwaltung befürwortet die Errichtung des Turmes u. a. mit folgendem merkwürdigen Argument:  „Die Gemeinde hat im Übrigen für das Hansecenter einen Werbepylon zur Bewerbung der dort ansässigen Einzelhandelsgeschäfte und FastFood-Ketten, zuletzt auch dessen Erhöhung genehmigt. Die vorliegende Änderung des B-Planes hinsichtlich des Pylons von Höffner sollte deshalb auch unter dem Gleichbehandlungsgrundsatz gesehen werden.“
Wenn ich dieser Argumentation folge, können sich künftige Antragsteller nach Genehmigung des Höffner-Turmes an einer 54-Meter-Marke orientieren!
Der Ausschuss lehnte den Turm mit zwei Stimmen, einer Gegenstimme und einer Enthaltung ab. Diese Beschlussempfehlung wird die nächste Sitzung der Gemeindevertretung sicher nicht überstehen. Gestern saßen neben der Bürgermeisterin nur Volker Keller von der Feuerwehr, Harry Kleist und ich am Tisch. Die Wirtschaftliche Vereinigung war nicht vertreten.
Hinter TOP 6 verbirgt sich eine gute Nachricht.Viele Bewohner des Börgerhus wussten schon Bescheid. Die Besucherreihen waren gut gefüllt: Nach intensiven Bemühungen hat Herr Achtenhagen als Chef der Bentwisch GmbH endlich jemanden für das Bistro im Börgerhus gefunden. Es wird der Betreiber der Küstenmühle in Neu Hinrichsdorf, Dr. Knaap sein. Die Küstenmühle gehört zur "Ohne Barrieren" gGmbH. Weil die jedoch aufgrund aktueller Investitionen derzeit knapp bei Kasse ist, geht die Bentwisch GmbH für die Einrichtung des Bistros und die notwendigen Parkplätze in Vorkasse. Hierzu wird die Gemeinde an die Bentwisch GmbH 100 000 Euro zahlen.
Was ist zu erwarten: Backshop, Frühstückstisch, zu Mittag drei Gerichte (max. 5 Euro) und zwei Suppen, Kaffee/Kuchen/Eis, eventuell Cateringservice, Lieferservice in der Gemeinde, Ausrichtung von Feiern. 
Eröffnung vielleicht schon im November.
Unter TOP 7 befürwortete der Ausschuss die „Vergabe von Planungsleistungen für die Regen- bzw. Oberflächenentwässerung für das NTK-Gebiet einschließlich notwendiger Straßensanierung.“
Dabei wurde beklagt, dass einige Bewohner nicht bereit wären, sich an die Entwässerung anzuschließen. Die ca. 100 Euro pro Jahr müsste eigentlich jeder aufbringen können.
TOP 13: Fördermittel für den Bolzplatz wird es im kommenden Jahr wahrscheinlich nicht geben. Deshalb sprach sich der Ausschuss wie zuvor auch schon der Bauausschuss dafür aus, ihn bereits im diesem Jahr mit eigenem Geld zu bauen.
Zustimmung zur Planung an Herrn Henschel.
TOP 14: Beim Neubau der Kita im Jahre 2009 wurde an der Fassade gepfuscht. Im Nachhinein hat man es versäumt, die verantwortliche Firma rechtzeitig zur Nachbesserung zu zwingen. September/Oktober werden die Mängel nun auf Kosten der Gemeinde beseitigt.
TOP 16: Der FSV soll 35 000 Euro für die Umzäunung des Trainingsplatzes erhalten.

