Wozu das alles ?

Dieses Blog soll all denen ein Forum bieten, die sich zu kommunalpolitischen Themen, zu Kultur, Sport, Kirche, dem Vereinsleben und ähnlichem in und um Bentwisch öffentlich äußern und darüber diskutieren oder auch nur über interessante Begebenheiten berichten möchten. Wer derartiges auf Lager hat und es hier veröffentlichen will, sende es mir bitte mit seinem Namen per Email (cjzielke@googlemail.com) zu – gern auch mit Fotos. Erklärt sich der jeweilige Verfasser damit einverstanden wird dem veröffentlichten Beitrag dessen Name beigefügt. Wünscht er das nicht bleibt er mein Geheimnis.

Meinungsäußerungen zu den Beiträgen sind erwünscht: Einfach „Kommentare“ unter dem jeweiligen Beitrag anklicken und los geht’s. Wer seine Identität nicht preisgeben möchte tippt „anonym“ an. Dann weiß nicht mal ich wer geschrieben hat.

Streit ist per se nichts schlechtes und deshalb akzeptabel. Beleidigungen und extremistische Inhalte haben in diesem Blog jedoch nichts zu suchen.


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Freitag, 16. Juni 2017

Nachlese der Sitzung des Ausschusses für Schule, Jugend, Kultur und Sport vom 15. Juni


Zu Beginn kam die Umsetzung der freigewordenen Spielgeräte-
kombination nach Goorstorf zur Sprache. Was da gemacht wurde war Murks: kein Pflanzendurchwachsschutz, das Holz geht bis ins Erdreich und die Einmessung war auch nicht OK.
Die Sache erinnert an den Schildbürgerstreich mit der Regenablaufrinne vor dem Haus Stralsunder Straße 9, für die die Gemeinde knapp 10 000 Euro berappen wird.
Was da gesagt wurde klang so, als träfe in beiden Fällen das ausführende Unternehmen Maik Voß keine Schuld. 
Vielleicht war es ja mal wieder das Amt.
Tagesordnungspunkt 5 – der Wunsch der Kita nach einem Sonnenschutz – wurde einstimmig befürwortet. Wie er genau aussehen soll muss eine Fachfirma sagen.
Auf die TOP 6 bis 8 zum kommunalen Friedhof kann ich ohne die Sitzungsunterlagen nicht im Detail eingehen. Das kommt am 29. Juni noch mal in die GV.
Unter Sonstiges informierte die Bürgermeisterin über eine 1000-Euro-Spende von Höffner, die der Feuerwehr zugute kommen soll.
Dirk Albrecht wollte wissen, wann endlich der Bolzplatz neben dem Mehrgenerationenspielplatz in Angriff genommen wird: Vielleicht nächstes Jahr. Man will noch mal Fördermittel beantragen. 
Jan Zielke

Mittwoch, 14. Juni 2017

Mitteilung der EURAWASSER Nord GmbH


"Am Samstag, den 17.06.2017, ab 8:00 Uhr, bis Sonntag, 14:00 Uhr, können aufgrund einer Baumaßnahme an der Haupttransportleitung zwischen Dierkow und Toitenwinkel Druck- und Mengenschwankungen in der Trinkwasserversorgung auftreten. Betroffen sind nachfolgende Wohn- und Gewerbegebiete:
Jürgeshof, Stuthof, Mönchhagen (teilweise), Nienhagen, Peez einschließlich Seehafen, Hinrichsdorf (einschließlich Güterverkehrszentrum und Hafenvorgelände), Neu-Hinrichsdorf, Goorstorf, Bentwisch (einschließlich Gewerbegebiet), Harmsdorf, Albertsdorf
Im Dierkower Brückenweg wird die Trinkwasserversorgung im gesamten Zeitraum unterbrochen und Wasserwagen bereitgestellt.
Die Verbraucher werden gebeten, sich auf die eventuellen Einschränkungen einzustellen und bei Bedarf rechtzeitig mit Trinkwasser zu bevorraten. Bei der Wiederinbetriebnahme der Wasserversorgung kann es vorübergehend zu Druckschwankungen sowie gesundheitlich unbedenklichen Trübungen des Wassers kommen. Die EURAWASSER Nord GmbH bittet um Verständnis. Bei Rückfragen können sich die Anwohner gern an die Service-Hotline des Unternehmens unter Telefon 0381 / 8072-220 wenden
"

Montag, 12. Juni 2017

Wer hat einen Schlüsselbund mit Auto- und Sicherheitsschlüssel sowie Einkaufswagenchip gefunden (verloren wahrscheinlich im Bereich NTK-Gebiet/“Radioconhäuser“)?
Bitte über cjzielke@googlemail.com melden!

