Bentwisch (und ganz Mecklenburg-Vorpommern)

im Jahre 1953 von oben!

Faszinierend! Mit etwas Geduld und Zeit können Sie sich hier ein Bild davon machen, wie es bei uns kurz nach dem Krieg aussah - vor siebenundsechzig Jahren. Einfach Ortsnamen eingeben. Außerdem kann man dort die Liegenschaftsgrenzen abrufen.

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Montag, 22. September 2025

Bentwisch – Klein Bartelsdorf – Neuendorf – Brodersdorf

 

Es hat ein Weilchen gebraucht, um bei mir zu wirken. In der Sitzung des Bauausschusses am 17. September wurde es kurz erwähnt: Bentwisch wolle nun die Straße ab Klein Bartelsdorf in Richtung Neuendorf an der Stromrichterstation vorbei ertüchtigen. Ein separater Radweg sei auch geplant. Gespräche über die Weiterführung auf Brodersdorfer Seite habe es dazu bereits gegeben.

 

Wenn wir das wirklich tun, dann zementieren wir die Funktion des Klein Bartelsdorfer Weges als Durchgangsstraße für den durch Navigationsgeräte geleiteten Verkehr über die B105 und die Stralsunder Straße aus dem Nordosten, sowie über den Hafen aus den skandinavischen Ländern, vorbei bei ALDI und EDEKA in Goorstorf sowie Kaufland in Bentwisch, in Richtung Süden – in Hör- und Sichtweite der ebenfalls in den Süden führenden A19!

 

Ich habe hier im Blog in einem Beitrag am 13. März 2025 bereits einmal auf eine Gesetzesänderung hingewiesen, mit deren Hilfe dem entgegen gewirkt werden könnte. HIER ist sie gut verständlich erklärt.

 

Mittwoch, 12. März 2025

Zur Einwohnerversammlung morgen, am Donnerstag, dem 13. März.

 

Ich habe eine Email-Adresse von Herrn Will gesucht, bin aber bei www.bentwisch.de gelandet.

Deshalb stelle ich meine Frage vorab schon mal hier:

 

Sehr geehrter Herr Will,

in der Vergangenheit hat die Gemeinde mehrfach versucht, den Verkehr auf der Stralsunder Straße durch eine Tempo-30-Regelung zu beruhigen – stets vergeblich. Die amtliche Ablehnung kurz gefasst: Klar, manche fahren zu schnell, die Polizei muss mehr kontrollieren, aber letztlich ist alles nicht so schlimm, denn die Straße sei übersichtlich genug.

 

Seit der Änderung der Straßenverkehrsordnung im Oktober 2024 haben sich die Gewichte verschoben. Mittlerweile sind für die Umsetzung von Verkehrsmaßnahmen neben der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs auch Gründe des Klima- und Gesundheitsschutzes sowie städtebauliche Aspekte zu gleichrangigen Kriterien geworden.

 

Meine Frage: Mit welchen Verkehrsmaßnahmen will unsere Gemeinde den Verkehr auf unserer Dorfstraße(!) den neuen Kriterien anpassen. /Jan Zielke

Donnerstag, 30. Mai 2024

So schnell kanns gehen . . .

Heute, 7.46 Uhr mit dem Radl auf dem Weg zum Arzt. Einmündung Klein Bartelsdorfer Weg in die Stralsunder Straße. Glück gehabt – nicht gestürzt. Nur die Bereifung hinten kaputt.  /Jan Zielke

Montag, 8. April 2024

Der Anhalteweg

 

Wir wohnen seit 1978 in einem der Mehrfamilienhäuser am westlichen Ende der Stralsunder Straße mit bester Aussicht auf das, was auf diesem Straßenabschnitt so abläuft.

Mir scheinen in letzter Zeit besonders viele eher leichte Motorräder unterwegs zu sein - manchmal in Gruppen, die, aus dem Ort kommend nochmal richtig Gas geben, bevor sie hoch zur Brücke über die B105 fahren. Die haben dann sicher gute 70 Sachen drauf. Bis zur Ampel beim Hanse Center gilt Vorfahrt.


