Bentwisch (und ganz Mecklenburg-Vorpommern)

im Jahre 1953 von oben!

Faszinierend! Mit etwas Geduld und Zeit können Sie sich hier ein Bild davon machen, wie es bei uns kurz nach dem Krieg aussah - vor siebenundsechzig Jahren. Einfach Ortsnamen eingeben. Außerdem kann man dort die Liegenschaftsgrenzen abrufen.

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Donnerstag, 26. Februar 2026

Zu Tagesordnungspunkt Ö7 der GV-Sitzung am 5. März, kurz: Der Ausbau des Klein Bartelsdorfer Weges
 

Dass wir erneuerbare Energien brauchen und unser Stromnetz gestärkt werden muss, bezweifle ich nicht. Ob die 250 000 m³ Bodenaushub aus Neu Harmstorf für die Erweiterung der Stromrichterstation über unser Straßennetz befördert werden müssen kann ich nicht beurteilen. Ich hätte es mir anders gewünscht.

Dass danach der Gedanke aufkommen kann, den ramponierten Klein Bartelsdorfer Weg auszubauen, ist nachvollziehbar. 

Aber: Was werden wir damit erreichen? Wem wird es nützen?


Während die Beschlussvorlage den zukünftigen Verlauf der Straße um Neuendorf herum offen lässt (kein Wort zur Verbindung zur B110!) ist auf Bentwischer Seite alles klar: zweispurig mit separatem Radweg drauf auf die Stralsunder Straße!


Der Durchgangsverkehr über den Klein Bartelsdorfer Weg trägt bereits jetzt sein Teil zum Aufkommen auf unserer Innerortsstraße bei. An Stau in Spitzenzeiten und zur Reisezeit auf den knapp 1000 Metern hat man sich fast schon gewöhnt. Und Stau dürfte auch in Zukunft eine Konstante bleiben auf der Stralsunder Straße – auch dank der Schrankenanlagen im Klein Bartelsdorfer Weg und beim Börgerhus. Ich habe mich kundig gemacht. Die schließen wochentags mindestens 80 mal innerhalb von 24 Stunden, mal etwas länger oder auch kürzer – je nachdem, deutlich gehäuft am Tage. Für alles, was sich auf dem Gleis bewegt - Personen- und Güterzüge und einzelne Loks.


Die Stralsunder Straße droht zum Flaschenhals zu werden.


Noch ein kurzer Blick über den Tellerrand hinaus: Die Beschlussvorlage weist mehrere anzuzapfende Fördertöpfe aus. 

Für unsinnige Projekte vergebenes Geld fehlt an anderer Stelle!

 

Jan Zielke

Montag, 22. September 2025

Bentwisch – Klein Bartelsdorf – Neuendorf – Brodersdorf

 

Es hat ein Weilchen gebraucht, um bei mir zu wirken. In der Sitzung des Bauausschusses am 17. September wurde es kurz erwähnt: Bentwisch wolle nun die Straße ab Klein Bartelsdorf in Richtung Neuendorf an der Stromrichterstation vorbei ertüchtigen. Ein separater Radweg sei auch geplant. Gespräche über die Weiterführung auf Brodersdorfer Seite habe es dazu bereits gegeben.

 

Wenn wir das wirklich tun, dann zementieren wir die Funktion des Klein Bartelsdorfer Weges als Durchgangsstraße für den durch Navigationsgeräte geleiteten Verkehr über die B105 und die Stralsunder Straße aus dem Nordosten, sowie über den Hafen aus den skandinavischen Ländern, vorbei bei ALDI und EDEKA in Goorstorf sowie Kaufland in Bentwisch, in Richtung Süden – in Hör- und Sichtweite der ebenfalls in den Süden führenden A19!

 

Ich habe hier im Blog in einem Beitrag am 13. März 2025 bereits einmal auf eine Gesetzesänderung hingewiesen, mit deren Hilfe dem entgegen gewirkt werden könnte. HIER ist sie gut verständlich erklärt.

 

Mittwoch, 16. Oktober 2024

Nun müssen wir nur noch wollen!

 
Am 11. Oktober 2024 trat die geänderte Straßenverkehrs-
ordnung in Kraft. Sie bestimmt unter anderem, dass für die Umsetzung von Verkehrsmaßnahmen zukünftig neben der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs auch Gründe des Klima- und Gesundheitsschutzes sowie städtebauliche Aspekte zu gleichrangigen Kriterien werden.

Diese neuen Regelungen werden es Kommunen in Zukunft erheblich leichter machen, Tempo-30-Strecken sowie Wege für den Radverkehr einzurichten.

An welche Verkehrswege in Bentwisch werde ich wohl denken?   /Jan Zielke

Darüber belesen können Sie sich HIER.

Sehr gut erklärt im DLF.


Ergänzung 20. Oktober: Man wird vergesslich. Der 15.8.2013 war es, als die Gemeinde (einmütig!) schon mal beim Strassenverkehrsamt Tempo 30 für die Stralsunder Strasse beantragt hatte. Das Begehren wurde abgelehnt - HIER nachzulesen. Die Zeiten haben sich geändert und mit ihnen nicht nur die Verhältnisse sondern auch die Gesetze.

Donnerstag, 30. Mai 2024

So schnell kanns gehen . . .

Heute, 7.46 Uhr mit dem Radl auf dem Weg zum Arzt. Einmündung Klein Bartelsdorfer Weg in die Stralsunder Straße. Glück gehabt – nicht gestürzt. Nur die Bereifung hinten kaputt.  /Jan Zielke

Freitag, 19. Mai 2023

Heute ca. 18 Uhr, Einmündung . . .

. . .  Klein Bartelsdorfer Weg - Stralsunder Strasse, Glücklicherweise wohl nur Blechschaden.