Jan Zielke

Dienstag, 1. August 2017

31. Juli gegen 17 Uhr

















Am 25. Mai teilte mir Herr Camps vom Amt Rostocker Heide mit, man sei dabei, mit dem Amt für Straßenbau und Verkehr eine für alle Seiten akzeptable schnelle Lösung des Parkplatzproblems vor der Fa. Abschlepp-Harry zu finden („Behinderung gerade von Radfahrern, Bürgern mit Rollatoren und Eltern mit Kinderwagen“).
Man sollte sich beeilen. Schließlich hat sich Bentwisch um den Titel „Seniorenfreundliche Gemeinde“ beworben.                  /Jan Zielke

Donnerstag, 27. Juli 2017

Nachlese der Bauausschusssitzung vom 26. Juli


Die einundzwanzig Tagesordnungspunkte ließen es erahnen. Es würde lang werden heute.
Um die geladenen Gäste nicht allzu lang warten zu lassen, wurden deren Tagesordnungspunkte nach guter alter Sitte vorgezogen. Die Reihenfolge ging völlig verloren. Ich orientiere mich hier an der, die  veröffentlicht wurde.
TOP 5: Als erster sprach Herr Henschel über seine Vorstellungen zum Bolzplatz. Er sollte bei jedem Wetter bespielbar sein und deshalb einen wartungsarmen und strapazierfähigen Kunststoffsportboden haben. Kosten des Belages allein 200 000 Euro. Eine Beleuchtung ist vorgesehen und in den geschätzten Gesamtkosten von ca. 345 000 Euro enthalten.
Durch eine Baugrunduntersuchung muss vorher noch die Entwässerung geklärt werden. Die Kosten können sich also noch ändern. Baubeginn: voraussichtlich nächstes Jahr.
Herr Henschel wurde beauftragt, noch andere Bodenbeläge vorzustellen.
Dann war eine Vertreterin der Fa. LOGOS (geändert 3.8.17) mit einem weiteren Kollegen mit TOP 4, dem Straßenverkehrskonzept dran: Womit anfangen!
Beim Börgerhus soll es zwei Querungen geben (keine Zebrastreifen oder Ampeln), eventuell mit Insel in der Straßenmitte. Eine über die Marlower und eine über die Stralsunder Straße. Sie sollten durch Markierung der Kantsteine kenntlich gemacht werden. Gitter zur Straße hin wären auch möglich. 
Im Klein Bartelsdorfer Weg wird auf der östlichen Seite ein 1,5 Meter breiter Gehweg empfohlen. Um den Verkehr auszubremsen wären wechselseitige Verziehungen der Fahrbahn möglich. Und eine 30 soll auf die Straße gemahlt werden. 
An der Einmündung der Straße Im Wiesengrund in den Klein Bartelsdorfer Weg soll die Straße optisch eingeengt werden.
Für die Wohngebiete Hasenheide und NTK-Gebiet könnten zusätzliche Parkplätze ausgewiesen werden.
Die Vorschläge von LOGOS für die Straße Am Berg sind hinfällig – siehe TOP 15.
Der Radweg entlang der Marlower Straße dito - siehe TOP 20/21.
Die Aufpflasterung vor und hinter Klein Bartelsdorf – kein Thema mehr. Schräggatter rechts und links der Straße sollen die Autofahrer beeindrucken und zur Reduzierung der Geschwindigkeit animieren.
Auf dem Brückenbauwerk über die B105 rüber zum Gewerbegebiet wird empfohlen, die Fahrbahnmarkierungen zu verändern. Langfristig wäre eine LSA gut.
Die Kreuzung der Goorstorfer Straße vor dem Kindergarten: Kurzfristig ein blaues Schild mit dem weißen Pfeil, längerfristig ein Kreisverkehr. Diese Stelle ist nach meiner Beobachtung wirklich eine der wenigen Stellen im Ort, wo sich der Verkehr aufgrund der geringen Fahrtgeschwindigkeiten gefahrlos ohne Schilder allein organisiert. Brauchen wir dort wirklich so was wie einen Kreisverkehr?