Die Autofahrer, die aus Richtung Rostock kommend in den Ort wollen wissen es: Die Kreuzung da oben vor der Brücke ist nicht ohne: viel Verkehr und keine Sicht auf die Straße in den Ort.


Der Straßenabschnitt von der Zufahrt zum kommunalen Friedhof bis zur Kreuzung vor der Brücke über die B105 beschreibt eine lang gezogene Rechtskurve, ist unübersichtlich und ca. 160 Meter lang. Man muss nicht selber rechnen können. Das Internet gibt Auskunft: Der Anhalteweg bei Tempo 70 beträgt 70 Meter, bei 80 erreicht er 88 Meter, bei Tempo 90 sind es 108 Meter, und so fort. Da sind diese 160 Meter schnell verbraucht.


Ich weiß übrigens, wie es ist, wenn man sich mit Tempo 70 in einer Kurve hinlegt – allerdings ohne Kollision. Ich kam damals mit einem Schlüsselbeinbruch davon. Lang ist´s her.

 

Jan Zielke

Donnerstag, 12. Januar 2023

Ein Leser oder eine Leserin am 11. Januar um 20.55 Uhr: „Hallo Es wäre wünschenswert ,daß sich der Gemeinderat endlich mit der Umsetzung des Verkehrskonzept beschäftigt ! Aus meiner Sicht ist noch viel Luft nach oben. ( Ich hoffe, alle Wissen das es einen Plan gibt )“

Montag, 28. November 2022

Dienstag, 12. Juli 2022

Sonntag, 30. August 2020

Weil man von dort schöne . . .

 

. . . Wanderungen ins Recknitztal machen kann, wollte ich wirklich ohne Hintergedanken nur mal schauen, wie man am besten nach Ehmkendorf kommt. 

Also: Google-Routenplaner! Und da springt mich diese Routenempfehlung an.

 

Und die beiden Gemeindevertretungen von Brodersdorf und Bentwisch akzeptieren, dass ihren Bürgern, die an dieser Straße wohnen, so etwas zugemutet wird.  /Jan Zielke

Dienstag, 3. September 2019

Stralsunder Straße, 3. September gegen 16.26 Uhr


zur Vergrößerung bitte anklicken

„Antrag gem. § 23 Abs. 4 KV M-V
Die im Umfeld der Fa. Abschlepp-Harry auf der Stralsunder Straße haltenden Fahrzeugtransporter stellen aufgrund der örtlich unübersichtlichen Verkehrssituation ein erhebliches Verkehrsrisiko dar. Zu dessen Entschärfung beantrage ich, für diesen Bereich die Errichtung einer Ampelanlage mit wechselseitiger Verkehrsführung im Einbahnverkehr zu prüfen und sie ggf. zu errichten.
Die Ampelanlage soll lediglich in dem Zeitraum betrieben werden, in dem es für die Abwicklung der Geschäftstätigkeit im Zusammenhang mit dem Be- und Entladen der Transporter erforderlich ist. . . . .“

Sonntag, 5. Mai 2019

Dienstag, 20. November 2018

Verkehrsberuhigung - mal auf die andere Art


20. Nov. 2018, 08.48 Uhr /  zur Vergrößerung bitte auf das Bild klicken

Mittwoch, 29. August 2018

Eine betroffene Anwohnerin zu den Planungen der Straße am Sportplatz


Ich frage mich schon seit langem, welches Interesse die Bürgermeisterin hat, die Straße Am Sportplatz als Einbahnstraße zu öffnen. Auch in der letzten Gemeindevertretersitzung geriet die Bürgermeisterin in Erklärungsnot, wenn es um die Vor- und Nachteile geht.

Was ist für die Bewohner der Straße Am Sportplatz zu erwarten: 
In erster Linie ein  hohes Verkehrsaufkommen durch den Durchgangsverkehr, Einwohner sollen der Gemeinde Teile ihrer Grundstücke - ihres Eigentums! – verkaufen, Hecken müssen zurückgeschnitten bzw. entfernt werden. Auf der nordwestlichen Straßenseite münden die sehr steilen Tiefgaragenausfahrten von fünf Grundstücken unmittelbar auf die Fahrbahn. Wie sollen die betroffenen Anwohner mit ihren Fahrzeugen bei Durchgangsverkehr auf die Fahrbahn gelangen? Das Einordnen in den öffentlichen Verkehr würde sich als sehr gefahrvoll erweisen.
Welche Auswirkungen hätte der zu erwartende zusätzliche Verkehr für die Situation vor der Kindertagesstätte? Mehr Verkehr erhöht das Gefahrenpotential!
Frage: Kommen vielleicht auch noch Anliegerbeiträge für den Bau des geplanten aber bei abgepollerter Straße unnötigen Gehweges auf uns zu?