Dienstag, 20. Oktober 2020

Heute, ungefähr gegen 15 Uhr

 

Vielleicht kamen die guten Leute aus Aurich von der B110 und folgten der Empfehlung ihres Navigationsgerätes, um etwas Zeit gegenüber der Autobahn gutzumachen. Damit war es dann wohl nichts.

 

 zur Vergrößerung bitte auf das Foto klicken

Sonntag, 30. August 2020

Weil man von dort schöne . . .

 

. . . Wanderungen ins Recknitztal machen kann, wollte ich wirklich ohne Hintergedanken nur mal schauen, wie man am besten nach Ehmkendorf kommt. 

Also: Google-Routenplaner! Und da springt mich diese Routenempfehlung an.

 

Und die beiden Gemeindevertretungen von Brodersdorf und Bentwisch akzeptieren, dass ihren Bürgern, die an dieser Straße wohnen, so etwas zugemutet wird.  /Jan Zielke

Samstag, 27. Juni 2020

Nachlese der GV-Sitzung vom 25. Juni

Es war warm, die Luft stand im Raum - und dann 30 Tagesordnungspunkte. . .
TOP 5 – die Einwohnerfragestunde:
Herr Strübing: 1. Weil sich in Coronazeiten nur max. 3 Personen gleichzeitig im Wartezimmer der Arztpraxis aufhalten dürfen empfiehlt er, für die draußen Wartenden den Gemeinderaum zu öffnen. 
2. Der Mülltourismus bei den Containern eingangs der Straße Am Berg,
3. Der Begrenzungsdraht auf der rechten Straßenseite des Gartenweges löst sich und stellt besonders für Kinder eine Gefahrenquelle dar.
Herr Lau: Unfälle an der Einmündung des Klein Bartelsdorfer Weges in die Stralsunder Straße. Die Wildrosenhecke längs der Stralsunder Straße versperrt die Sicht und sollte entsprechend beschnitten werden.
Herr Dreher: Am Samstag war in Volkenshagen bei Starkregen wieder „Untergang“. Zudem muss der Feuerlöschreich ausgebaggert werden, bevor er zu einem geschützten Biotop wird.
Frau Kahlke: Überflutung des neuen Radweges nach Poppendorf bei den letzten Regengüssen.
Ich sprach die Dellen im neuen Gehweg in der Kurve zur Zufahrt in das neue Baugebiet am Friedhof an, in denen sich das Regenwasser sammelt. Herr Will: Das Projekt wurde übernommen, der Mangel dem Amt gemeldet.
Herr Krenciessa sprach Bauschuttablagerungen am neuen Radweg nach Poppendorf an.
Weiterhin sollten die Teiche in groß Kussewitz bereits in diesem Frühjahr entschlammt werden. Nachdem der Wald in B-Plan-Gebiet gerodet wurde geht dort nichts mehr voran und alles wächst langsam wieder zu.
Herr Strübing wollte in Groß Kusswitz am Rondell parken und es war alles zugeparkt. Dort gehöre ein Parkverbot hin.
Eine junge Frau von der FFW monierte, dass der abgepollerte Gehweg vom Eschenweg zur Stralsunder Straße durch parkende Autos versperrt wird. Da sei oft kein Durchkommen.
TOP 6 - Bericht des Bürgermeisters:
- Die Neuausschreibung der Arbeiten für die Straßenreinigung, Baumpflege und den Winterdienst kommen seit einem Dreivierteljahr im Amt nicht voran.
- Es gab einen Termin beim Planungsverband Raumordnung zum Finanzausgleichsgesetz zur Ermittlung der finanziellen Leistungsfähigkeit der Kommunen. Erwünsche Grundaussage: Wie viel gibt eine Gemeinde ab und wie viel erhält sie.
- Themen eines Termins beim WBV waren u. A. der Hochwasserschutz in Volkenshagen und die Straße Am Berg. Herr Strübing hierzu: Die Anwohner sollten in einer Anwohnerversammlung informiert werden.
- Überrascht und erfreut zeigte sich Herr Krüger, dass der Spielplatz in Goorstorf durch die Bentwisch GmbH eingezäunt wurde.
- Im Zusammenhang mit dem Online-Unterricht an der Schule habe es Probleme um die Computertechnik gegeben. Die erforderliche Technik inkl. Software wird beschafft. „Jedes Kind muss entsprechend ausgerüstet sein.“
- Der Kirchweg wird freigeschnitten. Herr Krüger hat mit dem Bürgermeister von Poppendorf gesprochen. Auf deren Seite soll die Brücke über den Wallbach sowie der weiterführende Weg wieder hergestellt werden.
- Es ist bekannt geworden, dass Grünschnittcontainer gewerblich genutzt werden. Das sei klarer Missbrauch.
TOP 11: Zur Vergabe der Arbeiten für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED in Albertsdorf, Am Umspannwerk, der Stralsunder Strasse, Goorstorf, der Hansestraße Harnstorf, Klein Bentwisch und Klein Kussewitz wurden fünf Firmen angeschrieben, von denen lediglich ein Angebot einging. Herr Krenciessa schlug vor, zukünftig bei Aufträgen dieser Größenordnung wesentlich mehr Firmen (20 bis 30) zur Angebotsabgabe aufzufordern. Vorbehaltlich der Überprüfung, ob da noch was zu ändern ist, wurde dem vorliegenden Beschlussvorschlag zugestimmt.
TOP 12: Der Antrag der FFW Bentwisch, ihrer neu gewählten Schriftwartin (eine bis zwei Mitgliederversammlungen, 1 Jahreshauptversammlung, Berichte für die Öffentlichkeit) eine monatliche Aufwandsentschädigung von 45 Euro zu zahlen, sorgte für Diskussionsstoff.
Zustimmung probeweise bis Ende diesen Jahres.
Schön wäre es, wenn ich in Zukunft mal ne Meldung für mein Blog erhielte, wie z.B. „Alarm am Sonntag um 16 Uhr, Fahrzeugbrand L182 in Höhe Albertsdorf, keine Verletzten“. Und dann noch ein Foto dazu? So würde die Arbeit unserer Feuerwehr für die Bürger anschaulich. Außerdem wäre es Werbung, mitzumachen.
TOP 13 – Die Grünschnittcontainer: Von den für diese freiwillige Aufgabe der Gemeinde zur Verfügung stehenden Mitteln ist bereits jetzt die Hälfte verbraucht.
Also: Pause zwischen 15. Juli bis 30. September.
Die weiteren Tagesordnungspunkte gingen weitgehend reibungslos durch. Dem Antrag des TOP 18 wurde entgegen der Empfehlung des Amtes entsprochen.
Entsprechend dem Antrag Dirk Albrechts dürfen die nicht mehr benötigten Rechner und Monitore der Schule an die Kita, den FSV und die FFW verschenkt werden.   /Jan Zielke

