- heute, Stralsunder Str. gegen 11.30 Uhr -
Montag, 15. September 2025
Mittwoch, 12. März 2025
Zur Einwohnerversammlung morgen, am Donnerstag, dem 13. März.
Ich habe eine Email-Adresse von Herrn Will gesucht, bin aber bei www.bentwisch.de gelandet.
Deshalb stelle ich meine Frage vorab schon mal hier:
Sehr geehrter Herr Will,
in der Vergangenheit hat die Gemeinde mehrfach versucht, den Verkehr auf der Stralsunder Straße durch eine Tempo-30-Regelung zu beruhigen – stets vergeblich. Die amtliche Ablehnung kurz gefasst: Klar, manche fahren zu schnell, die Polizei muss mehr kontrollieren, aber letztlich ist alles nicht so schlimm, denn die Straße sei übersichtlich genug.
Seit der Änderung der Straßenverkehrsordnung im Oktober 2024 haben sich die Gewichte verschoben. Mittlerweile sind für die Umsetzung von Verkehrsmaßnahmen neben der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs auch Gründe des Klima- und Gesundheitsschutzes sowie städtebauliche Aspekte zu gleichrangigen Kriterien geworden.
Meine Frage: Mit welchen Verkehrsmaßnahmen will unsere Gemeinde den Verkehr auf unserer Dorfstraße(!) den neuen Kriterien anpassen. /Jan Zielke
Mittwoch, 16. Oktober 2024
Nun müssen wir nur noch wollen!
Diese neuen Regelungen werden es Kommunen in Zukunft erheblich leichter machen, Tempo-30-Strecken sowie Wege für den Radverkehr einzurichten.
An welche Verkehrswege in Bentwisch werde ich wohl denken? /Jan Zielke
Darüber belesen können Sie sich HIER.
Sehr gut erklärt im DLF.
Montag, 18. März 2024
Montag, 18. September 2023
Mittwoch, 12. Juli 2023
Donnerstag, 3. September 2020
Wenn ich diesen . . .
. . . Artikel imSPIEGEL lese, dann denke ich an Bentwisch und unsere Schule, an die Stralsunder Straße und den Antrag der Gemeinde vom 15.8.2013 auf Tempo 30 und die ablehnende Antwort der zuständigen Neandertaler beim Straßenverkehrsamt, die dort immer noch das Sagen haben (HIER nachzulesen), und an frühere Zeiten und meinen Weg zur Schule bei Sonne, Schnee und Regen, erst zu Fuß, später dann mit dem Rad. Und ich denke daran, welche Qual mir die Schule war. Aber das ist ein anderes Thema.
Übrigens: Vom Kreuzungsbauwerk bis zum Börgerhus sind es ca. 990 Meter. Fahrdauer bei Tempo 50: 71 Sekunden. Bei Tempo 30 sind es 48 Sekunden mehr.
Jan Zielke
Sonntag, 29. Januar 2017
Sonntag, 18. Dezember 2016
Mittwoch, 24. Februar 2016
Mittwoch, 22. Juli 2015
Donnerstag, 16. April 2015
Freitag, 7. März 2014
Tempo 30 auf der Stralsunder Straße III.
In der letzten GV-Sitzung riss der Bürgermeister noch mal kurz das Thema Tempo 30 auf der Stralsunder Straße an. Da ich vom Publikum aus nicht alles mitbekam, habe ich mir die Infos besorgt, die der Bürgermeister vorgelesen hatte.
Nach der Lärmschutzrichtlinie von 2007 kommen Lärmschutzmaßnahmen auf Verkehrswegen wie der Stralsunder Strasse nur in Betracht, wenn die Belastungen am Tage 72 dB(A) und 62 dB(A) in der Nacht überschreiten.
Das Amt Rostocker Heide hat sich mit dem Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG) in Verbindung gesetzt und die haben über die Werte der letzten Verkehrszählung (6425 Fahrzeuge täglich) die Lärmpegel berechnet. Dabei kamen sie bei Tempo 50 auf 67 dB(A) tagsüber und 60,2 dB(A) in der Nacht. Das LUNG weist jedoch darauf hin, dass es sich hierbei um grob überschlagene Pauschalwerte handelt. Man halte deshalb „eine örtliche Begutachtung bezüglich der Abstände zu den Wohnhäusern“ und der „örtl. Gegebenheiten“ für empfehlenswert.