Die Straße zwischen Klein Bartelsdorf und Neuendorf soll zweispurig ausgebaut werden. Wozu? Für wen? Mit welchen Folgen ?

Das Straßenverkehrskonzept – Fehlanzeige!

Die Qualität der Arbeit einer Bürgermeisterin lässt sich nicht an der Anzahl, Länge und Breite der von ihr geplanten und vielleicht dann auch gebauten Straßen messen, sondern am Lebensgefühl der Menschen, die an diesen Straßen wohnen und leben.

In den nächsten Tagen wird eine Unterschriftenliste übergeben, mit der sich Anwohner der Straße Am Sportplatz gegen deren Öffnung für den Durchgangsverkehr aussprechen.

Dagmar Laaser

Samstag, 11. August 2018

Probleme und wie wir sie wahrnehmen


Der Tagesordnungspunkt 5 in der letzten Sitzung des Bauausschusses zur Einführung eines Leinenzwanges für Hunde war von unserer Bürgermeisterin initiiert. Frau Strübing schilderte, dass sich ihre Enkelkinder bei gemeinsamen Spaziergängen von großen freilaufenden Hunden bedroht fühlten und fürchten würden.
Auch wenn ich gegen den allgemeinen Leinenzwang bin, kann ich die Angst der Kinder nachvollziehen. In dem relativ verkehrsberuhigten NTK-Gebiet (zur Stralsunder Straße hin abgepollert) über die Goorstorfer Straße hinweg am Sportforum vorbei auf dem Landweg in Richtung Süderbusch lassen die Leute schon mal gern die Hunde von der Leine.

Ich bin 73 und komme derzeit zu Fuß und mit dem Rad noch gut zurecht. Das kann sich schnell ändern. Dann habe vielleicht auch ich Schwierigkeiten, an den auf dem Rad-/Gehweg bei Abschlepp-Harry immer noch parkenden Autos vorbei zu kommen.

Die Straße von Bentwisch über Klein Bartelsdorf nach Roggentin soll zweispurig ausgebaut werden. Die Folgen? Nehmen wir nur mal die Straße Im Wiesengrund: Derzeit können Kinder dort vom Verkehr noch weitgehend unbehelligt spielen. Damit ist es dann vorbei. Darüber, was dann auf der Stralsunder Straße oder im Klein Bartelsdorfer Weg los sein wird, gar nicht zu reden.

Oder die Straße Am Sportplatz von der Feuerwehr zur Straße An der Hasenheide: derzeit Sackgasse aus Richtung FFW, nach Abschluss der Bauarbeiten Öffnung als Einbahnstraße und Bau eines Gehweges. Dann ist auch dort Schluss mit der Ruhe.

Jan Zielke

Nachtrag 14. August:
Gestern Abend ging der folgende leider anonyme Beitrag ein, den ich sinnvollerweise hier anhänge:
"Hallo Herr Zielke,
Ihr Beitrag ist unvollständig. Aus dem, was Sie schreiben, ergeben sich Fragen und die hätten Sie stellen sollen: Wo bleibt das Interesse der Bürgermeisterin und des gesamten Gemeinderates an den Befindlichkeiten der alten Leute, die nicht an den Autos an der Stralsunder Strasse vorbeikommen, oder denen der Anwohner des Klein Bartelsdorfer Weges, die vom Verkehr schon lange die Schnauze voll haben. Wurde mal nachgefragt, was die Leute Am Sportplatz von der Einbahnstrasse halten? Ob sie nicht viel lieber weiterhin ihre Ruhe haben wollen? 
So lange da kein Umdenken erfolgt, bleiben blumige Worte im Amtsblatt oder bei Feierlichkeiten nur leere Worthülsen."