Freitag, 13. September 2019

Nachlese der GV-Sitzung vom 12. September


Tagesordnungspunkt 2 – die Einwohnerfragestunde:
- Zwei kurz aufeinander folgende heftige „Wetterereignisse“ hatten vor wenigen Tagen zu Überflutungen der Stralsunder Straße und der anliegenden Grundstücke am westlichen Ortseingang geführt. Hierzu bemängelte ich, dass die gesamte Straßenentwässerung von den gegenwärtigen und erst recht den zukünftigen Anforderungen völlig überfordert ist. Hier besteht dringender und nachhaltiger Handlungsbedarf.
Bürger aus Klein Bentwisch baten mich nachzufragen, ob das Gerücht stimmt, dass auf einem neu eingezäunten Gründstück in ihrem Ortsteil eine Geflügelfarm entstehen soll.
Weiterhin wünschten sie die Schließung von Baumlücken an ihrer Straße.
- Herr Dreher wollte wissen, wieso die Baustelle in Klein Kusswitz immer noch besteht – da wird noch mal nachgehakt.
- Herr Strübing sprach an, dass 80jährige zu ihrem Geburtstag vom Bürgermeister nicht beglückwünscht wurden – Herr Krüger hat die entsprechende Liste nicht rechtzeitig bekommen.
Außerdem möchte er, dass der Artikel des Bürgermeisters im Amtsblatt mehr ortsbezogene Themen anspricht.
- Harry Kleist bohrte erneut wegen des Überweges über die Stralsunder Straße und des sich anschließenden Bürgersteigs längs der Goorstorfer Straße zum Kindergarten nach – das hängt noch bei der Behörde.
- Herr Krenciessa berichtete ebenfalls von Seen, die sich bei den oben genannten Unwettern in Groß Kussewitz gebildet hatten.
Zudem seien an der Verbindungsstrasse Groß Kussewitz – Öftenhäven Baumlücken zu schließen.
Eine Dame aus Harmstorf wies auf das tiefe Loch in der Abbiegung der Straße Am Umspannwerk in die Straße in Richtung Klein Bartelsdorf hin.
TOP 6: - Herr Krüger berichtete von der Mitgliederversammlung des FSV, an der er teilgenommen hat, sowie vom Baubeginn der Kunstrasenfläche.
- Am vergangenen Dienstag hatte er ein Gespräch mit dem Amtsvorsteher Kaatz: Er habe den Eindruck, das Amt lebe von der Hand in den Mund und es gäbe keinen Plan zum Abarbeiten. Frau Schülke ist in den Ruhestand gegangen und Frau Ostrowski hat deren Platz als Leiterin des Ordnungsamtes übernommen.
- Die Firma 50Hertz hat Herrn Krüger für den 25. September zu einem Gespräch über die Kostenbeteiligung am Ausbau der Straße zum Umspannwerk eingeladen.
- Ein Herr Kluge aus Blankenhagen will im Gemeindegebiet Wohnmobile aufstellen.
- Ein Verfahren gegen Unbekannt wegen Sachbeschädigung am Sportplatz wurde eingestellt.
- Im Rahmen des B-Planes Nr. 23 in Groß Kussewitz sind noch viele Probleme zu lösen.
- Vodafone möchte in Klein Bentwisch einen 50-m-Mast aufstellen.
TOP 7 - Das Neubaugebiet an der L182: Die erste Änderung des Bebauungsplanes (Staffelgeschoss, Baumfällung) wurde beschlossen.
Herr Achtenhagen: Es gebe großes Interesse. Man habe Bewerberlisten privilegierter Gruppen mit einem Bezug zu Bentwisch erstellt. Diese würden bei der Vergabe bevorzugt. Absolute Gerechtigkeit sei jedoch nie zu erreichen.
TOP 8 lautete „Information des Bürgermeisters zu den geplanten Baumaßnahmen Klein-Bartelsdorfer Weg“.
Zu Beginn trug Herr Muderak einige bauliche Möglichkeiten zur Reduzierung der Geschwindigkeit in der Ortslage Klein Bartelsdorf vor.
Zudem wurde eine Tischvorlage folgenden Inhalts beschlossen:
1. Piktogramme 30 Km/h
2. Beantragung von regelmäßigen Geschwindigkeitskontrollen
3. Anschaffung von 2 mobilen Geschwindigkeitsanzeigesystemen.
Diese Maßnahmen sind lediglich auf die Ortslage Klein Bartelsdorf beschränkt.
Die anwesenden Anwohner des Klein Bartelsdorfer Weges hatten sich angesichts der Ankündigung Konkretes zu ihrer Situation versprochen.
Zur Information füge ich hier mal noch einen Auszug eines Schreibens des Ministeriums für . . . . Vorpommern vom 9. September ein, in dem es heißt: „Im weiteren Verlauf in Richtung Neu Roggentin ist nach Angaben des Amtes Carbäk kein Ausbau der Straße und auch keine Errichtung eines straßenbegleitenden Radweges an der o. g. Gemeindestraße vorgesehen.“
Rein sachlich betrachtet passt das perfekt zu der angeregten Fahrradstrasse mit freier Zufahrt für Anlieger. Aber die muss man halt wollen.
Und weil unser Planer Muderak schon mal da war, stellte er gleich noch einen Entwurf für die Straße Am Berg vor: Anliegerbeiträge sind passé. Das Baumgutachten ergab 13 Jungbäume, 27 Altbäume sowie 13 Bäume in der „Reifephase“. Der Gehweg soll links der Fahrbahn verlaufen, der Graben bleibt. Die Regenentwässerung und die Trinkwasserleitungen werden mit erneuert.
Die Beschreibung des TOP 9 – „Die Beratung über die Organisation des Grünschnittes und der Grünpflege in der Gemeinde Bentwisch“ war ebenfalls ein wenig in die Irre führend. Es handelte sich um Informationen von Niels Anders über ein derzeit in einer 6 bis 12wöchigen Testphase laufendes Portal. Hier können Sie als Bürger unserer Gemeinde Missstände und Dreckecken melden – eine bessere Beschreibung fällt mir im Moment dafür nicht ein. Ich muss auch erst mal reingucken. Die Adresse: machmit.bentwisch.de
Eine Tischvorlage gab es auch noch:  Der Antrag zur nachträglichen Genehmigung von Mehrkosten für ein Ortsteilfest in Volkenshagen wurde von den Gemeindevertretern abgewiesen.
Die lange Latte der restlichen Tagesordnungspunkte bis zur Nr. 29 = Schließen der Sitzung, ging dann zustimmend und weitgehend reibungslos über die Bühne. Am Ende war es 22.05 Uhr.
Jan Zielke