14. Juni: Die Schlüssel haben sich angefunden.

Freitag, 2. Juni 2017

Nachlese der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses vom 1. Juni


Unter den Tagesordnungspunkten 5 bis 7 wurde wieder der Neue Friedhof verhandelt. TOP 5: Nachdem die Gemeinde den Vertrag mit der Firma Hacker für dessen Bewirtschaftung gekündigt und neu ausgeschrieben hatte, war über die drei eingegangenen Angebote zu entscheiden. Am günstigsten lag Maik Voß mit gut 5300 Euro für die Bewirtschaftung und Grünpflege des Friedhofs selbst und ca. 3750 Euro für die Bewirtschaftung und Nutzung der Feierhalle. Da aber über den Inhalt der zweiten Position keine Klarheit herrschte, geht die Sache erneut in den Sozialausschuss.
Die damit zusammenhängenden TOP 6 bis 7 wurden ebenfalls zurück gestellt.
TOP 8: Die Voranfrage zum Bau eines Mehrfamilienhauses auf einem Grundstück von lediglich 450 Quadratmetern Größe in Neu Bartels-
dorf wurde trotz gegenteiliger Beschlussempfehlung vom Ausschuss mehrheitlich befürwortet.
TOP 9: Beim Anblick der umfangreichen Unterlagen, die wir zu TOP 9 frisch auf den Tisch bekamen, wollten wir erst mal streiken. Beim genaueren Hinsehen erwiesen sich die Dinge als durchaus verdaulich, aber zeitlich nicht zu schaffen. Wir werden sie bei nächster Gelegenheit diskutieren.
TOP 10 - die Änderung und Anpassung des Gebietsänderungs-
vertrages zwischen Klein Kussewitz und Bentwisch geht nicht ohne TOP 9 - Zurückstellung.
Wenn der 1.1.2018 als Datum der Fusion gehalten werden soll, dann wird die Zeit langsam knapp.

Sonstiges: Ich sprach die Regenablaufrinne an, die vor dem Haus Stralsunder Straße 9 verlegt wurde. Sie macht aufgrund der Neigung des Bürgersteiges zur Beseitigung des Wassers, das sich am Fuße des Fuß- und Radweges vom Brückenbauwerk sammelt und im Winter gefriert, keinen Sinn.
Die Spielgerätekombination wurde pünktlich zum Kindertag auf den Spielplatz in Goorstorf umgesetzt.
Das Institut für Leben und Lernen ILL macht sich. Demnächst werden dort 200 Schülerinnen und Schüler einziehen. Das ILL hat deshalb für die Strasse Am Campus Tempo 30 beantragt.

Jan Zielke

Donnerstag, 1. Juni 2017

Werbung mal etwas anders


gesehen im Gewerbegebiet in der Hansestraße

Montag, 22. Mai 2017

USB-Stift gefunden


bei Verlust über cjzielke@googlemail.com melden

Donnerstag, 18. Mai 2017

Nachlese der Sitzungen des Bauausschusses sowie der Gemeindevertretung vom 17. Mai


Das war schon eine seltsame Konstellation. Die eine Sitzung ging in die andere über und die Tagesordnungen (Bauausschuss) (GV) waren weitgehend deckungsgleich. Aber wenn es die Gesetze so fordern, dass Dinge erst dann entschieden werden können, wenn sie zuvor den entsprechenden Fachausschuss durchlaufen haben, muss das halt so sein.
In der Nummerierung der Tagesordnungspunkte halte ich mich an die der GV.