Donnerstag, 27. Juli 2017

Nachlese der Bauausschusssitzung vom 26. Juli


Die einundzwanzig Tagesordnungspunkte ließen es erahnen. Es würde lang werden heute.
Um die geladenen Gäste nicht allzu lang warten zu lassen, wurden deren Tagesordnungspunkte nach guter alter Sitte vorgezogen. Die Reihenfolge ging völlig verloren. Ich orientiere mich hier an der, die  veröffentlicht wurde.
TOP 5: Als erster sprach Herr Henschel über seine Vorstellungen zum Bolzplatz. Er sollte bei jedem Wetter bespielbar sein und deshalb einen wartungsarmen und strapazierfähigen Kunststoffsportboden haben. Kosten des Belages allein 200 000 Euro. Eine Beleuchtung ist vorgesehen und in den geschätzten Gesamtkosten von ca. 345 000 Euro enthalten.
Durch eine Baugrunduntersuchung muss vorher noch die Entwässerung geklärt werden. Die Kosten können sich also noch ändern. Baubeginn: voraussichtlich nächstes Jahr.
Herr Henschel wurde beauftragt, noch andere Bodenbeläge vorzustellen.
Dann war eine Vertreterin der Fa. LOGOS (geändert 3.8.17) mit einem weiteren Kollegen mit TOP 4, dem Straßenverkehrskonzept dran: Womit anfangen!
Beim Börgerhus soll es zwei Querungen geben (keine Zebrastreifen oder Ampeln), eventuell mit Insel in der Straßenmitte. Eine über die Marlower und eine über die Stralsunder Straße. Sie sollten durch Markierung der Kantsteine kenntlich gemacht werden. Gitter zur Straße hin wären auch möglich. 
Im Klein Bartelsdorfer Weg wird auf der östlichen Seite ein 1,5 Meter breiter Gehweg empfohlen. Um den Verkehr auszubremsen wären wechselseitige Verziehungen der Fahrbahn möglich. Und eine 30 soll auf die Straße gemahlt werden. 
An der Einmündung der Straße Im Wiesengrund in den Klein Bartelsdorfer Weg soll die Straße optisch eingeengt werden.
Für die Wohngebiete Hasenheide und NTK-Gebiet könnten zusätzliche Parkplätze ausgewiesen werden.
Die Vorschläge von LOGOS für die Straße Am Berg sind hinfällig – siehe TOP 15.
Der Radweg entlang der Marlower Straße dito - siehe TOP 20/21.
Die Aufpflasterung vor und hinter Klein Bartelsdorf – kein Thema mehr. Schräggatter rechts und links der Straße sollen die Autofahrer beeindrucken und zur Reduzierung der Geschwindigkeit animieren.
Auf dem Brückenbauwerk über die B105 rüber zum Gewerbegebiet wird empfohlen, die Fahrbahnmarkierungen zu verändern. Langfristig wäre eine LSA gut.
Die Kreuzung der Goorstorfer Straße vor dem Kindergarten: Kurzfristig ein blaues Schild mit dem weißen Pfeil, längerfristig ein Kreisverkehr. Diese Stelle ist nach meiner Beobachtung wirklich eine der wenigen Stellen im Ort, wo sich der Verkehr aufgrund der geringen Fahrtgeschwindigkeiten gefahrlos ohne Schilder allein organisiert. Brauchen wir dort wirklich so was wie einen Kreisverkehr?
Wer nun gehofft hatte, es würde sich eine muntere Diskussion anschließen (die Veranstaltung war gut besucht) wurde von Herrn Peithmann mit Hinweis auf die lange Tagesordnung enttäuscht. Ich durfte trotzdem eine Frage loswerden: Weil ich während der ganzen Vorstellung nur einmal kurz von Lärmschutz gehört hatte, wollte ich etwas zu Tempo 30 auf der Stralsunder Straße, den mutmaßlich derzeit weit mehr als 6425 Autos/Tag und den Lärmbelastungen der Anwohner (speziell derer der Häuser 16 und 47, die nur knapp an der Fahrbahnkante stehen) wissen. Antwort: Der Lärmschutz sei berücksichtigt worden. Eine Dame hinter mir meinte ebenfalls, es würde für den Lärmschutz zu wenig getan. - (Text gelöscht 3.8.17) - Herr Peithmann: Man habe leider die Situation, dass Lärmschutz für bestehende Bebauung nicht gefördert würde.
