Wozu das alles ?

Dieses Blog soll all denen ein Forum bieten, die sich zu kommunalpolitischen Themen, zu Kultur, Sport, Kirche, dem Vereinsleben und ähnlichem in und um Bentwisch öffentlich äußern und darüber diskutieren oder auch nur über interessante Begebenheiten berichten möchten. Wer derartiges auf Lager hat und es hier veröffentlichen will, sende es mir bitte mit seinem Namen per Email (cjzielke@googlemail.com) zu – gern auch mit Fotos. Erklärt sich der jeweilige Verfasser damit einverstanden wird dem veröffentlichten Beitrag dessen Name beigefügt. Wünscht er das nicht bleibt er mein Geheimnis.

Meinungsäußerungen zu den Beiträgen sind erwünscht: Einfach „Kommentare“ unter dem jeweiligen Beitrag anklicken und los geht’s. Wer seine Identität nicht preisgeben möchte tippt „anonym“ an. Dann weiß nicht mal ich wer geschrieben hat.

Streit ist per se nichts schlechtes und deshalb akzeptabel. Beleidigungen und extremistische Inhalte haben in diesem Blog jedoch nichts zu suchen.

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Samstag, 18. August 2018

Schlemmer Eck

Der neue Speiseplan kommt diesmal leider erst am Montag.

Donnerstag, 16. August 2018

Fake News? – kann ich auch!


Aus gewöhnlich gut informierter Quelle war folgendes zu erfahren:
Das ständig steigende Verkehrsaufkommen im Klein Bartelsdorfer Weg hat dessen Anwohner schon immer aufgeregt. Als dann Pläne ruchbar wurden, das einspurige Stück der Strecke nach Neuendorf solle auch noch zweispurig ausgebaut werden, unterschrieben sie eine von einem Herrn aus der Stralsunder Strasse verfasste Petition an den Landtag. In ihr wird auf die negativen Konsequenzen dieses Planes hingewiesen: Eine erhebliche Zunahme des Verkehrs nicht nur im Klein Bartelsdorfer Weg, sondern im ganzen Ort. Und es wird gefordert, auf diesen Ausbau zu verzichten sowie das Stück zwischen Klein Bartelsdorf und Neuendorf für den Durchgangsverkehr zu sperren (Anliegerstrasse) und als Fahrradstraße auszuweisen. 
Der Effekt: 
- Für den Anliegerverkehr würde sich nichts ändern. 
- Die Radfahrer müssten nicht mehr um ihr Leben fürchten. 
- Um wenige Minuten längere Fahrzeit über die Autobahn für die, die nur mal schnell von Globus nach Kaufland oder umgekehrt wollen und die Urlauber, die sich sonst vom Navi über die „kürzeste Verbindung“ leiten lassen. 
- Einsparung von Baukosten.
Und endlich erträgliche Verhältnisse im Klein Bartelsdorfer Weg!
Und hier nun die gute Nachricht: Das Wohlergehen der Bürger genießt in Bentwisch höchste Priorität. Ihre Sorgen werden ernst genommen. Um ihre berechtigten Forderungen zu unterstützen, waren die Bürgermeisterin und die Vorsitzenden der Ausschüsse der Gemeinde diese Woche in Schwerin und haben beim Petitionsausschuss vorgesprochen. Man habe sich das Anliegen der Bürgerinnen und Bürger zueigen gemacht und bei den Mitgliedern des Landtages offene Ohren gefunden.   
Nun bleibt uns nur, die Entscheidung des Landtages abzuwarten. Aber wir können guter Hoffnung sein.

