Bentwisch (und ganz Mecklenburg-Vorpommern) im Jahre 1953 von oben!
Faszinierend! Mit etwas Geduld und Zeit können Sie sich hier ein Bild davon machen, wie es bei uns kurz nach dem Krieg aussah - vor fünfundsechzig Jahren. Einfach Ortsnamen eingeben.
Außerdem kann man dort die Liegenschaftsgrenzen abrufen.

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Am 26. Mai des nächsten Jahres finden in Bentwisch wieder Wahlen für die Gemeindevertretung statt.


Die Wählervereinigung BÜRGER FÜR BENTWISCH gibt es seit Anfang 2003. Seit dieser Zeit haben wir Sitz und Stimme in unserem Gemeindeparlament und seitdem trägt Bentwisch auch unsere Handschrift. Wir waren und sind nicht nur Initiatoren, sondern oft genug dringend notwendiges Korrektiv. Und Mitglied in der Gemeindevertretung zu sein bedeutet Wissen – Wissen für Sie! Wir sind nur ein kleines Häuflein und das droht wegen des Alters und der Gesundheit einiger treuer Mitglieder abzuschmelzen. Will sagen: Wir brauchen frisches Blut. Was nicht heißen soll, dass nicht auch ältere Bürgerinnen und Bürger bei uns gern gesehen sind. Letztere verfügen neben ihrer Lebenserfahrung oft über mehr notwendige Zeit. Sehr schön wäre es, wenn auch Bürgerinnen und Bürger aus den neu hinzu gekommenen Ortsteilen bei uns mitmachen würden. Vielleicht denken Sie mal darüber nach. Gut und Geld gibt’s bei uns nicht zu holen. Dafür die Gewissheit, etwas Gutes für die Allgemeinheit tun zu können.

Wenn Sie Interesse haben, zu uns zu kommen: Sprechen Sie uns an. Oder schreiben Sie mir: cjzielke@googlemail.com.

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Donnerstag, 10. März 2016

Nachlese der Bauausschusssitzung vom 9. März


Der Zuschauerraum war gut gefüllt. Deshalb schaltete Herr Peithmann der Sitzung eine kurze Einwohnerfragestunde vor.
Hier sprach Frau Lehmann aus dem Klein Bartelsdorfer Weg einen Beitrag in der Zeitung an, in dem Herr Peithmann damit zitiert wird, Bentwisch wolle gemeinsam mit Brodersdorf die Verbindung über Neuendorf ausbauen. Sie wies darauf hin, dass die Strecke bereits jetzt im Routenplaner bei Google angezeigt würde, nach einem Ausbau sei mit einem weiteren Ansteigen des Verkehrs durch den Klein Bartelsdorfer Weg zu rechnen, der Zeitgewinn gegenüber der Autobahn betrage lediglich 2 Minuten.
Herr Peithmann: Der Ausbau sei von Seiten Bentwischs bis zur Gemarkungsgrenze geplant, es solle ein Radweg und ein Reitweg gebaut werden. Wie sich Brodersdorf entscheidet sei deren Sache.
Weiterhin wollte Frau Lehmann wissen, auf welcher Seite des Klein Bartelsdorfer Weges ein Fußweg gebaut werden soll: Dafür gibt es noch keine konkrete Planung.
Ein treuer Besucher der Sitzungen erkundigte sich nach dem Stand der Planungen für die Straße Am Sportplatz: Die sind noch nicht konkret. Bevor es losgeht wird eine Einwohnerversammlung einberufen.