Und selbst wenn es so ist. Sollten wir dann nicht wenigstens alles vermeiden, was zusätzlichen Verkehr mit allem, was er mit sich bringt, verursacht? Woran denke ich wohl?  Siehe etwas weiter unten.
Das Straßenverkehrskonzept für Bentwisch – teure Weiße Salbe.
TOP 6 bis 8: Höffner ist beim Bauen und möchte schnell mal noch weitere Änderungen: Die Oberkante des neu entstehenden Gebäudeteils soll statt 18 Meter 21 Meter hoch werden, für irgendwas mit dem Sortiment hat man sich anders entschieden, und nun weiß man auch, dass der Pylon 54,5-Meter hoch werden soll. 
Begründung für letzteres: Die Autofahrer auf der Autobahn sollen schon von weitem wissen, dass sie bei Höffner kaufen gehen können.
Ich muss kein Kirchgänger sein, um die Türme alter Gotteshäuser als schöne Wahrzeichen unserer Städte und Dörfer zu empfinden und zu akzeptieren. Auch kein Wort zum Zeitgeist. Aber ich ich bin dagegen, dass das „Eingangsschild“ des Ortes, in dem ich lebe, den Namen eines Konsumtempels trägt.
Der Kasten ist auch so noch früh genug von der Autobahn zu sehen.
Die Beschlussvorlage wurde auf Antrag von Volker Keller und Frank Matthies aufgeteilt. Die Erhöhung der Oberkante und das geänderte Sortiment erfuhr Zustimmung. Den Pylon soll Höffner in der nächsten GV-Sitzung „visualisieren“.
TOP 20/21 - Der Radweg entlang der L182 bis Poppendorf:
Baulastträger ist das Straßenbauamt Stralsund und deshalb wären die eigentlich für die Planung zuständig. Weil die aber keine ausreichenden Kapazitäten haben, dürfen wir unser Planungsbüro damit beauftragen. 80% der Kosten werden uns wiedererstattet. Für Bentwisch wird Voß & Muderak tätig.
Der erste Bauabschnitt entsteht bereits 2017 – 2018 zwischen Groß Kussewitz und Poppendorf. Der zweite zwischen Bentwisch und Groß Kussewitz kommt 2018 und 2019 dran. Er wird auf der von hier aus linken Seite verlaufen. Bäume werden auch gepflanzt.
Feine Sache.
TOP 19: Die Planungsleistungen für das neue Wohngebiet hinter der Hasenheide gehen ebenfalls an Voß & Muderak. Herr Muderak sprach noch mal die Schwierigkeiten mit der Regenentwässerung des Geländes an. Um dort bauen zu können muss aufgeschüttet werden. Frank Matthies und Volker Keller würden gern mal eine Kostenschätzung sehen. Wenn die Erschließung des Geländes zu aufwändig wird, müsste sich das letztlich auch auf die Preise der Grundstücke/der Häuser auswirken und sie wären dann vielleicht nicht bezahl- oder absetzbar. Das Gegenargument: Das sei dann nicht mehr Sache der Gemeinde sondern des Investors. In Rövershagen seien die Verhältnisse vergleichbar gewesen.
TOP 18: Auch die Planungsleistungen für die Straßensanierung und die Regen- und Oberflächenwasserableitung im NTK-Gebiet wird Voß & Muderak übernehmen. Ob die Anlieger finanziell beteiligt werden ist noch nicht klar.
18.30 bis 22 Uhr – es reichte.