TOP 4: Beschluss der Gemeinde zur Änderung des Flächennutzugsplanes Wohnen und Gemeinbedarfsfläche: Betrifft das neu zu bauende Wohngebiet hinter der Hasenheide an der L182 und die Feuerwehrkampfbahn. Dafür fallen zwei Wohnbauflächen aus dem Plan heraus: eine Fläche südlich der Straße Im Wiesengrund und die Grünfläche Kleingärten zwischen den Radiocon-Häusern und Im Wiesengrund.
TOP 5: Beschluss der Gemeinde zur Änderung des Flächennutzugsplanes Gewerbe - das ca. 70 ha große Gewerbegebiet zwischen Goorstorf und der B105. 
Kompensationsflächen werden das Industrie- und Gewerbegebiet nordwestlich und südöstlich einfassen.
Lärm ist ein schleichendes Gift. Seite 20 der Begründung zum Verkehrslärm: „Im Zusammenhang mit … Gewerbegebiet … Industriestandort Poppendorf . . . erhebliche Mehrbelastungen gegenüber dem Ist-Zustand. . . . . Das bedeutet, dass im Zusammenhang mit der Realisierung des Gewerbe-/Industriegebietes Lärmschutzmaßnahmen vorgesehen werden müssen. In Betracht kommt die Errichtung von straßennahen Lärmschutzwänden.“
Diese Fundstelle werde ich mir merken.
TOP 6: Vergabe von Planungsleistungen für den Wegebau „Zum Sportplatz“ geht nicht von der Feuerwehr zur Hasenheide. Er betrifft das gesamte Straßennetz „Zum Sportplatz“.
TOP 7: Das bewährte Planungsbüro Voß & Muderak wird auch die Planungen für die Stellflächen und den Gehwegbau an der Kita übernehmen.
TOP 8: Die Voranfrage zur Errichtung eines Wohngebäudes wurde positiv beschieden. Maßgabe: Anschluss an das öffentliche Regenwassernetz.
TOP 9: Die Lampen an der Stralsunder Strasse bleiben erstmal wie sie sind.
TOP 10: Die zwischen neuem Friedhof und dem NTK-Gebiet geplanten Häuser werden die Adresse „Birkenweg“ haben. Ist ja auch folgerichtig. Unter der werden sie ja schon jetzt im Internet angeboten.

Besonders wurde der Abend durch eine Diskussion, die vordergründig auf der Sitzung des Amtsausschusses am 26. April fußte. Dort hatten unsere Mitglieder gemeinsam mit denen von Blankenhagen einen Vorschlag zum Neubau des Amtsgebäudes vorgestellt (Grund erhebliche Kostenerhöhungen), der von der Mehrheit abgelehnt wurde. Bentwisch brachte zur Verstärkung Herrn Peithmann mit, dem aber durch Abstimmung das Rederecht verweigert wurde.
Dieses Verhalten des Amtsausschusses war für unsere Bürgermeisterin und Herrn Peithmann Anlass, mit der Gemeindevertretung darüber zu diskutieren, ob Bentwisch nicht durch einen Austritt aus dem Amt und einen Beitritt zum Amt Carbäk in eine neue, bessere Position kommen könnte.
Ich will die Diskussion hier nicht aufdröseln oder weiterführen. Interessant war, wie argumentiert wurde. Kommunikation ist ja nicht nur der Austausch von Worten. Mittlerweile kennen wir Gemeindevertreter uns untereinander, unsere Ansichten, die Ziele der Hauptakteure, ihre Interessen und wo sie hin wollen. Wenn ich die Tagesordnung anschaue, kann ich meist sagen, wie sich der eine oder andere zu den einzelnen Punkten verhält. Aber ich weiß meist ungefähr auch, was hinter seiner Stirn vor sich geht, ob das, was er denkt, sich mit seinen Worten deckt. Und ich würde hoffen, dass mein Gegenüber sich darüber im Klaren ist, dass ich das weiß. Wenn er mich achtet wird er mich nicht belügen. Und weil ich nicht klüger bin als die anderen Gemeindevertreter, wird es ihnen mit mir ebenso gehen.
Ich mache mal den Versuch einer Übersetzung des gestern erörterten:
Bentwisch muss groß werden, sich „entwickeln“, was auch immer das heißt. Eine selbständige Gemeinde, mit hauptamtlicher Bürgermeisterin, vielleicht auch einem Bürgermeister! Und Bentwisch soll möglichst wenig abgeben müssen, möglichst viel von den in der Zukunft zu erwartenden Erträgen aus dem neuen Gewerbegebiet behalten können. Endlich keine Amtsumlage mehr! Sollen die anderen doch bleiben, wo sie sind. Es gibt das Sprichwort „Selber essen macht fett“.
Zuviel essen macht aber auch dick und krank.

Jan Zielke