Ich habe mit dem LUNG telefoniert, denn ich wollte wissen, ob den 67 bzw. 60,2 dB(A) ideale Bedingungen zugrunde lagen – also max. 50 Km/h gefahren wurden, oder reale – z.B. wie bei uns, wo sich viele ja nicht an die vorgegebenen 50Km/h halten. Klare Antwort: max. Tempo 50.
Das Umweltbundesamt rechnet bei Pegeln über 55 dB(A) „zunehmend mit Beeinträchtigungen des psychischen und sozialen Wohlbefindens“. Mittelungspegel von 65 dB(A) am Tage und 55 dB(A) in der Nacht sollten nicht überschritten werden.
Bevor die Gemeinde über einen Widerspruch gegen den Bescheid des Straßenverkehrsamtes entscheidet, sollte sie die Anregung des LUNG aufgreifen und die guten Leute bitten, sich vor Ort ein Bild von den Gegebenheiten zu machen.
Die Verhältnisse bei den Häusern Stralsunder Str. 16 und 47, die ja gerade mal drei Meter von der Fahrbahnkante entfernt stehen, sind übrigens laut LUNG unbedingt zu berücksichtigen.
Jan Zielke
Samstag, 4. Januar 2014
Tempo 30 auf der Stralsunder Straße II.
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In der GV-Sitzung am 12. Dezember 2013 sagte der Bürgermeister zu, gegen den Bescheid Widerspruch einlegen zu wollen. /Jan Zielke
Ergänzung 17. Januar
Ostsee Zeitung vom 17. Januar, Seite 6:
Im Innenausschuss des Landtages erklärte die Gewerkschaft der Polizei, sie sei „personell am Ende“. „Entweder wir bekommen mehr Personal, oder wir geben Aufgaben ab“. „Es sinke die Zahl der Verkehrskontrollen, die Einsatzbelastung der Beamten steige immer weiter, …“
Da wird das Straßenverkehrsamt die Polizei wohl lange um „verstärkte Überwachung“ auf der Stralsunder Straße bitten können. /Jan Zielke
Freitag, 7. Juni 2013
Nachlese der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses vom 6. Juni
Der Bürgermeister war verhindert. So übernahm Herr Peithmann als dessen erster Stellvertreter die Leitung der Sitzung.
Die Tagesordnung war relativ kurz und, wenn auch nicht unwichtig, so doch wenig spektakulär.
Berichtenswert scheint mir eine Wortmeldung von Harry Kleist unter „Sonstige Informationen“. Er hatte in der GV-Sitzung am 18. April angeregt, die GV möge sich zur Minderung des Verkehrslärms für eine Tempobeschränkung auf 30 Km/h für die Stralsunder Straße einsetzen. Die Gemeindevertreter fanden das seinerzeit alle gut und verwiesen den Vorschlag deshalb an den Bauausschuss. Als der dann am 15. Mai stattfand war davon nichts mehr zu hören.
Nun sprach Harry Kleist das Thema erneut an.
In Diskussionen um Tempobeschränkungen haben es sachliche Argumente schwer, durchzudringen. Autofahren hat eben auch mit Emotionen zu tun. Trotzdem: Wer Fahrspaß haben will, soll sich dort austoben, wo er andere nicht gefährden oder belästigen kann. Die Stralsunder Straße ist dafür jedenfalls nicht der richtige Platz.
Sollte jemand mit dem Zeitargument kommen: Zwischen den beiden Ortseingangsschildern sind es etwa 1200 Meter. Mal rechnen!
Denken Sie an die PKW-Transporter, die bei Abschlepp-Harry zum Be- und Entladen zwangsläufig eine Fahrbahn blockieren - und an die Bushaltestelle - und die Schulkinder. Die Rückstaus aufgrund der geschlossenen Schranken am Bahnübergang in Richtung Poppendorf nicht zu vergessen.
Und es gibt in dieser Gemeinde neben einigen jungen Leuten, die auf der Stralsunder Straße gern mal das Gas aufreißen auch ältere Menschen, die Mühe haben, noch schnell genug über die Straße zu kommen.
Wir sollten nicht so lange warten, bis Menschen zu Schaden kommen.
Jan Zielke