Mittwoch, 21. August 2019

Bentwisch - Neuendorf – Neu Roggentin


„Nicht schon wieder . . .“ mag der eine oder andere sagen.
Die betroffenen Anwohner sehen das bestimmt anders.
Ich denke, die Zeit ist reif und die Zustände müssen sich ändern. Und es darf nicht sein, dass zwei Personen, die, wie gehabt, ohne Wissen der Gemeindevertretung und ohne Diskussion mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern gegenüber den Behörden Stellung nehmen und so bestimmen, was wird.
Wieso ist eigentlich noch niemandem der Gedanke gekommen, dass eine „Fahrradstraße“ (natürlich mit freiem Anliegerverkehr) etwas ist, mit dem Brodersdorf und Bentwisch zum Vorbild werden können? Ein Pilotprojekt für die Region! In diesen Zeiten!
Ich habe am 5. Juli an das Verkehrsministerium einen Brief geschrieben, dessen Text ich hier anfüge. Das Schreiben ist im Amt angekommen und der Bürgermeister kennt es:

Betr. Landesverkehrsplan
Sehr geehrte Damen und Herren,
Am 20. Juni 2019 erschien in der Ostseezeitung unter der Überschrift „Kein Geld: Pegel will marode Straßen zur Not aufgeben“ ein Artikel zum Landesverkehrsplan. Der Titel beschreibt den Tenor: Zu wenig Geld für die Reparatur unserer Straßen.
Trotzdem soll unter anderem in den kommenden Jahren in Mecklenburg-Vorpommern das Radwegenetz ausgebaut werden.
Derzeit existiert zwischen den Orten Bentwisch und Brodersdorf, OT Neu Roggentin eine zwischen ca. drei und fünf Metern breite über Neuendorf führende Verbindungsstraße. Sie ist auch als Radweg ausgewiesen und dient als solcher der Verbindung der Radwege entlang der B105 einerseits und der B110 andererseits. Für Radfahrer ist besonders das Teilstück zwischen der Gemarkungsgrenze und der B110 eine gefährliche Zumutung.
Im Jahre 2017 wurden bei uns Pläne der beiden Gemeinden bekannt, diese Straßenverbindung auf zwei Spuren zu erweitern und zusätzlich einen Fahrradweg zu errichten. Daraufhin habe ich am 12. Juli 2017 beim Landtag Mecklenburg-Vorpommern eine Petition (Nr. 2017/00195) eingereicht, die von zahlreichen Bentwischer Bürgern, insbesondere Anwohnern des Klein Bartelsdorfer Weges und der Straße Im Wiesengrund, unterzeichnet wurde. Deren Anlass:
die bereits jetzt erhebliche Belastung und Belästigung durch den Verkehr auf der Verbindung zwischen Neu Roggentin über Neuendorf und Bentwisch parallel zur in Sichtweite (!) verlaufenden A19 (Kunden zweier großer Einkaufsmärkte an den beiden Endpunkten im Kaufrausch, die glauben, zwei Minuten gut machen zu müssen; Reiseverkehr – Navigationsgeräte zeigen sie als kürzeste Verbindung an!).
Die Bentwischer Verkehrsverhältnisse, besonders die auf der innerörtlichen Stralsunder Straße als unserer Hauptstrasse, nähern sich langsam wieder den Zuständen vor dem Bau der Ortsumgehung an. Das Aufkommen über den Klein Bartelsdorfer Weg leistet hierzu seinen Beitrag.
Die Forderung der Petenten: Schließung der Verbindung für den Durchgangsverkehr zwischen Klein Bartelsdorf und Neuendorf sowie deren Umwidmung zur Fahrradstraße.
Die Petition wurde in diesem Jahr beschieden. Teilerfolge: Die Gemeinde Brodersdorf verzichtete auf den Ausbau ihres Teilstücks. Es wurde mittlerweile repariert.
Im Bentwischer Ortsteil Klein Bartelsdorf sollen Fahrbahnschwellen zur Verkehrsberuhigung beitragen.
Die Ablehnung der Umwidmung in eine Anlieger- und Umwandlung in eine Fahrradstraße wurde mit dem Fehlen des entsprechenden Antrages der beiden betroffenen Gemeinden begründet. Zudem komme der Straße weiterhin eine Verkehrsbedeutung zu und es seien „keine überwiegenden Gründe des öffentlichen Wohls für eine Teileinziehung ersichtlich“
(§ 9 Abs. 1 und 2 StrWG M-V).
Das mit der Verkehrsbedeutung fällt ein wem sonst nichts einfällt. Jede neu eröffnete Straßenverbindung bekommt automatisch eine Verkehrsbedeutung. Diese kann positiv, unbedeutend oder negativ sein. Über das öffentliche Wohl ließe sich im Zusammenhang mit dieser Straße ebenfalls trefflich streiten.
Das Teilstück auf Bentwischer Gebiet ist marode. Mit den Sanierungsarbeiten soll begonnen werden, wenn die Bauarbeiten an der Stromrichterstation der Fa 50Hertz an der Gemarkungsgrenze zwischen Bentwisch und Brodersdorf abgeschlossen sind. Dieser Zeitpunkt ist nahe. Meines Wissens wurden hierfür Fördergelder beantragt.
