Wozu das alles ?

Dieses Blog soll all denen ein Forum bieten, die sich zu kommunalpolitischen Themen, zu Kultur, Sport, Kirche, dem Vereinsleben und ähnlichem in und um Bentwisch öffentlich äußern und darüber diskutieren oder auch nur über interessante Begebenheiten berichten möchten. Wer derartiges auf Lager hat und es hier veröffentlichen will, sende es mir bitte mit seinem Namen per Email (cjzielke@googlemail.com) zu – gern auch mit Fotos. Erklärt sich der jeweilige Verfasser damit einverstanden wird dem veröffentlichten Beitrag dessen Name beigefügt. Wünscht er das nicht bleibt er mein Geheimnis.

Meinungsäußerungen zu den Beiträgen sind erwünscht: Einfach „Kommentare“ unter dem jeweiligen Beitrag anklicken und los geht’s. Wer seine Identität nicht preisgeben möchte tippt „anonym“ an. Dann weiß nicht mal ich wer geschrieben hat.

Streit ist per se nichts schlechtes und deshalb akzeptabel. Beleidigungen und extremistische Inhalte haben in diesem Blog jedoch nichts zu suchen.

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Bentwisch (und ganz Mecklenburg-Vorpommern) im Jahre 1953 von oben!
Faszinierend! Mit etwas Geduld und Zeit können Sie sich hier ein Bild davon machen, wie es bei uns kurz nach dem Krieg aussah - vor fünfundsechzig Jahren. Einfach Ortsnamen eingeben.
Außerdem kann man dort die Liegenschaftsgrenzen abrufen.


Freitag, 21. Oktober 2016

Nachlese der GV-Sitzung vom 20. Oktober


TOP 1: Einwohnerfragestunde:
- 1. Frage: Wie lange werden in diesem Herbst noch die Grünschnittcontainer bereitgestellt – letztmalig am Dienstag, 
dem 1. November.
- Herr Nagel sprach Bauarbeiten im Gebäude der FFW an. Wer hat was gemacht? Ist die Statik beachtet worden? Dem Bauausschuss hat dazu nichts vorgelegen. – Herr Litke als Fachmann wird sich das mal ansehen.
- Dirk Albrecht wurde von Klein Bartelsdorfer Bürgern angesprochen. Die möchten ein Durchfahrtsverbot für die aus der Kleingartenanlage Carbäk kommenden Fahrzeuge. – Herr Zerbe wird das prüfen lassen, sieht dafür aber kaum Chancen.
- Weil Herr Zerbe gerade das Wort hatte, wies er darauf hin, dass der Antrag auf Aufhebung des Parkverbotes im NTK-Gebiet durch das Straßenverkehrsamt wahrscheinlich abgelehnt wird. Man wolle aber prüfen, ob zusätzliche Parkplätze eingerichtet werden können.

Unter TOP 6 berichtete die Bürgermeisterin unter anderem, dass die Straße Am Sportplatz ab dem 24. Oktober für fünf bis sechs Wochen nicht befahrbar sein wird.

Den vollen Text des Titels von TOP 7 schauen Sie sich bitte in der Tagesordnung an. Es geht um das Wohngebiet zwischen dem Neuen Friedhof und dem NTK-Gebiet. In den Unterlagen zum Beschluss wird folgende Aussage zur Lärmproblematik gemacht: „Im Ergebnis der Berechnungen wurde festgestellt, dass innerhalb des Plangebietes der Orientierungswert für allgemeine Wohngebiete mit Pegeln von bis zu 61/54 dB(A) tags/nachts im Tag- und Nachtzeitraum überschritten wird.  Weil dem so ist, werden künftigen Bauherren Vorgaben zur Gestaltung ihrer Häuser gemacht. 
Dem vorliegenden Beschluss wurde zugestimmt.
Unter dem gleichen Lärm haben auch die Bewohner des nordwestlichen Teils des NTK-Gebietes zu leiden. Das kann so nicht bleiben. Ohne Lärmschutzwand wird es auf Dauer nicht gehen (über die Wirksamkeit der unterschiedlichen Möglichkeiten der Lärmabschirmung können Sie sich HIER informieren). 
Vielleicht können wir dafür ja auch Mittel vom Bund zu bekommen. Schließlich ist die B105 eine Bundesstraße. Wie auch immer. Die Problematik ist in der Welt und es ist zu hoffen, dass sich etwas tut.