Jan Zielke


3. August 2017: Die Vertreterin der Fa. LOGOS weist mich per Email von heute auf folgendes hin:
1. habe sie die in meinem Bericht wiedergegebene Äußerung zu den Kosten von Lärmschutz nicht gemacht und ich müsste diese Passage löschen.
2. hätte ich nicht um Erlaubnis für die Veröffentlichung ihres Namens ersucht. Deshalb sei dieser aus meinem Artikel zu entfernen.
Sollte ich dies nicht innerhalb einer Woche tun, behielte sie sich weitere Schritte vor.
Man lernt eben immer noch dazu.   /Jan Zielke

Mittwoch, 19. Juli 2017

Bauausschuss – Straßenverkehrskonzept


Am Mittwoch der nächsten Woche findet um 18.30 Uhr im Börgerhus die Sitzung des Bauausschusses statt. Unter Tagesordnungspunkt 4 wird uns Frau Dollas vom Planungsbüro LOGOS ihr Straßenverkehrs-
konzept für Bentwisch vorstellen. Interessierte sollten sich diesen Termin vormerken.     /Jan Zielke

Montag, 17. Juli 2017

OSTSEE-ZEITUNG von heute


Heute auf Seite 1: „Immer mehr Autos machen Lärm im Norden“. Gleich darunter: „Aktionspläne sollen Krach mindern / Nicht alle Städte beteiligen sich“.
Unser Aktionsplan: Eine durchgehende zweispurige Verbindung zwischen der B110 und der Stralsunder Straße über Neuendorf.
Jan Zielke

Dienstag, 3. Mai 2016

Bremsschwellen für Klein Bartelsdorf


Ortseingang
Ortsausgang
Die Klein Bartelsdorfer haben die Raserei satt. Deshalb bitten sie mit einer Unterschriftensammlung, ihre Forderung in das Straßenverkehrskonzept aufzunehmen: Bremsschwellen sollen die Kraftfahrer zwingen, sich auf der Durchfahrt durch ihren Ortsteil endlich an die vorgegebenen 30 Km/h zu halten. Bremsschwellen gab es dort schon mal. Die Bohrlöcher sind noch zu sehen (siehe oben). Dass moderne Ausführungen funktionieren können und offenbar weder Winterdienst noch Rettungsdienste behindern, zeigt die Hansestadt Rostock im Dierkower Kurt-Schumacher-Ring.    /Zielke

Dierkow, Kurt-Schumacher-Ring bei NETTO

Freitag, 8. April 2016

Nachlese der Gemeindevertretersitzung vom 7. April


Wieder ein historischer Moment: Erstmalige Tagung der Gemeindevertretung in den Räumen des neuen „Börgerhus“ -
und dann auch gleich 28 Tagesordnungspunkte! 

In der Einwohnerfragestunde  
- beklagten zwei Bürger aus Klein Bartelsdorf mangelnde Informationen über die dort geplanten Straßenbaumaßnahmen – zu dem Thema wird es im Anschluss an die Planungen eine Einwohnerversammlung geben.
- Ein unmittelbar in Klein Bartelsdorf an der Abzweigung nach Harmstorf wohnender Bürger forderte Maßnahmen gegen die Belästigungen durch den Verkehr zwischen Bentwisch und Neuendorf. Das kommt mit ins Straßenverkehrskonzept.
- Volker Keller hatte beobachtet, dass die Abfräsungen der Fahrbahnoberfläche auf der Straße Am Berg nicht den beabsichtigten Effekt hätten, bei Regen das Oberflächenwasser nach der Seite des Grabens abzuleiten.

In ihrem Bericht ging die Bürgermeisterin u. a. auf folgendes ein:
- Die Einweihung des Börgerhus stieß allseits auf positive Resonanz. Mittlerweile ist auch die letzte Wohnung vergeben.
- Am 15. März fand eine Einwohnerversammlung zur Thematik Straßenbau in Klein Bartelsdorf / Straßenbaubeiträge und Flächentausch statt.
- Am 13. April wird Herr Glaser vom Städte- und Gemeindetag im Amt über den  Gesetzentwurf Leitbild „Gemeinde der Zukunft“ informieren.
- Am 20. April wird Heinz Kopp in den Ruhestand verabschiedet.
- Die Schule feiert am 28. April ab 9.30 Uhr ihr Lernfest, zu dem alle Bürger eingeladen sind.
- Die Gemeinde muss neuerdings sechs Euro pro Grünschnittcon-
tainer mehr zahlen. Gerhard Strübing stellte fest, dass auch Gewerbetreibende ihre Grünabfälle über die Container entsorgten. 