Über den konkreten Stand der diesbezüglichen Planungen und deren Umfang - ob neben der zweiten Fahrbahn auch weiterhin der Bau eines separaten Radweges beabsichtigt ist – ist hier nichts bekannt.
Der Bau eines Meters schlichten Radweges über freies Feld (1,5 Meter Breite, 0,5 Meter Bankett, ohne Grunderwerb) kostet laut ADFC rund 120 Euro.
Die Gesamtstrecke zwischen der Stralsunder Straße in Bentwisch und der B110 in Brodersdorf über Neuendorf beträgt ca. 3,9 Kilometer, wobei ungefähr 2,4 Kilometer über unbebautes Gelände verlaufen.
Positive Effekte einer Umwidmung der Strecke zur Fahrradstraße mit Anliegerverkehr und Verzicht auf den Bau eines separaten Radweges:
- Einige 100 000 Euro stünden für andere Projekte zur Verfügung.
- erheblich geringerer Verschleiß der Substanz der Straße und damit zukünftig geringere Kosten für deren Erhaltung und Reparatur.
- Für den Radverkehr entstünde endlich ein komfortables Kopplungsglied zwischen den Fahrradwegen entlang der B105 und der B110.
- Verbesserung der Lebensqualität der Anwohner.
- Weniger Verkehr auf der Stralsunder Straße.
Dem stehen um einige wenige Minuten längere Fahrtzeiten (wenn überhaupt) über die A19 gegenüber.
Es gibt also Reserven, und das sicher nicht nur in Bentwisch und Brodersdorf.
Ich bitte um eine Bestätigung des Einganges dieses Schreibens und um Antwort.
Mit freundlichen Grüßen,

Dienstag, 26. März 2019

Petition zum Ausbau der Verbindung Bentwisch – Neuendorf - Neu Roggentin


zur Vergrößerung bitte anklicken
Immerhin etwas. Es wäre schön gewesen, wenn mehr dabei heraus gekommen wäre. Es hätte aber auch weniger sein können. Dank allen, die sich eingebracht haben.   /Jan Zielke

Montag, 11. Februar 2019

Das ist doch mal ne gute Nachricht!


Beschluss der Gemeindevertretung Brodersdorf vom 5.12.2018
zur Vergößerung bitte anklicken

Sonntag, 2. September 2018

DAS  (bitte auf das rote "DAS" klicken) sollten mal all die lesen, die meinen, nicht auf die Verbindung zwischen dem Klein Bartelsdorfer Weg und der B110 über Neuendorf verzichten zu können. Und dann bitte denken, man würde selber dort wohnen!

Donnerstag, 16. August 2018

Fake News? – kann ich auch!


Aus gewöhnlich gut informierter Quelle war folgendes zu erfahren:
Das ständig steigende Verkehrsaufkommen im Klein Bartelsdorfer Weg hat dessen Anwohner schon immer aufgeregt. Als dann Pläne ruchbar wurden, das einspurige Stück der Strecke nach Neuendorf solle auch noch zweispurig ausgebaut werden, unterschrieben sie eine von einem Herrn aus der Stralsunder Strasse verfasste Petition an den Landtag. In ihr wird auf die negativen Konsequenzen dieses Planes hingewiesen: Eine erhebliche Zunahme des Verkehrs nicht nur im Klein Bartelsdorfer Weg, sondern im ganzen Ort. Und es wird gefordert, auf diesen Ausbau zu verzichten sowie das Stück zwischen Klein Bartelsdorf und Neuendorf für den Durchgangsverkehr zu sperren (Anliegerstrasse) und als Fahrradstraße auszuweisen. 
Der Effekt: 
- Für den Anliegerverkehr würde sich nichts ändern. 
- Die Radfahrer müssten nicht mehr um ihr Leben fürchten. 
- Um wenige Minuten längere Fahrzeit über die Autobahn für die, die nur mal schnell von Globus nach Kaufland oder umgekehrt wollen und die Urlauber, die sich sonst vom Navi über die „kürzeste Verbindung“ leiten lassen. 
- Einsparung von Baukosten.
Und endlich erträgliche Verhältnisse im Klein Bartelsdorfer Weg!
Und hier nun die gute Nachricht: Das Wohlergehen der Bürger genießt in Bentwisch höchste Priorität. Ihre Sorgen werden ernst genommen. Um ihre berechtigten Forderungen zu unterstützen, waren die Bürgermeisterin und die Vorsitzenden der Ausschüsse der Gemeinde diese Woche in Schwerin und haben beim Petitionsausschuss vorgesprochen. Man habe sich das Anliegen der Bürgerinnen und Bürger zueigen gemacht und bei den Mitgliedern des Landtages offene Ohren gefunden.   
Nun bleibt uns nur, die Entscheidung des Landtages abzuwarten. Aber wir können guter Hoffnung sein.

