Bentwisch (und ganz Mecklenburg-Vorpommern) im Jahre 1953 von oben!
Faszinierend! Mit etwas Geduld und Zeit können Sie sich hier ein Bild davon machen, wie es bei uns kurz nach dem Krieg aussah - vor fünfundsechzig Jahren. Einfach Ortsnamen eingeben.
Außerdem kann man dort die Liegenschaftsgrenzen abrufen.

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Am 26. Mai des nächsten Jahres finden in Bentwisch wieder Wahlen für die Gemeindevertretung statt.


Die Wählervereinigung BÜRGER FÜR BENTWISCH gibt es seit Anfang 2003. Seit dieser Zeit haben wir Sitz und Stimme in unserem Gemeindeparlament und seitdem trägt Bentwisch auch unsere Handschrift. Wir waren und sind nicht nur Initiatoren, sondern oft genug dringend notwendiges Korrektiv. Und Mitglied in der Gemeindevertretung zu sein bedeutet Wissen – Wissen für Sie! Wir sind nur ein kleines Häuflein und das droht wegen des Alters und der Gesundheit einiger treuer Mitglieder abzuschmelzen. Will sagen: Wir brauchen frisches Blut. Was nicht heißen soll, dass nicht auch ältere Bürgerinnen und Bürger bei uns gern gesehen sind. Letztere verfügen neben ihrer Lebenserfahrung oft über mehr notwendige Zeit. Sehr schön wäre es, wenn auch Bürgerinnen und Bürger aus den neu hinzu gekommenen Ortsteilen bei uns mitmachen würden. Vielleicht denken Sie mal darüber nach. Gut und Geld gibt’s bei uns nicht zu holen. Dafür die Gewissheit, etwas Gutes für die Allgemeinheit tun zu können.

Wenn Sie Interesse haben, zu uns zu kommen: Sprechen Sie uns an. Oder schreiben Sie mir: cjzielke@googlemail.com.

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Donnerstag, 15. September 2016

Nachlese der Bauausschusssitzung vom 14. September


Tagesordnungspunkt 1 wurde auf dem Schulhof abgehandelt:
Wie im letzten Hauptausschuss beschlossen, wollte man vor Ort 
über die Unterbringung der Spielgeräte für Hort und Schule beraten. Das vom Gartengestalter Thomas Henschel erneut verteidigte ca. 
32 000 Euro teure Projekt des 15 Meter langen und 1,5 Meter tiefen Gartenschranks verwarf Herr Peithmann als Vorsitzender des Bauausschusses als „grössenwahnsinnig“ und putzte den guten Mann vor versammelter Mannschaft in Gutsherrenmanier runter.
Das war was zum Fremdschämen.
Zum Verständnis: Herr Henschel hatte sich in der Vorplanung kundig gemacht, was so was kosten könne, worauf er 18 000 Euro ansetzte. Die Ausschreibung ergab jedoch als preiswertestes Angebot 
32 000 Euro. Richtig: Das ist viel Geld. Aber der erneute Versuch Herrn Henschels, das Ding billiger zu bekommen, hatte auch keinen Erfolg. Was Gutes kostet eben.
So krönen wir denn unseren schönen teuren Schul- und Hortkomplex mit ein paar Holz- oder Blechhütten vom Baumarkt, den die Kinder immer dann schön bunt anmalen können, wenn die Farbe mal wieder abblättert.
TOP 3: Zur Entwässerung des Gehweges vor dem Haus Stralsunder Straße 9 muss geprüft werden, ob die alte im Gehweg liegende Leitung noch funktionsfähig ist.
Realisierung eventuell Anfang 2017.
TOP 4: Vor einiger Zeit wurde bei Starkregen die Straße zwischen Harmstorf und Albertsdorf überflutet. Hier wird das Planungsbüro Voss & Muderak nach Abhilfe suchen.
Unter TOP 5 stellte Herr Muderak den Ausschussmitgliedern und betroffenen Gästen anhand von Beispielen Möglichkeiten zur Verkehrsberuhigung der Ortsdurchfahrt in Klein Bartelsdorf vor: Kreisverkehr, einseitige Auslenkung der Straße, Insel in der Straßenmitte (wie Eingangs Bentwisch). An die wirkungsvollste Maßnahme des auch im europäischen Ausland bevorzugten und überall anzutreffenden „toten Polizisten“ mag offenbar niemand so recht ran. Weshalb nur?
Umsetzung frühestens 2018.
TOP 6: Der Vorentwurf zur Bebauung des Grundstückes zwischen Neuem Friedhof und NTK-Gebiet ist weitgehend fertig. Unter anderem ist noch die Regenentwässerung zu klären. Wenn alles reibungslos verläuft, könnte nächstes Frühjahr gebaut werden.
In einer Tischvorlage befürworteten die Mitglieder des Ausschusses als Grundlage für die Beantragung von Fördermitteln für den Straßen- und Wegebau folgende Prioritätenliste:
1. Gehweg- und Parkplatzbau in der Goorstorfer Strasse
2. Wegebau Am Sportplatz (Feuerwehr - Hasenheide) einschließlich Stichstrassen
3. Strasse Am Berg
4. Im Wiesengrund
5. NTK-Gebiet