Unter TOP 7 bestätigte die  Gemeindevertretung die Wahl von Maik Kuhlmann zum Stellvertreter des Wehrführers der freiwilligen Feuerwehr und Frau Strübing ernannte ihn mit einem Blumensträußchen zum Ehrenbeamten.
Der Landschaftsarchitekt Henschel und seine Mitarbeiterin erläuterten unter TOP 8 und 9 die Planungen zur Errichtung des Bürgergartens und des 1. Bauabschnitt des Mehrgenerationen-
spielplatzes. Beide Vorhaben sollen noch in diesem Jahr fertig werden.
Die meisten der Tagesordnungspunkte 10 bis 20 wurden entsprechend den Empfehlungen der Ausschüsse beschlossen oder waren unabweisbar.
TOP 21 betraf den Wegebau in Klein Barteldorf innerorts, TOP 22 außerorts:
Innerorts ist eine Straße mit einer Breite von 3,5 Meter + gepflastertem Gehweg von 1,5 Metern Breite geplant. Zudem sollen Ausweichtaschen errichtet werden.
Wann sind Sie das letzte Mal in Klein Bartelsdorf die Straße am Gutshaus zu Fuß entlang gegangen oder mit dem Rad oder dem Auto gefahren?
Wozu, um alles in der Welt, braucht es dort einen Fußweg! Der Mehrkosten verursacht, die auch die paar Anwohner der Straße mitbezahlen müssen! Durch den irgendwann das Gras wächst, weil keiner drüberläuft!
Argumentation Herr Peithmann: Man wolle eine der letzten schlechten Straßen in Bentwisch in einen anständigen Zustand bringen.

Jan Zielke

Freitag, 23. Oktober 2015

Nachlese der außerordentlichen Sitzung der Gemeindevertretung vom 22. Oktober


Der Gegenstand, um den es hauptsächlich ging, war das Amtsgebäude in Gelbensande und die beiden Alternativen Sanierung des Altbestandes mit Bau eines Zusatzgebäudes oder Neubau.

In der Sitzung unserer Gemeindevertretung am 1. Oktober stimmten die Gemeindevertreter mit 8:1 Stimmen für einen Neubau.

Eine Woche später, am 7. Oktober stand diese Entscheidung auf der Tagesordnung des Amtsausschusses in Gelbensande. Dieser votierte ebenfalls für einen Neubau, allerdings bei Enthaltung der Blankenhäger, sowie den zwei Gegenstimmen der beiden Bentwischer Mitglieder - und damit im Widerspruch zu der Entscheidung der eigenen Gemeindevertretung von vor einer Woche.

Nachfolgend legte Frau Strübing gegen den Beschluss unserer Gemeindevertretung vom 1. Oktober Widerspruch ein.
Die Begründung in Kurzfassung: Die Folgekosten für die Gemeinden wurden nicht ermittelt, vorgesehene Flächengrößen und Nutzungsinhalte, Aufwendungen für die Unterhaltung und Bewirtschaftung seien nicht bekannt. Hierdurch sei das Wohl der Gemeinde gefährdet.

Für mich liegt der eigentliche Grund für den Widerspruch der Bürgermeisterin in dem nachfolgenden Passus: „… Diese Auffassung wird verstärkt durch unsere vorgesehene gemeindliche Entwicklung und die damit einhergehende Änderung der Verwaltungsstruktur: hauptamtlicher Bürgermeister mit eigener Verwaltung. Dieses Wachstum wird in 5 – 10 Jahren wirksam werden und dann ist es nicht tragbar, weiterhin für Schulden aufzukommen, deren Aufnahmegrund für Bentwisch nicht mehr besteht. Unter diesem Aspekt wäre auch das Wohl der anderen Gemeinden gefährdet.“

Was mich stört ist, daß in dieser Gemeindevertretung noch niemand schlüssig erklärt hat, wie das Ziel „hauptamtlicher Bürgermeister mit eigener Verwaltung“ erreicht werden soll.