Samstag, 10. März 2018

OZ von gestern


Ich lese die Zeitung meist nur flüchtig. Und weil die OZ es unter „Kröpeliner-Tor-Vorstadt“ brachte bekam ich nur die Überschrift mit: „36-Jähriger fährt Zusteller um“.
Dabei war der Tatort Klein Bartelsdorf, wo am Donnerstag ein Auto einen Zeitungszusteller streifte, worauf dieser ihm etwas hinterher rief, der dann den Rückwärtsgang einlegte, um den Zusteller umzufahren und zu verletzen. Dann zischte er davon.
Weil in der Meldung das Alter des Sünders steht, war der Zusteller offenbar fix genug, um sich das Kennzeichen zu merken.   /Jan Zielke

Dienstag, 19. September 2017

Klein-Bartelsdorfer Weg heute 16.40 Uhr

Donnerstag, 27. Juli 2017

Nachlese der Bauausschusssitzung vom 26. Juli


Die einundzwanzig Tagesordnungspunkte ließen es erahnen. Es würde lang werden heute.
Um die geladenen Gäste nicht allzu lang warten zu lassen, wurden deren Tagesordnungspunkte nach guter alter Sitte vorgezogen. Die Reihenfolge ging völlig verloren. Ich orientiere mich hier an der, die  veröffentlicht wurde.
TOP 5: Als erster sprach Herr Henschel über seine Vorstellungen zum Bolzplatz. Er sollte bei jedem Wetter bespielbar sein und deshalb einen wartungsarmen und strapazierfähigen Kunststoffsportboden haben. Kosten des Belages allein 200 000 Euro. Eine Beleuchtung ist vorgesehen und in den geschätzten Gesamtkosten von ca. 345 000 Euro enthalten.
Durch eine Baugrunduntersuchung muss vorher noch die Entwässerung geklärt werden. Die Kosten können sich also noch ändern. Baubeginn: voraussichtlich nächstes Jahr.
Herr Henschel wurde beauftragt, noch andere Bodenbeläge vorzustellen.
Dann war eine Vertreterin der Fa. LOGOS (geändert 3.8.17) mit einem weiteren Kollegen mit TOP 4, dem Straßenverkehrskonzept dran: Womit anfangen!
Beim Börgerhus soll es zwei Querungen geben (keine Zebrastreifen oder Ampeln), eventuell mit Insel in der Straßenmitte. Eine über die Marlower und eine über die Stralsunder Straße. Sie sollten durch Markierung der Kantsteine kenntlich gemacht werden. Gitter zur Straße hin wären auch möglich. 
Im Klein Bartelsdorfer Weg wird auf der östlichen Seite ein 1,5 Meter breiter Gehweg empfohlen. Um den Verkehr auszubremsen wären wechselseitige Verziehungen der Fahrbahn möglich. Und eine 30 soll auf die Straße gemahlt werden. 
An der Einmündung der Straße Im Wiesengrund in den Klein Bartelsdorfer Weg soll die Straße optisch eingeengt werden.
Für die Wohngebiete Hasenheide und NTK-Gebiet könnten zusätzliche Parkplätze ausgewiesen werden.
Die Vorschläge von LOGOS für die Straße Am Berg sind hinfällig – siehe TOP 15.
Der Radweg entlang der Marlower Straße dito - siehe TOP 20/21.
Die Aufpflasterung vor und hinter Klein Bartelsdorf – kein Thema mehr. Schräggatter rechts und links der Straße sollen die Autofahrer beeindrucken und zur Reduzierung der Geschwindigkeit animieren.
Auf dem Brückenbauwerk über die B105 rüber zum Gewerbegebiet wird empfohlen, die Fahrbahnmarkierungen zu verändern. Langfristig wäre eine LSA gut.
Die Kreuzung der Goorstorfer Straße vor dem Kindergarten: Kurzfristig ein blaues Schild mit dem weißen Pfeil, längerfristig ein Kreisverkehr. Diese Stelle ist nach meiner Beobachtung wirklich eine der wenigen Stellen im Ort, wo sich der Verkehr aufgrund der geringen Fahrtgeschwindigkeiten gefahrlos ohne Schilder allein organisiert. Brauchen wir dort wirklich so was wie einen Kreisverkehr?