Jan Zielke

Kommentare:

  1. Sehr geehrter Herr Zielke,
    ich lese gerne Ihre Berichte und finde es auch gut,das es jemanden gibt,der die Sitzungen der Gemeinde war nimmt und die Berichte , Beschlüsse etc. veröffentlicht.
    Ich bin ein Urgestein der Gemeinde und verstehe es nicht, das sie immer und immer wieder negativ gegen Herrn Peithmann schreiben. Man muss doch als Gemeindevertreter zusammen arbeiten oder sehe ich das falsch? 32000€ für einen Unterstand(laut ihrer Bezeichung)finde ich definitiv auch nicht für angemessen.
    Lieber preiswerter bauen und das übrige Geld sinnvoll anlegen.Könnte mir vorstellen,das der Hort,Schule oder Kindergarten sicherlich noch andere wichtige Dinge benötigt.
    Mir fällt von Jahr zu Jahr auf,das man im Dorf nicht zusammenarbeitet. Und das ist für mich unerklärlich. Wir sind einer der schönsten Dörfer im Land, haben alles bzw.fast alles was man sich vorstellen kann. Ein großes Einkaufscentrum, das neue Bürgerhus, einen großen Sportverein für jung und alt, eine Feuerwehr, eine Schule, ein Kindergarten und viele neue Einwohner. Warum werden viele Sachen immer negativ geredet??? Positiv denken und den Tag und Zeit genießen, die man hat.
    Herr Zielke ,ich will sie nicht angreifen,bitte sie nur mal,auch mal an die anderen Bewohner zu denken.

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  2. Sehr geehrter Anonymus,
    stimmt es wirklich, dass ich „immer und immer wieder negativ gegen Herrn Peithmann“ schreibe? Das sollten Sie überprüfen. Nehmen Sie sich etwas Zeit und blättern Sie im Blog rückwärts.
    Wir als Gemeindevertreter arbeiten zusammen. All die Dinge, die Sie benennen - Einkaufszentrum, Börgerhus, Sportverein, Feuerwehr, Schule, Kindergarten, der Zustand unserer Infrastruktur - zeugen davon.
    Dass insgesamt dreizehn Menschen nicht in jedem Fall einer Meinung sind ist das normalste der Welt. Dennoch werden in unserer GV die meisten Beschlüsse einstimmig gefasst! Und wenn nicht, dann entscheidet die Mehrheit. So wird es auch mit dem Gartenschrank geschehen. So funktioniert Demokratie.
    Der Gartenschrank war nicht der Grund meiner Empörung. Es war der Umgang mit Herrn Henschel. Manch einem mag Macht imponieren. Mich macht es betroffen, wenn Macht genossen wird. Ich finde die Demütigung anderer hässlich, und das erst Recht, wenn es öffentlich geschieht.
    Ich fühle mich von Ihnen ganz bestimmt nicht angegriffen. Bleiben Sie dem Bentwisch-Blog treu,
    Jan Zielke

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  3. Sehr geehrter Herr Zielke,

    Sie selbst nutzen doch die "Macht" der Suggestion, indem Sie dem Leser Ihre Meinung suggieren.
    Wenn man die Blogeinträge durchblättert, fällt selten ein positives Fazit aus , ausser Sie haben selbst mitentschieden bzw. etwas eingebracht.
    Ähnlich ist es auch im Bundestag, alle Parteien die nicht Regieren wissen mit einmal alles besser und sind sie dann an der Macht, ist das auch damit wieder vorbei.
    Ihr Blog ist ja keine schlechte Idee, nur kommt es einem so vor als wenn Sie nie unbefangen ein Thema kommentieren.
    Vielleicht hätten Sie den ganzen Zusammenhang erläutern sollen, damit Herr Peithmann nicht ganz so schlecht wegkommt. Herr Henschel ist nicht ganz so unschuldig an der Situation wie Sie dem Leser erklären wollen.
    Eine Aussage zu den geforderten 32000 € haben Sie getroffen, indem Sie meinten Gutes kostet. Die Frage sollte lauten ob Sie das auch ausgeben würden wenn es Ihr Geld wäre.
    Ansonsten ist es immer wieder gut zu lesen was in den Sitzungen der Gemeindevertreter entschieden und abgehandelt wird.
    Leider hat man nicht soviel Zeit um selbst alles zu Verfolgen

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