Bentwisch (und ganz Mecklenburg-Vorpommern)

im Jahre 1953 von oben!

Faszinierend! Mit etwas Geduld und Zeit können Sie sich hier ein Bild davon machen, wie es bei uns kurz nach dem Krieg aussah - vor siebenundsechzig Jahren. Einfach Ortsnamen eingeben. Außerdem kann man dort die Liegenschaftsgrenzen abrufen.

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Mittwoch, 7. Februar 2018

Nachlese der Sitzung des Ausschusses für Schule, Jugend, Kultur und Sport vom 6. Februar


Die Punkte 5 und 5.1 zum Schullogo mussten aufgrund der krankheitsbedingten Abwesenheit der Schulleiterin von der Tagesordnung genommen werden.

Der Ausschuss hatte in seiner Sitzung am 14. November vorigen Jahres über die unhaltbare Situation auf dem Mehrgenerationen-
spielplatz beraten. Um den Jugendlichen in unserem Dorf einen Ort für ihre Aktivitäten anzubieten, wurde damals die Errichtung eines Pavillons ins Spiel gebracht. Dafür lag nun ein Entwurf vor: aus Holz, sechseckig, nach einer Seite offen. Kostenpunkt: ca. 14 000 Euro.
Wie zu erwarten, lief die anschließende Diskussion wieder in die gleiche Richtung: Das Treiben in dem Pavillon ist eben sowenig beherrschbar wie das auf dem Mehrgenerationenspielplatz - wer soll da für Ordnung sorgen, wer hat Kontrolle über das, was da abläuft? 
Das bekommen wir nicht in den Griff.
Und man erinnerte sich der paradiesischen Zustände mit dem „Schuppenklub“.
Wir sollten durchdenken, was Frau Burmeister vorschlug: Die jungen Leute brauchen eigene Räume und die Verantwortlichkeiten müssen klar sein. Sie sprach das Beispiel Dummerstorf an. Vielleicht sollte man sich dort mal kundig machen.

Weiter ging es mit der Schule, und hierzu war auch die im Amt für dieses Sachgebiet zuständige Frau Kleemann gekommen.
Derzeit gilt die alte Schuleinzugsbereichssatzung weiter: Die Kinder aus Volkenshagen und Klein Kussewitz gehen in die Schule nach Rövershagen und die aus Groß Kussewitz nach Blankenhagen. Ob das so bleibt hängt nicht nur von der Eingemeindung von Klein Kussewitz nach Bentwisch ab, sondern auch von den konkreten Fahrzeiten der Kinder zu den jeweiligen Schulen. Und das ist richtig so, denn nicht die „Größe Bentwischs“ steht im Vordergrund sondern das Wohl der Kinder!
Zudem haben die Schulen in Blankenhagen und besonders die in Rövershagen die erforderliche Kapazität. 
Bevor wir den Spaten ansetzen und neu bauen, sollten wir rechnen und uns um Kooperation mit den anderen Schulen bemühen.
Zur Orientierung seien die Geburtenzahlen von (Alt-)Bentwisch und den hinzugekommenen Ortsteilen angefügt.

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Sie haben eine eindeutige Tendenz nach unten, wobei mit einer Steigerung zu rechnen sein wird, wenn die neuen Wohngebiete stehen.

TOP 6 bis 8: Die Höhe der Elternbeiträge und Gemeindeanteile für die Kindertagespflege und die Kindertagesstätten: Sie werden geringfügig sinken.
TOP  11 erinnerte mich an DDR-Zeiten. Da gab`s auch regelmäßig solche Schaufensterwettbewerbe. Jetzt werden wir zum 
10. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“ aufgerufen.
Müssen wir wirklich über jedes Stöckchen springen, das man uns hinhält?

Jan Zielke

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