Wer nun gehofft hatte, es würde sich eine muntere Diskussion anschließen (die Veranstaltung war gut besucht) wurde von Herrn Peithmann mit Hinweis auf die lange Tagesordnung enttäuscht. Ich durfte trotzdem eine Frage loswerden: Weil ich während der ganzen Vorstellung nur einmal kurz von Lärmschutz gehört hatte, wollte ich etwas zu Tempo 30 auf der Stralsunder Straße, den mutmaßlich derzeit weit mehr als 6425 Autos/Tag und den Lärmbelastungen der Anwohner (speziell derer der Häuser 16 und 47, die nur knapp an der Fahrbahnkante stehen) wissen. Antwort: Der Lärmschutz sei berücksichtigt worden. Eine Dame hinter mir meinte ebenfalls, es würde für den Lärmschutz zu wenig getan. - (Text gelöscht 3.8.17) - Herr Peithmann: Man habe leider die Situation, dass Lärmschutz für bestehende Bebauung nicht gefördert würde.
Und selbst wenn es so ist. Sollten wir dann nicht wenigstens alles vermeiden, was zusätzlichen Verkehr mit allem, was er mit sich bringt, verursacht? Woran denke ich wohl?  Siehe etwas weiter unten.
Das Straßenverkehrskonzept für Bentwisch – teure Weiße Salbe.
TOP 6 bis 8: Höffner ist beim Bauen und möchte schnell mal noch weitere Änderungen: Die Oberkante des neu entstehenden Gebäudeteils soll statt 18 Meter 21 Meter hoch werden, für irgendwas mit dem Sortiment hat man sich anders entschieden, und nun weiß man auch, dass der Pylon 54,5-Meter hoch werden soll. 
Begründung für letzteres: Die Autofahrer auf der Autobahn sollen schon von weitem wissen, dass sie bei Höffner kaufen gehen können.
Ich muss kein Kirchgänger sein, um die Türme alter Gotteshäuser als schöne Wahrzeichen unserer Städte und Dörfer zu empfinden und zu akzeptieren. Auch kein Wort zum Zeitgeist. Aber ich ich bin dagegen, dass das „Eingangsschild“ des Ortes, in dem ich lebe, den Namen eines Konsumtempels trägt.
Der Kasten ist auch so noch früh genug von der Autobahn zu sehen.
Die Beschlussvorlage wurde auf Antrag von Volker Keller und Frank Matthies aufgeteilt. Die Erhöhung der Oberkante und das geänderte Sortiment erfuhr Zustimmung. Den Pylon soll Höffner in der nächsten GV-Sitzung „visualisieren“.
TOP 20/21 - Der Radweg entlang der L182 bis Poppendorf:
Baulastträger ist das Straßenbauamt Stralsund und deshalb wären die eigentlich für die Planung zuständig. Weil die aber keine ausreichenden Kapazitäten haben, dürfen wir unser Planungsbüro damit beauftragen. 80% der Kosten werden uns wiedererstattet. Für Bentwisch wird Voß & Muderak tätig.
Der erste Bauabschnitt entsteht bereits 2017 – 2018 zwischen Groß Kussewitz und Poppendorf. Der zweite zwischen Bentwisch und Groß Kussewitz kommt 2018 und 2019 dran. Er wird auf der von hier aus linken Seite verlaufen. Bäume werden auch gepflanzt.
Feine Sache.
TOP 19: Die Planungsleistungen für das neue Wohngebiet hinter der Hasenheide gehen ebenfalls an Voß & Muderak. Herr Muderak sprach noch mal die Schwierigkeiten mit der Regenentwässerung des Geländes an. Um dort bauen zu können muss aufgeschüttet werden. Frank Matthies und Volker Keller würden gern mal eine Kostenschätzung sehen. Wenn die Erschließung des Geländes zu aufwändig wird, müsste sich das letztlich auch auf die Preise der Grundstücke/der Häuser auswirken und sie wären dann vielleicht nicht bezahl- oder absetzbar. Das Gegenargument: Das sei dann nicht mehr Sache der Gemeinde sondern des Investors. In Rövershagen seien die Verhältnisse vergleichbar gewesen.
TOP 18: Auch die Planungsleistungen für die Straßensanierung und die Regen- und Oberflächenwasserableitung im NTK-Gebiet wird Voß & Muderak übernehmen. Ob die Anlieger finanziell beteiligt werden ist noch nicht klar.
18.30 bis 22 Uhr – es reichte.