Mittwoch, 15. August 2018

Nachlese der Sitzung des Ausschusses für Schule, Jugend, Kultur und Sport vom 14. August


Unter Tagesordnungspunkt 5 stellte der Leiter des Instituts für Leben und Lernen E.V. (ILL) Sergio Achilles mit einer Mitarbeiterin das Konzept seiner Einrichtung vor.
Er würde gern zur Ergänzung der Ausbildung pädagogischen Personals im Umfeld des von der Gemeinde geplanten neuen Wohngebietes an der L182 eine ILL-eigene Kinderbetreuungs-
einrichtung errichten und betreiben. 
Eine im ersten Moment bestechende Idee. Hoffentlich sind die Planungen im Wohngebiet noch nicht zu weit fortgeschritten.
TOP 6: Mit dem Schullogo ging es auch diesmal nicht voran. Der Kontakt zu der Grafikerin ist offensichtlich abgerissen.
TOP 7 – der Leinenzwang:  Auch wenn Gerhard Strübing blutrünstige Bilder aus Zeitung und Fernsehen über von Hunden zugerichtete Kinder beschwor. Wie schon im Bauausschuss zuvor verweigerten auch hier die Ausschussmitglieder dem Antrag auf Einführung eines allgemeinen Leinenzwanges ihre Zustimmung.
Da sind jemandem die Maßstäbe abhanden gekommen. Die Gefahr, in Bentwisch im Straßenverkehr zu Schaden zu kommen, dürfte ungleich größer sein, als vom Hund gebissen zu werden. Aber das Foto in der Bildzeitung hat für manchen eben einen größeren Beweiswert als die trockene Statistik. Auch der Verweis auf die bestehende Gesetzlichkeit (Hundehalterverordnung des Landes) und sachliche Argumente greifen hier nicht mehr. Ich bin gespannt, ob der Antrag es nun auch noch in die nächste Gemeindevertretersitzung schafft.
TOP 8: Der Ausschuss sah keine Gründe, eine Spende von Voss & Muderak über 1000 Euro für die Seniorenbetreuung zurückzuweisen.
TOP 9 - Sonstiges:
- Der Bolzplatz wird voraussichtlich Anfang Dezember fertig.
- Vor seiner Aufstellung muss der Carport am Sportplatz für die Jugendlichen erst noch unterpflastert werden.

Jan Zielke

Samstag, 11. August 2018

Probleme und wie wir sie wahrnehmen


Der Tagesordnungspunkt 5 in der letzten Sitzung des Bauausschusses zur Einführung eines Leinenzwanges für Hunde war von unserer Bürgermeisterin initiiert. Frau Strübing schilderte, dass sich ihre Enkelkinder bei gemeinsamen Spaziergängen von großen freilaufenden Hunden bedroht fühlten und fürchten würden.
Auch wenn ich gegen den allgemeinen Leinenzwang bin, kann ich die Angst der Kinder nachvollziehen. In dem relativ verkehrsberuhigten NTK-Gebiet (zur Stralsunder Straße hin abgepollert) über die Goorstorfer Straße hinweg am Sportforum vorbei auf dem Landweg in Richtung Süderbusch lassen die Leute schon mal gern die Hunde von der Leine.

Ich bin 73 und komme derzeit zu Fuß und mit dem Rad noch gut zurecht. Das kann sich schnell ändern. Dann habe vielleicht auch ich Schwierigkeiten, an den auf dem Rad-/Gehweg bei Abschlepp-Harry immer noch parkenden Autos vorbei zu kommen.

Die Straße von Bentwisch über Klein Bartelsdorf nach Roggentin soll zweispurig ausgebaut werden. Die Folgen? Nehmen wir nur mal die Straße Im Wiesengrund: Derzeit können Kinder dort vom Verkehr noch weitgehend unbehelligt spielen. Damit ist es dann vorbei. Darüber, was dann auf der Stralsunder Straße oder im Klein Bartelsdorfer Weg los sein wird, gar nicht zu reden.

Oder die Straße Am Sportplatz von der Feuerwehr zur Straße An der Hasenheide: derzeit Sackgasse aus Richtung FFW, nach Abschluss der Bauarbeiten Öffnung als Einbahnstraße und Bau eines Gehweges. Dann ist auch dort Schluss mit der Ruhe.