Die Kommunalverfassung gibt klare Kriterien für die Eigenständigkeit von Kommunen vor:
§ 125 (4) KV M-V): mindestens 5 000 Einwohner … und wenn „sonstige Gründe des öffentlichen Wohls nicht entgegenstehen.“ und
§ 125 (5) KV M-V: wenn es eine Insel ist …. oder ausgeprägte Bedeutung für den Fremdenverkehr hat.
Die 5 000 Einwohner schaffen wir auch mit Klein Kussewitz nicht. Von der Insel und dem Fremdenverkehr müssen wir nicht reden. Das Wichtigste: Es steht dem öffentlichen Wohl entgegen (Glaser - siehe unten).

Gestern blitzte in der Diskussion mal kurz auf, im Frühjahr 2016 komme das „Kommunale Standarderprobungsgesetz“ und das würde die Eigenständigkeit möglich machen.

Wenn das so wäre machte der Widerspruch Sinn. Wir müssten die Entscheidung zum Amtsgebäude nur lange genug hinauszögern.

Das Kommunale Standarderprobungsgesetz gibt es bereits seit 2010 und es ist bis 2015 befristet. Eine Fristverlängerung, vielleicht mit Änderungen, ist wahrscheinlich. Dessen Zweck: „für die Kommunen den rechtlichen Rahmen für befristete Abweichungen von landesrechtlichen Standards (zu)schaffen“.
Eine befristete Erprobung der Eigenständigkeit von Bentwisch?

Um mich kundig zu machen habe ich am 16. Oktober mit Herrn Glaser vom Städte- und Gemeindetag telefoniert. Herr Glaser kennt die Situation von Bentwisch unter anderem auch aus den Verhandlungen über die beabsichtigte Eingemeindung von Klein Kussewitz. Ohne ins Detail zu gehen: Er sieht für Bentwisch kaum realistische Chancen für die Amtsfreiheit.

Und wenn es uns wirklich gelänge? Herr Glaser: Die Eingemeindung einer Kommune (z.B. Bentwisch nach Rostock) mit eigener Verwaltung wäre weniger problematisch als die einer amtsangehörigen Gemeinde. Bei letzterer sei das Beziehungsgeflecht mit den anderen Gemeinden zu berücksichtigen.
Dann hätten wir aber was gewonnen!

Mein Vorschlag, Herrn Glaser nach Bentwisch einzuladen, stieß leider auf kein Interesse.

Ende TOP 6: Unsere Gemeindevertretung gab dem Widerspruch gegen ihre eigene Entscheidung vom 1. Oktober statt. Mit diesem Beschluss im Rücken wird unsere Bürgermeisterin gegen den Beschluss des Amtsausschusses vom 7. Oktober Widerspruch einlegen.

Ein weiteres Thema war das Straßenverkehrskonzept:
Die Firma LOGOS hat ihre „Verkehrsuntersuchung Gewerbegebiet Bentwisch“ abgeschlossen.
Das erfreuliche Ergebnis: Mit einigen zusätzlichen Ampelanlagen, Modifizierungen und Vorfahrtsänderungen ist das bestehende Straßennetz ausreichend leistungsfähig, um den mit dem neuen Gewerbegebiet und den Erweiterungen des Hansefachmarktes entstehenden zusätzlichen Verkehr zu bewältigen.
Nun geht es darum, mit LOGOS innerhalb eines Straßenverkehrskonzeptes u. a. für die Schwerpunkte Stralsunder Straße, Klein Barteldorfer Weg und die Straße Am Berg Lösungen zur Verminderung der Belästungen durch den Verkehr und der Erhöhung der Verkehrssicherheit zu finden. Vielleicht kann ja auch das Wohngebiet an der Hasenheide zur verkehrsberuhigten Zone werden.
Eine Arbeitsgruppe, der Harry Kleist, Manfred Malik und Gerhard Strübing angehören, soll Frau Dollas von LOGOS zuarbeiten. 

Jan Zielke


Nachtrag 13. November: Gestern Abend wies der Amtsausschuss des Amtes Rostocker Heide mit sieben Stimmen bei zwei Gegenstimmen und drei Enthaltungen den Widerspruch unserer Bürgermeisterin gegen den Neubau eines Verwaltungsgebäudes in Gelbensande zurück.  /Jan Zielke