Unter Tagesordnungspunkt 3 gab Frau Just in Video und Wort einen Abriss der Arbeit des Wasser- und Bodenverbandes, deren Geschäftsführerin sie ist.
TOP 11: Die Entscheidung zur Überplanung des ehemaligen Kabellagers an der Straße Am Berg gestaltete sich schwierig. Man einigte sich vorerst auf den Vorschlag von Herrn Peithmann, ein Gutachten zum Lärmschutz Bahnstrecke - Wohnbebauung in dem Gebiet in Auftrag zu geben.
TOP 13: Das Grundstück am Ende des Eschenweges ist vergeben und soll bebaut werden.
Der künftige Bauherr ersucht in einigen Punkten um Befreiung von Festsetzungen des B-Planes. Der Ausschuss stimmt den Wünschen aufgrund der besonderen Lage zu.
Tischvorlagen gabs auch: Der Antrag einer Familie aus dem Birkenweg um Befreiung von einigen Festlegungen des B-Planes bezüglich des Zaunes ihres Grundstückes zum Gartenweg hin wurde vom Bauausschuss ebenfalls befürwortet.
Sonstige Infos:
- Für die Arbeiten zur Entwässerung der feuchten Stelle am Fuße des Geh- und Radweges vor dem Haus Stralsunder Str. 9a wird derzeit ein Angebot eingeholt.
- Die Albertsdorfer hatten für ihre Ortslage und die Straße zur L182 Antrag auf  Tempo 30 gestellt, der vom Straßenverkehrsamt abgelehnt wurde. Die Bürgermeisterin erwägt, dagegen Widerspruch einzulegen.
- Herr Nagel sprach erneut die prekäre Parkplatzsituation im NTK-Gebiet an. Hier stehen 85 Haushalten lediglich 15 Stellplätze an den Straßen gegenüber. 
Das kommt mit ins Straßenverkehrskonzept.
- Aufstellung der Grünschnittcontainer: noch kein fester Termin, wenn der erste Grünschnitt anfällt, wahrscheinlich wieder Anfang April. Frau Strübing will die Abfuhr wegen gestiegener Kosten neu ausschreiben.

Jan Zielke

Nachtrag 11. März:
Ein Leser hatte nachgefragt, was uns die Grünschnittentsorgung kostet: 2015 waren dafür 25 000 Euro in den Haushalt eingestellt, für 2016 sind es 30 000 Euro. Aufgrund der Kosten gehe ich davon aus, dass die Container auch dieses Jahr wieder über den Sommer stehen bleiben werden.    /Jan Zielke

Kommentare:

  1. Hallo Herr Zielke,

    die Gemeindevertreter von Bentwisch haben also den Ausbau des Klein Bartelsdorfer Wegs bis zur Gemeindegrenze geplant. Wie sieht denn dieser Plan konkret aus? Umfasst er die gesamte Strecke von der Kreuzung Stralsunder Str. bis zur Gemeindegrenze? Was beinhaltet der Plan zwischen der Kreuzung Stralsunder Str. und dem Bahnübergang, wenn noch nicht mal klar ist, auf welcher Seite ein Fußweg entstehen soll? Ich war der Meinung, das der Verkehr im Klein Bartelsdorfer Weg eher beruhigt werden sollte?

    Mal abgesehen von der angesprochenen Problematik durch Frau Lehmann ist es bestimmt nicht hilfreich seinen PKW dauerhaft verkehrswiedrig mind. einen halben Meter auf dem Klein Bartelsdorfer Weg zu parken. Die Straße ist dazu einfach zu eng und eine Verkehrsberuhigung erreicht man dadurch offensichtlich schon gar nicht.

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  2. Antwort auf den Kommentar vom 15. März:
    Der Ausbau soll in Teilstücken erfolgen. Genaueres darüber ist noch nicht klar. Die Verkehrsberuhigung wird sicher Thema bei der Erarbeitung des Straßenverkehrskonzeptes sein.
    Was parkende Autos im Klein Bartelsdorfer Weg betrifft: Es gibt dort kein Parkverbot. Das Parken ist also nicht verkehrswidrig.
    Meine Meinung zum (Durchgangs)-Verkehr im Klein Barteldorfer Weg ist mittlerweile wohl bekannt. Wenn ich in Richtung B110 will fahre ich über die Autobahn. Deshalb bin ich im Klein Bartelsdorfer Weg ganz überwiegend nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs. Da stören mich die am Straßenrand parkenden Autos nicht.

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  3. Auch wenn Sie es nicht stört,handelt es sich hier um eine Behinderung des Verkehrs und das ist verkehrswidrig. Dafür muss es keine Parkverbot geben.Um welches Auto es hier geht weiß wohl auch jeder.Aber das nur nebenbei.
    Zum Hauptthema halten Sie sich sehr zurück. Der Ausbau soll in Teilstücken erfolgen aber es ist noch nichts klar? Wenn ein Ausbau schon ins Auge gefasst wurde,ob nun in Teilstücken oder komplett, ist ja wohl nicht davon auszugehen, das der Verkehr weniger wird. Damit erreicht man das Gegenteil.

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