TOP 9 – Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED: 
Herr Peithmann schlug vor, man solle doch erst mal probeweise ein paar alte Lampen durch neue des gleichen Typs auswechseln und dann sehen ob sich eine Verbesserung ergibt. Vielleicht sei das Problem der mangelhaften Ausleuchtung der Wege dadurch bereits erledigt. Dabei kann man die Reflektoren auch gleich mal mit sauber machen. Wenn das nicht hilft bleibt immer noch die Umrüstung auf LED. Dem schlossen sich die Gemeindevertreter an.

TOP 11: Das Leben ist teuer. Beim ASB sind die Kosten für Personal gestiegen. Das muss sich zwangsläufig in den Beitragskosten für die Eltern und die Gemeinde niederschlagen. Tabelle 1 weist die neuen Kosten aus. Der Tabelle 2 sind die Beiträge zu entnehmen, die von den Eltern nach der Entlastung durch das Land ab 1. November 2016 tatsächlich zu zahlen sind. Bentwisch berappt übrigens jährlich rund 320 000 Euro für die Kinderbetreuung.
Tabelle 1
                                                       
Tabelle 2

TOP 12: Ende gut, alles gut. Keine Holz- oder Blechhütte vom Baumarkt. Der Gartengestalter Thomas Henschel hat eine Firma aufgetan, die den Gartenschrank für den Schulhof für 19 489,00 Euro liefert. 

Jan Zielke 

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hallo
Zu top 7 ( Lärm und Verkehr )
Auch an anderen Stellen in Bentwisch sollte sich gegen Lärm
und dem aggressiven Verkehr endlich mal etwas Ernsthaftes tun.
Geredet und gefordert wird schon seit Jahren !!
Wo bleibt das Verkehrskonzept und deren Umsetzung?
Danke

Jan Zielke hat gesagt…

Werter Anonymus!
Ich gebe Ihnen in allem Recht.
Zum Straßenverkehrskonzept eine kurze Chronologie: Die Arbeitsgruppe der Gemeindevertretung, die sich mit dieser Problematik beschäftigt und der Firma LOGOS zuarbeitet, besteht seit dem 22.10.2015. Am 9.9.2016 legte LOGOS eine „Schwachstellenanalyse“ vor. Auf dieser Analyse aufbauend, machte LOGOS mit Datum vom 11.10.2016 Vorschläge zur Behebung der bestehenden Missstände. Die wiederum waren Grundlage eines Gesprächs zwischen LOGOS, der Arbeitsgruppe der Gemeinde und Mitarbeitern des Amtes für Straßenbau und Verkehr in Bad Doberan am 18.10.2016. Letzteres wird der Flaschenhals sein, durch den alles muss.
Es tut mir leid, dass ich mit Details noch nicht dienen kann. Die sollten aber öffentlich werden, wenn die Sache in den Bauausschuss und die GV kommt.
Sie sehen, dieses Ei wird noch bebrütet. Hoffen wir, dass es ein Schwan wird.
Hilfe gegen den Lärm von der Ortsumgehung her sollten Sie sich aber von dem Straßenverkehrskonzept nicht erhoffen. Das ist eine gesonderte Sache.

Anonym hat gesagt…

Werter Herr Zielke,
leider wurde zum 1. November kein letzter Grünschnittcontainer, zumindest nicht Im Wiesengrund, zu Verfügung gestellt.
Bedauerlicherweise fällt grade jetzt in den Gärten viel Laub an. Somit wäre es sinnvoll gewesen, die Container noch bis Mitte/Ende November stehen zu lassen. Falls dies eine Kostenfrage ist, könnte man zukünftig vielleicht im Sommer einen Monat mit den Containern aussetzen.

Jan Zielke hat gesagt…

Ich habe es an Frau Strübing weitergegeben.