Wer nun gehofft hatte, es würde sich eine muntere Diskussion anschließen (die Veranstaltung war gut besucht) wurde von Herrn Peithmann mit Hinweis auf die lange Tagesordnung enttäuscht. Ich durfte trotzdem eine Frage loswerden: Weil ich während der ganzen Vorstellung nur einmal kurz von Lärmschutz gehört hatte, wollte ich etwas zu Tempo 30 auf der Stralsunder Straße, den mutmaßlich derzeit weit mehr als 6425 Autos/Tag und den Lärmbelastungen der Anwohner (speziell derer der Häuser 16 und 47, die nur knapp an der Fahrbahnkante stehen) wissen. Antwort: Der Lärmschutz sei berücksichtigt worden. Eine Dame hinter mir meinte ebenfalls, es würde für den Lärmschutz zu wenig getan. - (Text gelöscht 3.8.17) - Herr Peithmann: Man habe leider die Situation, dass Lärmschutz für bestehende Bebauung nicht gefördert würde.
Und selbst wenn es so ist. Sollten wir dann nicht wenigstens alles vermeiden, was zusätzlichen Verkehr mit allem, was er mit sich bringt, verursacht? Woran denke ich wohl?  Siehe etwas weiter unten.
Das Straßenverkehrskonzept für Bentwisch – teure Weiße Salbe.
TOP 6 bis 8: Höffner ist beim Bauen und möchte schnell mal noch weitere Änderungen: Die Oberkante des neu entstehenden Gebäudeteils soll statt 18 Meter 21 Meter hoch werden, für irgendwas mit dem Sortiment hat man sich anders entschieden, und nun weiß man auch, dass der Pylon 54,5-Meter hoch werden soll. 
Begründung für letzteres: Die Autofahrer auf der Autobahn sollen schon von weitem wissen, dass sie bei Höffner kaufen gehen können.
Ich muss kein Kirchgänger sein, um die Türme alter Gotteshäuser als schöne Wahrzeichen unserer Städte und Dörfer zu empfinden und zu akzeptieren. Auch kein Wort zum Zeitgeist. Aber ich ich bin dagegen, dass das „Eingangsschild“ des Ortes, in dem ich lebe, den Namen eines Konsumtempels trägt.
Der Kasten ist auch so noch früh genug von der Autobahn zu sehen.
Die Beschlussvorlage wurde auf Antrag von Volker Keller und Frank Matthies aufgeteilt. Die Erhöhung der Oberkante und das geänderte Sortiment erfuhr Zustimmung. Den Pylon soll Höffner in der nächsten GV-Sitzung „visualisieren“.
TOP 20/21 - Der Radweg entlang der L182 bis Poppendorf:
Baulastträger ist das Straßenbauamt Stralsund und deshalb wären die eigentlich für die Planung zuständig. Weil die aber keine ausreichenden Kapazitäten haben, dürfen wir unser Planungsbüro damit beauftragen. 80% der Kosten werden uns wiedererstattet. Für Bentwisch wird Voß & Muderak tätig.
Der erste Bauabschnitt entsteht bereits 2017 – 2018 zwischen Groß Kussewitz und Poppendorf. Der zweite zwischen Bentwisch und Groß Kussewitz kommt 2018 und 2019 dran. Er wird auf der von hier aus linken Seite verlaufen. Bäume werden auch gepflanzt.
Feine Sache.
TOP 19: Die Planungsleistungen für das neue Wohngebiet hinter der Hasenheide gehen ebenfalls an Voß & Muderak. Herr Muderak sprach noch mal die Schwierigkeiten mit der Regenentwässerung des Geländes an. Um dort bauen zu können muss aufgeschüttet werden. Frank Matthies und Volker Keller würden gern mal eine Kostenschätzung sehen. Wenn die Erschließung des Geländes zu aufwändig wird, müsste sich das letztlich auch auf die Preise der Grundstücke/der Häuser auswirken und sie wären dann vielleicht nicht bezahl- oder absetzbar. Das Gegenargument: Das sei dann nicht mehr Sache der Gemeinde sondern des Investors. In Rövershagen seien die Verhältnisse vergleichbar gewesen.
TOP 18: Auch die Planungsleistungen für die Straßensanierung und die Regen- und Oberflächenwasserableitung im NTK-Gebiet wird Voß & Muderak übernehmen. Ob die Anlieger finanziell beteiligt werden ist noch nicht klar.
18.30 bis 22 Uhr – es reichte.