Jan Zielke

Nachtrag 14. August:
Gestern Abend ging der folgende leider anonyme Beitrag ein, den ich sinnvollerweise hier anhänge:
"Hallo Herr Zielke,
Ihr Beitrag ist unvollständig. Aus dem, was Sie schreiben, ergeben sich Fragen und die hätten Sie stellen sollen: Wo bleibt das Interesse der Bürgermeisterin und des gesamten Gemeinderates an den Befindlichkeiten der alten Leute, die nicht an den Autos an der Stralsunder Strasse vorbeikommen, oder denen der Anwohner des Klein Bartelsdorfer Weges, die vom Verkehr schon lange die Schnauze voll haben. Wurde mal nachgefragt, was die Leute Am Sportplatz von der Einbahnstrasse halten? Ob sie nicht viel lieber weiterhin ihre Ruhe haben wollen? 
So lange da kein Umdenken erfolgt, bleiben blumige Worte im Amtsblatt oder bei Feierlichkeiten nur leere Worthülsen."

Donnerstag, 9. August 2018

Nachlese der Bauausschusssitzung vom 8. August


Tagesordnungspunkt 5 – Leinenzwang für Hunde oder nicht.
Interessant die Zahlen: 3257 Einwohner des gesamten Gemeindegebietes halten insgesamt 366 Hunde, 153 davon allein in Bentwisch.
Die Mitglieder des Ausschusses hielten einen Leinenzwang überwiegend deshalb für unnötig: die bestehenden rechtlichen Regelungen seien ausreichend, Vorfälle über Verletzungen durch Hunde seien im Amt kaum bekannt, die meisten Hundebesitzer verhielten sich verantwortungsbewusst und die anderen würde man mit einer solchen Regelung eh nicht erreichen, für sogenannte Kampfhunde bestünde in MV bereits Leinenzwang.
Eine Dame im Publikum nahm die Gelegenheit wahr, gleich mal Werbung fürs Hundetrainung und ihre Hundeschule in Pastow zu machen (www.ichmithund.de).
TOP 6 behandelte den schon einige Zeit schwelenden Konflikt zwischen Rostock und den Umlandgemeinden bezüglich der Wohnungsbauentwicklung.
Unter TOP 7 und 8 befürwortete der Ausschuss die Vergabe der Planungsleistungen an die Fa. Voss & Muderak für den Vorfluter im Bereich des Hotels sowie die Erarbeitung eines Entwässerungs-
konzeptes für Bentwisch einschließlich aller Ortsteile.
TOP 9: Für die Sanierung des Gemeindehauses in Klein Kussewitz liegt eine Grobkostenschätzung vor (100 000 Euro). 
Ziel: Schaffung eines größeren Versammlungsraumes und zweier Durchgangstüren sowie Errichtung einer Terrasse.
Fertigstellung: möglichst noch 2018.
Eine 1. Tischvorlage behandelte das Vorhaben von Investoren, auf dem Gelände um das  marode Gutshaus in  Groß Kussewitz siebzehn Wohnungen zu bauen. Da klemmt es. Wenn ich es richtig verstanden habe, könnten sich die Investoren aus dieser Klemme nur durch eine Zahlung an Rostock (analog unseres geplanten Wohngebietes an der L182) freikaufen.
Eine 2. Tischvorlage: Der Bau einer PKW-Garage auf einem Grundstück Am Berg wurde befürwortet.
Die 3. Tischvorlage betraf die Kita in Bentwisch.
Um deren räumlichen Verhältnisse zu verbessern, hat die Gemeinde die Grundstücke neben der Kita nebst dem darauf befindlichen Doppelhaus gekauft. Hier sollte über dessen Abriss beschlossen werden. Zu dünne Informationslage -  kein Beschluss. 

Jan Zielke

Dienstag, 24. Juli 2018

Montag, 16. Juli 2018

ohne Kommentar

genau 125 Stück - knapp 2,6 Kg
Kl.-Bartelsdorfer Weg - kaum zu sehen