Jan Zielke


3. August 2017: Die Vertreterin der Fa. LOGOS weist mich per Email von heute auf folgendes hin:
1. habe sie die in meinem Bericht wiedergegebene Äußerung zu den Kosten von Lärmschutz nicht gemacht und ich müsste diese Passage löschen.
2. hätte ich nicht um Erlaubnis für die Veröffentlichung ihres Namens ersucht. Deshalb sei dieser aus meinem Artikel zu entfernen.
Sollte ich dies nicht innerhalb einer Woche tun, behielte sie sich weitere Schritte vor.
Man lernt eben immer noch dazu.   /Jan Zielke

Montag, 17. Juli 2017

OSTSEE-ZEITUNG von heute


Heute auf Seite 1: „Immer mehr Autos machen Lärm im Norden“. Gleich darunter: „Aktionspläne sollen Krach mindern / Nicht alle Städte beteiligen sich“.
Unser Aktionsplan: Eine durchgehende zweispurige Verbindung zwischen der B110 und der Stralsunder Straße über Neuendorf.
Jan Zielke

Sonntag, 25. Juni 2017

Da kommt was auf uns zu!


Im Mai erfolgte der erste Spatenstich für den Bau der Konverter-
anlage auf dem Gelände des 50Hertz-Umspannwerks in
Neu Harmstorf. Der Abschluss der Arbeiten ist für Ende 2018 geplant. Dann wird es wohl losgehen mit dem Neubau der Straße vom Klein Bartelsdorfer Weg bis nach Neu Roggentin – zumindest erst mal auf Bentwischer Gebiet bis zur Gemarkungsgrenze.
Weil mich interessierte, wie die Brodersdorfer Seite die ganze Sache sieht, habe ich mich am Mittwoch, dem 21. Juni mal zur Sprechstunde des dortigen Bürgermeisters Lange aufgemacht. Den traf ich nicht an. Dafür aber seinen 2. Stellvertreter Wolfgang Harms. Der wusste auch Bescheid:
Vor 2020 wird es bei denen nichts, denn vorher sind keine Fördergelder zu erwarten.
Die Straße wird zweispurig ausgebaut. In der Breite wird man sich an Bentwisch orientieren. Einen separaten Radweg soll es auch geben.
Zum Verlauf auf Neu Roggentiner Seite werden drei Varianten diskutiert:
1. westliche Umfahrung von Neuendorf und Anschluss an die Straße Am Handelshof
2. Umfahrung von Neuendorf im Osten quer über den Acker und Anschluss über die Mecklenburger Straße an die B110
3. Durchfahrt durch Neuendorf wie gehabt – was aber wohl kaum in Frage kommt, weil man das den Anwohnern nicht zumuten kann(!).
Herrn Harms sind die Straße und die auf ihr herrschenden Verhältnisse aufgrund seiner früheren Tätigkeit vertraut.
Es sagt, es sei mit steigendem Verkehrsaufkommen zu rechnen.

Das kann man wohl sagen.
Eine direkte, breite, zweispurige Verbindung zwischen Neu Roggentin bzw. der B110 und der Stralsunder Straße! Das wird sich schnell rumsprechen. Kein Radfahrer, auf den man Rücksicht nehmen muss, kein Sturzacker mehr der ausbremst!
Auf dem Weg in den Urlaub auf der A19 und Stau auf der B105 in Richtung Osten? – schnell auf die B110 und dann links ab über die Meckenburger Straße nach Bentwisch ein paar Meter gut machen. Mit Navi kein Problem!
Die Folge: Nicht nur mehr Verkehr im Klein Bartelsdorfer Weg sondern auch Im Wiesengrund und in der Stralsunder Straße.

Was sind die Prioritäten in unserer Gemeinde?
Wir sind reich und werden immer reicher. Wir wachsen, erschließen neue Gewerbe- und Wohngebiete. Wir haben ein schönes Börgerhus und was nicht alles.
Da ist wohl was aus dem Blickfeld geraten: Die Wohn- und Lebensbedingungen der Bürger, z. B. derer, die in Klein Bartelsdorf, im Klein Bartelsdorfer Weg, Im Wiesengrund und in der Stralsunder Straße wohnen. Ihr Schutz vor Verkehrslärm und Autoabgasen, vor all den Belästigungen und Gefährdungen, die der Straßenverkehr mit sich bringt.
Wo ist die Abwägung dieser Belastungen mit einem Nutzen der Straße (konkret, ohne Phrasen wie „Straßen sind die Lebensadern der Wirtschaft“ oder „Fortschritt“ oder „Straßen verbinden“)?
Und nicht zu vergessen: Nicht nur der Bau verschlingt Hunderttausende. Straßen wollen unterhalten werden und gehen auch mal kaputt.

Übrigens wird uns mit dem Bau unseres neuen Gewerbegebietes in Bentwisch  und der geplanten Erweiterung des Industriestandortes Poppendorf eine erhebliche Erhöhung des Verkehrs vorausgesagt (siehe Beitrag vom 18. Mai 2017). Der kommt dann noch mal oben drauf.

Alles Geunke? Rede ich schon wieder alles schlecht, wie mir ein anonymer Kommentator am 18. Mai vorwarf?
Mitte der 90iger Jahre wurde der Feldweg zwischen Neuendorf und Klein Bartelsdorf asphaltiert. Wer hätte damals geahnt, was da heute los ist?

Jan Zielke

Donnerstag, 12. Januar 2017

Nachlese der Bauausschusssitzung vom 11. Januar


Eingeleitet wurde die Ausschusssitzung mit einer Tischvorlage:
Die Fa. 50Herz muss ihr Umspannwerk (das in Richtung Neuendorf) erweitern. Hierbei sind in der Bauphase umfangreiche Transporte über die Route Abfahrtsrampe Ortsumgehung, Im Wiesengrund, Klein Bartelsdorfer Weg über Klein Bartelsdorf notwendig, die auch zu Beeinträchtigungen für die Anwohner führen werden. 
Das Projekt wurde von drei Mitarbeitern von 50Herz vorstellt. 
Wer sich im Internet kundig machen möchte kann das HIER tun. Außerdem veranstaltet die Firma am 7. Februar zwischen 16 und 
19 Uhr im Börgerhus einen Infomarkt, wo Sie Infomaterial einsehen und Fragen stellen können.
Tagesordnungspunkt 6 betrifft den Entwurf des Bebauungsplanes für das Grundstück zwischen Kommunalem Friedhof und NTK-Gebiet. 
Die Problematik Verkehrslärm scheint durch „abgewandtes Wohnen“ gelöst zu sein. Ein Lärmschutzwall würde 40 000 und eine Lärmschutzwand gar 200 000 Euro kosten. 
Wenn sich dann noch die entsprechenden Träger öffentlicher Belange positiv zur Ab- und Regenwasserentsorgung und zum Grünausgleich geäußert haben, kann die Gemeindevertretung entscheiden.
TOP 10: In Albertsdorf möchte ein Hotel seinen Parkplatz für Busse erweitern und eine Bio-Kläranlage errichten. 
Der Ausschuss war einverstanden. Maßgabe: Der Parkplatz muss räumlich so angelegt werden, dass für die benachbarte Wohnbebauung kein zusätzlicher Lärm entsteht.
Sonstige Informationen:
- Der schlechte Zustand der Rampe zur Fußgängerbrücke über die B105 zum Hanse Center wurde schon mehrfach erörtert: 
Keine Zuständigkeit unserer Gemeinde. Mit Beginn der Rampe hat das Straßenbauamt den Hut auf.
- Am 23. Januar um 9.30 Uhr wird die Straße Am Sportplatz abgenommen.
Jan Zielke