Jan Zielke


3. August 2017: Die Vertreterin der Fa. LOGOS weist mich per Email von heute auf folgendes hin:
1. habe sie die in meinem Bericht wiedergegebene Äußerung zu den Kosten von Lärmschutz nicht gemacht und ich müsste diese Passage löschen.
2. hätte ich nicht um Erlaubnis für die Veröffentlichung ihres Namens ersucht. Deshalb sei dieser aus meinem Artikel zu entfernen.
Sollte ich dies nicht innerhalb einer Woche tun, behielte sie sich weitere Schritte vor.
Man lernt eben immer noch dazu.   /Jan Zielke

Nachlese der Sitzung des Ausschusses für Schule, Jugend, Kultur und Sport am 25. Juli


TOP 6 der Tagesordnung. Die Ausschussmitglieder hatten über eine Stele für eine geplante halbanonyme Urnengemeinschaftsanlage auf unserem kommunalen Friedhof zu beraten.
Die Maße der Anlage selbst orientieren sich an der bereits vorhandenen anonymen Anlage von 100 Quadratmetern.
Im Laufe der Diskussion zeigte sich, dass die Sache komplizierter war als gedacht:
Wo soll die Stele stehen, wie soll sie zugänglich sein, kann die Namensgravur vor Ort gemacht werden oder muss die Stele jedes Mal wegtransportiert werden, nur Name/Vornahme oder auch die Lebensdaten, Stein oder Metall oder welches Material überhaupt, sollen die Namen auch nach Verfall der Grabstätte bleiben oder nicht. Von der Größe und Form nicht zu reden.
Die Sache eilt nicht. Man wird einen Fachmann in die nächste Sitzung einladen.
Unter TOP 7 informierte unsere Bürgermeisterin:
- Ab 1. August wird es wieder eine Hilfskraft für  Herrn Fengler geben.
- Die Feuerwehrkampfbahn wird bis zum 4. August glatt gemacht.
- Der Aushub, der vorübergehend auf dem Gelände von Herrn Peithmann in Goorstorf gelagert wurde, ist nicht kontaminiert.
- Der Einlauf vor dem Haus 9 an der Stralsunder Straße wurde in Auftrag gegeben.
- Der Antrag von ILL Am Campus auf Tempo 30 wurde abgelehnt. Die Straße liegt außerhalb einer geschlossenen Ortschaft; die Schüler sind in einem ausreichend einsichtsfähigen Alter.
Jan Zielke

Mittwoch, 19. Juli 2017

Bauausschuss – Straßenverkehrskonzept


Am Mittwoch der nächsten Woche findet um 18.30 Uhr im Börgerhus die Sitzung des Bauausschusses statt. Unter Tagesordnungspunkt 4 wird uns Frau Dollas vom Planungsbüro LOGOS ihr Straßenverkehrs-
konzept für Bentwisch vorstellen. Interessierte sollten sich diesen Termin vormerken.     /Jan Zielke

Montag, 17. Juli 2017

OSTSEE-ZEITUNG von heute


Heute auf Seite 1: „Immer mehr Autos machen Lärm im Norden“. Gleich darunter: „Aktionspläne sollen Krach mindern / Nicht alle Städte beteiligen sich“.
Unser Aktionsplan: Eine durchgehende zweispurige Verbindung zwischen der B110 und der Stralsunder Straße über Neuendorf.
Jan Zielke

Mittwoch, 5. Juli 2017

Nun wissen wir's!


Am letzten Montag pünktlich um 12.30 Uhr standen sie alle vor dem Haus Stralsunder Strasse Nr. 9: Der Planer, der Vertreter des Amtes, der Bauaussführende, die Bürgermeisterin mit ihren Stellvertretern. Und sie schauten auf die Regenablaufrinne auf der falschen Seite des Gehweges. Nach einer guten halben Stunde herrschte Einigkeit darüber, wer für den Murks verantwortlich ist:
Ein Missverständnis war's.
Und ich dachte immer, es sei klar, dass Wasser von oben nach unten fließt.         /Jan Zielke